• schmorp@slrpnk.net
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    18
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    13 days ago

    Die heftigen Downvotes unter jedem Kommentar, bei dem irgendwer auf sowas hinweist, sind bezeichnend. Die Propaganda ist stark und wirkt bei vielen.

    • Quittenbrot@feddit.org
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      24
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      13 days ago

      Ach weißt du… Im Januar '22 haben sich auch viele hingestellt und die Warnungen vor Russlands Invasion als “westliche Kriegstreiber-Propaganda” abgestempelt. Einen Monat später gings dann los.

      Ich kann ja gut verstehen, dass man sein antimilitaristisches Weltbild irgendwie erhalten will. Aber das sollte eben nicht bedeuten, dass man sich einfach der Realität verweigert.

    • lokalhorst@feddit.org
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      12 days ago

      Wir sind halt Schlafschafe und der Propaganda ungeschützt ausgesetzt. Dass wir vielleicht eine andere Meinung haben als du, kann ja nicht sein. /s

    • Micromot@piefed.social
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      13 days ago

      Ist halt eben das gleich Playbook wie immer. Der Feind wird klar definiert und jegliche Widersprüche werden als irrelevant bezeichnet.

      Warum sollte man ein Land verteidigen, welche einem nicht dient und auch keine Werte hat, an die es sich hält.

      Im Kriegsfall werden Rechte und Freiheiten rasant eingeschränkt und das Völkerrecht gilt auch nur in der Ukraine aber nicht in Israel.

      • brainwashed@feddit.org
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        13 days ago

        Warum sollte man ein Land verteidigen, welche einem nicht dient und auch keine Werte hat, an die es sich hält.

        Weil die Alternative Großrussland ist. Du magst diesen Staat ja ganz doof finden, es geht immer schlimmer.

        • kossa@feddit.org
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          13 days ago

          Ich weiß ja nicht, ob ihr immer alle zu viel Civilization oder Europa Universalis oder irgendwas gespielt habt, aber es klingt immer so, als ob dann die ganze Landkarte in Russlandfarben eingefärbt ist, und dann steht an jeder Ecke ein russischer Soldat und verprügelt alle. Und Putin hat dann richtig viele Punkte.

          Wenn Russland einen Krieg vom Zaun bricht, dann sterben ganz viele Menschen, und wenn Russland dann gewinnen sollte (wie denn bitte, wenn sie in vier Jahren die Ukraine nicht besiegt bekommen?!), dann wird hier eine Marionettenregierung eingesetzt, vmtl. bestehend aus der AfD.

          Toll, eine AfD Regierung bekomme ich auch schon durch den Wähler. Da muss ich vor meinem Nachbarn mehr Angst haben als vor Putin. Und deshalb braucht Putin gar keinen Krieg. Der gewinnt auch so. Und wir stellen der AfD dann eine topmoderne Bundeswehr hin, klasse. Hitler musste wenigstens noch selbst aufrüsten, heute machen wir das einfach schon mal für werauchimmeresseinwird👍.

          • Bruuder@feddit.org
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            13 days ago

            Seit 2014 wurde tatsächlich die Krim und gut 20% der Fläche der Ukraine “Russlandfarben” eingefärbt und dort lebt es sich als Ukrainische Person nicht gut. “Alle, die sich gegen die Besetzung aussprechen, werden von Russland getötet, gefoltert, moralisch zerstört oder deportiert.”

            Weiter geht es mit Belarus, wo es schon seit 2023 Hinweise gibt, Russland möchte das Land annektieren. 


            und wenn Russland dann gewinnen sollte (wie denn bitte, wenn sie in vier Jahren die Ukraine nicht besiegt bekommen?!)

            Was ja eben auch den westlichen Hilfen liegt.

            • kossa@feddit.org
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              13 days ago

              Lebt sich als iranische, palästinänsische oder sudanesische Person auch nicht so gut, dieser Tage. Aber das ist uns bestenfalls egal, oder die höchsten Regierungsämter beklatschen das sogar noch. Aber wenn man mal ausspricht, dass einem die ukrainische Person genauso schnurzpiepegal ist wie die palästinensische, iranische oder sudanesische, dann ist das irgendwie ganz schlimm. Warum?

              Inb4 “hat er nicht gesagt” und keiner wird es mir erklären 😭.

