Heute dagegen machen Vertreter etablierter Parteien bei Protesten oft eilfertig „Sorgen und Nöte“ aus, die sie sogleich „ernst nehmen“ wollen und sich darum zu „kümmern“ versprechen. So nötig bessere Politik auch ist, müssen deren Vertreter nicht jede Forderung aufnehmen und so tun, als wäre sie wichtig.
Man hätte diese Erkenntnis vielleicht schon vor 10 Jahren haben können.
Edit:
Die ältere Frau rief theatralisch in den Saal: „Die CO₂-Steuer ist kriminell!“ Sie haben in der Schule gelernt, dass alle Menschen das Kohlendioxid brauchen, um zu leben. Jetzt aber wolle die Regierung den CO₂-Ausstoß verbieten. „Bald gibt’s kein CO₂ mehr, und wir werden alle sterben!“, schrie sie, beinahe schon aggressiv. Unter den gut 300 Zuhörern in der Stadthalle von Neustadt in Sachsen, einer Kleinstadt am Rande der Sächsischen Schweiz, kam Unruhe auf. Einige applaudierten der Frau, andere wollten hören, was der Stargast des Abends, der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer, zu dem Fall zu sagen hatte.
Mit solchen Leuten im Land kannst du nur noch beten.
Bildung ist so so wichtig.
Und da Frage ich mich regelmäßig beim lesen von Kommentaren ob das nun rage bait, eine Botarmee oder wirklich jemand ist der ne Schule nur von außen gesehen hat. Die Antwort macht mir Sorgen.
Ja, schon, aber gleichzeitig, weiß nicht, sowas wie die zitiere Frau ist doch nicht mehr einfach nur Unbildung, das ist die vollständige Abwesenheit jeglichen Vernunftdenkens. Dafür braucht man kein schulisches Faktenwissen, um zu merken, dass das komplett idiotisch ist.
Ich verstehe auch echt nicht, wie sowas kommt. Es gibt alte antike Texte wo die griechischen Philosophen über das Intelligenzpotenzial von Sklaven reden und selbst die waren nicht halb so verblödet wie das, was heute freiheitlich in politischen Kanälen raunt.
Dass ausgerechnet die FAZ, die jahrzehntelang von weit rechts mit gehetzt hat, das jetzt merkt, war wirklich nicht auf meiner Bingo-Karte.
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Rechten Inhalten und Meinungen sollte man in der Tat kein Verständnis geben. Sehr wichtig aber ist die Frage, was den Rechtspopulismus stark macht. Dazu gehört auch, dass man versteht, warum Leute so frustriert sind - Rechtspopulismus greift bei gesunden glücklichen Menschen nicht so gut.
Die FAZ betreibt außerdem gerne auch selbst Rechtspopulismus (schön bürgerlich verpackt natürlich) und darf zu so was mMn die Fresse halten.
Niemand kann verlangen, dass ein Politiker im Bürgergespräch jederzeit die Photosynthese im Detail parat hat.
Man hätte aber wissen müssen, dass wir Sauerstoff und nicht CO2 brauchen. Das war eine Wissenslücke, die hier genauso beschwichtigt wird wie es laut Artikel nicht sein soll.
Der Lärm habe seitdem spürbar nachgelassen, die Anführer des Protests aber wählten trotzdem AfD.
Warum sollte die CDU für nur eine Tat gewählt werden? Die AfD wird nicht gewählt weil die CDU einmal versagt hat.
Verständnis bleibt wichtig. Nur so kann man Argumente finden, die den Wähler überzeugen. Widerspruch kommt nach Verständnis.
„Niemand hat ein Rezept, wie man diesen Menschen Anstand beibringen kann, einfach nur Anstand.“
Man kann auch fragen, warum die Menschen bereit waren, ihren Anstand aufzugeben. In Polen haben anscheinend 50% den Präsidenten gewählt, der gegen Ausländer war. Wenn ausgerechnet die CDU Kanzlerin Ausländer aufnimmt, erzeugt das Frust.
Wie in Polen wird es nicht helfen, ein wenig Gelder für Ausländer zu kürzen, um Wähler zurückzugewinnen. Persönlich denke ich, dass das auch nicht nötig ist, weil die AfD nicht auf 50% kommt. Widerspruch ist nicht nötig. Es reicht, zu den Überzeugungen zu stehen und Widerspruch der Gegenseite zu akzeptieren.
Wenn Wähler zurückgewonnen werden sollen, und keine ausländerabweisende Politik gemacht werden soll, dann muss man den AfD Wähler verstehen und herausfinden, warum er gegen Ausländer ist und ihm eine Zukunft zeigen, in der er mit Ausländern leben möchte. Ein Ansatz wäre, ihn von Hape Kerkelings Freiheitsidee zu überzeugen: https://feddit.org/post/33788441
Was hat es mit der CO2-Steuer auf sich, dass sie mit Rechtspopulismus in Verbindung gebracht wird? Nur weil sie das mit dem CO₂ falsch verstanden hat?