              • yetAnotherUser@discuss.tchncs.de
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                13 days ago

                “Mir sind alle staatlich organisierten Massenmorde gleich egal. Ich bin ja nicht betroffen.”

                In welcher Welt ist das kein Arschlochverhalten?

                • kossa@feddit.org
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                  13 days ago

                  Warum ist der Massenmord an Ukrainern verwerflich, der an anderen Menschen aber egal bis begrüßenswert?

                  Zu sagen “die Ukraine ist mir egal” ist Arschlochverhalten, “die machen die Drecksarbeit für uns” macht einen zum Kanzler und Menschen in Schlauchbooten aufs Mittelmeer schieben zu lassen macht einen zum Innenminister.

                  Das verstehe ich nicht und keiner erklärt es mir. Die Leute sagen dann nur “das ist Arschlochverhalten” z.B.

                  • yetAnotherUser@discuss.tchncs.de
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                    12 days ago

                    Wieso nutzt du überhaupt einen Friedrich Merz oder Alexander Dobrindt als Beispiel für moralisches Handeln??

                    Du kannst Scheinheiligkeit unter Politikern verwerflich finden ohne dabei Massenmorde jeglicher Art zu tolerieren. Wer Massenmord toleriert (“ist mir schnurzpiepegal”) oder gar akzeptiert ist ein Arschloch.

                    So einfach ist das.

              • DrunkenPirate@feddit.org
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                13 days ago

                Eventuell liegt es an der Geologie. Zwischen der Ukraine und Deutschland liegt genau ein Land: Polen. Und dieses Land ist geologisch reicht einfach und schnell mit Panzern und Fahrzeugen zu durchqueren, wie die Geschichte mehrfach gezeigt hat. Das ist einfach flaches Land.

                Bei den anderen, von dir genannten Ländern, liegt ein Meer dazwischen.

                Abgesehen davon, finde ich deine Auflistung irgendwie willkürlich. Was ist mit Myanmar und Haiti?

                • kossa@feddit.org
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                  13 days ago

                  Geographie. Weiter oben im Thread hatten wir uns geeinigt, dass Putin vmtl. gar kein Interesse daran hat Deutschland anzugreifen, weil es ihm um irgendein “großrussisches Reich” geht.

                  Geht es also am Ende gar um geostrategische Interessen und nicht um irgendwelche Werte oder das Völkerrecht?

                  Was ist mit Myanmar und Haiti?

                  Die sind ja noch weiter weg 😱. Aber am Ende könnte es sein, dass meine Beiträge gar nicht den Anspruch haben eine vollständige Auflistung aller Ungerechtigkeiten der Welt zu sein, die wir unterstützen oder ignorieren 🤯.

            • Micromot@piefed.social
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              13 days ago

              Getötet werden sie auch wenn sie an der Front gegen russische Soldaten kämpfen müssen. Da hilft einem die Meinungsfreiheit in der Ukraine auch nicht, wenn man zwangsrekrutiert wird.

          • Quittenbrot@feddit.org
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            13 days ago

            Da muss ich vor meinem Nachbarn mehr Angst haben als vor Putin. Und deshalb braucht Putin gar keinen Krieg.

            Putin will auch gar nicht Deutschland besetzen/annektieren (nehme ich mal an). Da würde ihm eine Stiefellecker-Regierung a la AfD oder BSW schon völlig reichen. Aber Putin will das Baltikum oder was er sonst noch, neben der Ukraine, als eigtl seins ansieht und heim ins Reich holen will. Und spätestens im Baltikum haben wir dann trotzdem Krieg, denn ein Angriff auf ein EU-Land ist ein Angriff auf alle EU-Länder.

            Insofern: AfD hin oder her: die Gefahr, die von Putin auf unsere Sicherheit in Deutschland ausgeht, ist definitiv auf sie einem gefährlich hohen Niveau wie seit Ende des Kalten Krieges nicht mehr.

            Das Leben unter russischer Besatzung solltest du nicht verharmlosen. Klar, wir Deutschen haben leicht reden, wir kennen Annexion und Unterjochung eigtl nur aus der Perspektive des Täters. Aber unsere Nachbarn können noch ein sehr gutes Lied davon singen und wir sollten ihnen zuhören.

            • kossa@feddit.org
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              13 days ago

              Aber unsere Nachbarn können noch ein sehr gutes Lied davon singen und wir sollten ihnen zuhören.

              Wenn ich den Durchschnitts-Ossi so höre dieser Tage und seine Wahlergebnisse anschaue war es ja anscheinend ganz knorke ein Sowjet-Vasallenstaat zu sein 😅

              • Quittenbrot@feddit.org
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                12 days ago

                Mit der Einschätzung sind sie im ehemaligen Ostblock aber ziemlich alleine - und offenbar haben sie auch schon vergessen, dass sie es waren, die dieses Land und System gestürzt haben. Dass die Typen heute offenbar alle ihre Liebe zur DDR wiederentdeckt haben, liegt ja primär an der grassierenden Ablehnung des ‘Westens’. Gleichzeitig findet man aber irgendwie auch Trump gut, obwohl der das Epizentrum des ‘Westens’ regiert… Am Ende scheint es sich wohl auf die Sehnsucht nach einem starken, autoritären Staat mit starken Anführern zu destillieren. Endlich sagt uns wieder einer, wo es lang geht.

                Außerdem gab es in den letzten 100 Jahren in Europa ja nicht nur sowjetische, sondern auch deutsche Besatzung. Wenn ich mir Russlands Vorgehen in der Ukraine anschaue, dann scheint Putin dieses Mal eher das ‘deutsche Modell’ anzustreben…

          • brainwashed@feddit.org
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            13 days ago

            Äh okay, bin nicht der Meinung das Putin so oder so gewinnt. Die von ihm gestützten Fascho Staaten kippen reihenweise um und wenn wir unser Medienterecht mal klarbekommen, kann er hier auch nicht beliebig rumspalten. Dann hat sich auch fie AfD fix abgenutzt.

            Und was ist hier eigentlich genau das Argument? Russendiktat ist halb so wild? Das mag die deutsche Erfahrung gewesen sein wenn man Spitzelei, Mauerschützen und. Misswirtschaft iO findet, kannst mal in Riga schauen wie deren Erlebnisse nach der „Befreiung“ durch die Russen so waren. Die habe ein ganzes Museum zu dem Thema.

            • kossa@feddit.org
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              13 days ago

              Das Argument ist hauptsächlich, dass “Dann ist aber Großrussland!!!111einself” genauso hanebüchener, eindimensionaler, unterkomplexer Blödsinn ist wie “wenn wir nur lieb zu Russland sind, kriegen die sich schon wieder ein”.

              Das realistischste Szenario liegt in den Grautönen dazwischen, und mich nervt, wie hart hier und anderswo alle sich einfach nur anschreien mit “Putinversteher” und “Kriegstreiber”. Ich meine, gebt der Bundeswehr alle Waffen der Welt, aber gleichzeitig sorgt dafür, dass die Truppe unproblematischer wird. Und bannt halt mal die reale Gefahr durch rechtsextreme Faschisten, die gerade an den Pforten der Macht klopfen. Dann wäre das auch alles weniger bedenklich. Ich habe Angst vor Putin, aber ich habe auch Angst vor Peter, der Waffen bei der Bundeswehr “verliert”, um sie an “Tag X” auf mich zu richten ¯\_(ツ)_/¯. Ist ja ganz toll, wenn man zu einem Teil der Gesellschaft gehört, für den das kein reales Szenario darstellt.

              Ich meine, guck dir mal an, wie in c/europe alle feiern, dass Finnland Landminen kauft. Das ist halt auch nicht normal und spricht schon für einen bedenklichen Sinneswandel.

              Das ist halt derselbe Bums wie beim War on Terror: “Die Terroristen bedrohen unsere Freiheit, deswegen nehmen wir sie uns selbst weg, damit wir gewinnen”.

              “Wir müssen unsere Werte verteidigen, damit das gelingt, werfen wir sie alle über Bord, hurra!”

              • brainwashed@feddit.org
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                13 days ago

                Finnland ist ein direkter Nachbar. Die machen das nicht wegen böser propaganda oder kriegslust sonder wegen leidiger historischer Erfahrung und einem Krieg von Russland gegen ein Nachbarland. Keiner schlägt einmarsch in Russland vor und eine fähige Bundeswehr und funktionierende Nachrichtendienste sind keine Atomeskalation. Ja, die dürfen gerne weniger saufen, konsequent gendern und ihre nazis rauswerfen.

                • Micromot@piefed.social
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                  13 days ago

                  Friedrich Merz ist für mehr atomare Abschreckung in der EU. Wie soll das nicht die Atomeskalation näher bringen?

                  Warum sind Nachrichtendienste auf westlicher Seite immer das beste was ein Staat haben kann. Aber wenn aus Russland wieder mal angeblich eine Drohne kommt ist das die böse Hybride Kriegsführung. Ist das nicht eine Doppelmoral in sich?

                  • Quittenbrot@feddit.org
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                    13 days ago

                    Friedrich Merz ist für mehr atomare Abschreckung in der EU. Wie soll das nicht die Atomeskalation näher bringen?

                    Gleichgewicht des Schreckens.

                    Die einzig tragfähige Versicherung in einer Welt, in der zumindest auch nur einer nicht auf seine Atomwaffen verzichten wird, ist die eigene Bewaffnung mit Atomwaffen und die glaubhafte Androhung, dass bei einem Atomwaffeneinsatz niemand gewinnen kann.

                    Momentan hängen wir da an Amerikas Rockzipfel und dessen erratische Führung ist der tatsächliche Faktor, der eine atomare Eskalation momentan begünstigt. Sobald eine Seite denken kann, damit durchzukommen, wird es gefährlich.

                    Das hattest du in klein schon bei der Ukraine. Putin hat die nicht überfallen, um sein Land in ein (bislang) vierjähriges Selbstzerstörungsdesaster zu führen, sondern weil er dachte, er könnte das schnell gewinnen. Vier Tage, Kyiv und gut. Sobald es vermeintlich kalkulierbar wird, wird es gefährlich. Und das darf bei Atomwaffen niemals passieren.

                  • brainwashed@feddit.org
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                    13 days ago

                    Wie soll das nicht die Atomeskalation näher bringen?

                    Indem wir die schon längst in der EU haben. Übrigens auch in Deutschland.

                    Warum sind Nachrichtendienste auf westlicher Seite immer das beste was ein Staat haben kann. Aber wenn aus Russland wieder mal angeblich eine Drohne kommt ist das die böse Hybride Kriegsführung.

                    Das geht wie folgt: Die Nachrichtendienste und Polizeien sollen bitte in die Lage vesetzt werden, Operationen auf deutschem Boden aufzuklären und zu verhindern, dass die Nachrichtendienste anderer Länder hier Sprengstoff und Drohnen verteilen. Das ist exakt keine Doppelmoral. Niemand fordert, dass Deutschland hybride Kriegsführung und Sabotageaktionen in Russland veranstaltet.

                • kossa@feddit.org
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                  13 days ago

                  Oho, sie dürfen. Ja, genau das ist das Problem, sie dürfen auch heute schon, machen aber nicht.

            • Micromot@piefed.social
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              13 days ago

              Mauerschützen ist nicht groß anders als Frontex.

              Spitzelei betreibt so ziemlich jeder Staat aktuell.

              Dafür muss sich niemand im Krieg opfern, weil all diese Sachen sowieso stattfinden wenn Krieg herrscht.

              • brainwashed@feddit.org
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                13 days ago

                Doch die Mauerschützen schießen auf die eigenen Leute, Spitzelei mit Straflager und Todesstrafe machte die DDR und nicht jeder Staat und wie du die Anzahl von Toten bewertest ist einem Aggressor ziemlich egal.

                • Micromot@piefed.social
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                  13 days ago

                  Ist es etwas anderes auf die eigenen Leute zu schießen, statt auf Fremde? Sind es nicht am Ende tote Menschen für einen schlechten Zweck?

                  Die Anzahl der Toten ist mir aber nicht egal. Ohne Aufrüstung wird es zu sehr hoher Wahrscheinlichkeit weniger tote geben, als wenn Deutschland jetzt aufrüstet.

                  Meine flüchtigen Rechte sind mir nicht wichtiger als mein Leben oder das Leben meiner Mitmenschen.

                  • Fusselwurm@feddit.org
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                    13 days ago

                    bzgl Mauerschützen: Ich find es schon schlimmer, Leute in meinem Haus einzusperren als sie auszusperren.

                  • brainwashed@feddit.org
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                    13 days ago

                    Ist es etwas anderes auf die eigenen Leute zu schießen, statt auf Fremde?

                    Ja!

                    Die Anzahl der Toten ist mir aber nicht egal.

                    Vladi aber.

                    Ohne Aufrüstung wird es zu sehr hoher Wahrscheinlichkeit weniger tote geben, als wenn Deutschland jetzt aufrüstet.

                    Kalkulierst du wie? Was ist hier dein Szenario? Europa streckt die Waffen, Russland marschiert durch und alle leben friedlich bis an ihr Lebensende?

        • Micromot@piefed.social
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          13 days ago

          Lieber als für diese “Werte” mein Leben zu geben, wenn sie mir im Kriegsfall sowieso alle genommen werden.

          Das eigene Leben ist für die meisten Menschen mehr Wert als die flüchtigen Werte eines Nationalstaats.

      • Bruuder@feddit.org
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        13 days ago

        Du tust so als gäbe es nur schwarz oder weiss, aber für sehr viele Menschen und deren Lebensweisen würde es einen riesigen Unterschied machen ob sie in der BRD oder einem durch Russland besetzten Gebiet leben.

        • Micromot@piefed.social
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          13 days ago

          Für mich gäbe es da auch große Unterschiede, das weiß ich selbst, trotzdem nicht groß genug um dafür zu sterben.

          Diese Unterschiede sind aber nicht spürbar wenn man vorher im Krieg stirbt.

          Diese Unterschiede sind außerdem extrem flüchtig. Im Falle eines Krieges verschwinden die Freiheiten genauso schnell, wie sie entstanden sind.

          Ist mir schon bewusst, dass es unter Russland als schwuler Mann o. Ä. nicht schön ist zu leben, aber zumindest würde ich weiterleben und nicht an der Front sterben

          Es gibt auch einen großen Unterschied, wenn ich Zwangsrekrutiert werde, um Deutschland zu verteidigen.

          • yetAnotherUser@discuss.tchncs.de
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            13 days ago

            Die Widerstandskämpfer*innen gegen die Nazis waren ja auch Vollidioten. Klar, unter Nazis zu leben ist doof aber zumindest hätten die ja weiterleben können, wenn sie unpolitisch blieben (und nicht männlich sind).

            • Micromot@piefed.social
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              13 days ago

              Das Beispiel ist ja sowas von falsch. Die Widerstandskämpfer haben direkt Menschem geholfen und ihr Leben verbessert. Meist auch verdeckt, um eben nicht direkt getötet zu werden.

              Vergleiche bitte nicht Widerstand durch Personen mit der Aufrüstung eines Staats. Dem Widerstandskämpfern ging es nicht um Macht und globalen Einfluss.

              • yetAnotherUser@discuss.tchncs.de
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                12 days ago

                Nein, die polnischen und französischen Widerstandskämpfer*innen haben nur für die Machtspielchen ihre Exilregierung in London gekämpft. Zumindest wenn man deiner Logik folgen würde.

                Fun fact: Vielleicht kämpfen die ukrainischen Soldat*innen eben um das Leben der unter russischer Besatzung lebenden Zivilbevölkerung zu retten? Vielleicht wollen sie, dass man weiterhin die eigene Sprache sprechen darf, ohne ins Arbeitslager für zwei Jahrzehnte gesteckt zu werden? Vielleicht wollen sie, dass Kinder nicht von ukrainischen Eltern entführt und in Russland “umerzogen” werden?

                • Micromot@piefed.social
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                  12 days ago

                  Du hast die Logik falsch angewendet. Das zu korriegieren ist mir gerade zu aufwendig.

                  Das mit der Freiwilligkeit war nur am Anfang des Krieges wahr. Inzwischen werden viele Menschen zum Krieg gezwungen oder fliehen in den Zeiten, wo dies erlaubt ist.

                  Die ukrainische Bevölkerung wünscht sich in großen Teilen weiterzuleben.

                  • yetAnotherUser@discuss.tchncs.de
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                    12 days ago

                    Polen hatte im September 1939 die Wehrpflicht ausgerufen und Menschen zum Kampf gezwungen. Genau wie Frankreich, UK, die USA und die Sowjetunion.

                    Genau wie China und andere Länder - ich kenne nicht alle involvierten Parteien - im Pazifikbereich.

                    War es moralisch verwerflich, dass die Sowjets ihre Armee nicht auf reiner Frewilligkeit aufgebaut haben, sondeen auch mit Zwang? Sicher. War es besser als von den Nazis besiegt zu werden? Zweifelslos.