Eigentlich eher, dass Rechtspopulisten die CO₂-Steuer missbrauchen und verdrehen, um gegen Klimaschutzmaßnahmen zu hetzen.
Rechte Parteien haben jahrzehntelang gewettert, dass es nicht mehr Klimaschutz braucht (und der auch gar nicht bezahlbar wäre), und wir doch bitte nur minimal lenkend durch eine CO₂-Abgabe eingreifen und den tollen Markt machen lassen sollten. Solange bis die (ohnehin zu niedrig und spät angesetzte) Abgabe endlich beginnt Wirkung zu zeigen. Dann setzte (wie von jedem mit zwei funktionierenden Gehirnzellen erwartet) der große Zweifel ein, die Infragestellunge der Sinnhaftigkeit einer CO₂-Abgabe (weil… die Wirtschaft™) und für die lauter geifernden Typen im populistischen Spektrum auch gleich das Märchen von der “links-grünen CO₂-Steuern”, die uns alle arm machen und Land zerstören soll. Für die besonders faktenresistenten Gruppen der Schwurbler -nicht, dass da heute noch viel Unterscheidung zum Rechtspopulismus herrschst- wurden auch gleich die Narrative von der geplanten Deindustrialisierung gesät.
Also versteh ich deine Frage nicht… Was hat die CO₂-Steuern nicht mir Rechts und Rechtspopulismus zu tun? Wenn man alles, wirklich alles, zu einer neuen Front des Kulturkampfes hochstilisieren muss, um effektiv von der korrupten Scheißpolitik gegen die Bevölkerung abzulenken, ist das halt die Konsequenz: So gut wie jedes Thema wird von den Rechtspopulisten aufgegriffen und immer stehen sie dabei auf der anderen Seite und gegen Realität und Fakten.
Ich bringe nun mal Verständnis dafür auf, dass du meine Frage nicht verstanden hast. Das kann ich auch nachvollziehen.
Ich entnehme deinem Kommentar, dass für dich alles, was diese Gruppe als Thema aufgreift, um Wähler auf ihre Seite zu holen, als rechts-populistisch gilt. Genau hier sehe ich das Brandmauer-Verhalten.
Die Frau wird als rechts abgestempelt, und ihr Bildungsniveau wird infrage gestellt. Ist sie wirklich rechts? Und kennt jemand ihre Lebensgeschichte, weshalb sie sich in dieser Weise zum Thema Sauerstoff und CO₂ geäußert hat?
Ich denke, es wird verkannt, dass die Themen, die aktuell die Bürger beschäftigen, von der rechten Seite gekonnt aufgegriffen werden – und dass diese Bürger daraufhin als „rechts“ abgestempelt werden.
Wenn in Diskussionen oder in sonstigen Medien Begriffe wie „rechts-populistische Propaganda“ verwendet werden, führt dies zu einer reflexartig ablehnenden Haltung gegenüber Gegenargumenten. Warum wird nicht einfach – ohne abwertende, beschimpfende oder unangemessene Fachsprache und Begrifflichkeiten – erklärt, was an dieser oder anderen Aussagen falsch ist?
Es gibt etwa 61 Millionen Wahlberechtigte in der Bundesrepublik Deutschland. Da kann es schon vorkommen, dass bestimmte Dinge öfter als nur einmal erklärt werden müssen.
Aus meiner Sicht ist es falsch, sich einfach hinzustellen und absolut davon überzeugt zu sein, dass der eigene Standpunkt und die eigenen Argumente richtig sind. Es ist auch wichtig, die kommunikative Art jeweils anzupassen. Ich meine damit Folgendes – dies möchte ich anhand der Musikrichtungen verdeutlichen:
Viele mögen Pop und Rock aus den Top-100-Charts, einige mögen Punk, und andere mögen Oper. Wird der Wortlaut entsprechend gewählt, kann man jemanden zum Zuhören bewegen; andernfalls erreicht man das Gegenteil.
Ich denke, es wird verkannt, dass die Themen, die aktuell die Bürger beschäftigen, von der rechten Seite gekonnt aufgegriffen werden – und dass diese Bürger daraufhin als „rechts“ abgestempelt werden.
Du must Zeitreisender sein. Dass die ganzen Schwurbler und “besorgten Bürger” von Rechts eingemeindet wurden, war spätestens 1 Jahr nach Coronabeginn abgeschlossen.
In so fern muss ich auch nicht nach der Bildung oder politischen Gesinnung fragen. Das Klientel Schwurbler, die “Ich recherchiere selber, in dem ich einfach uunreflektiert Propaganda nachplappere”-Fraktion und der rechte AfD Mob sind nahezu deckungsgleich. Die mediale Pipeline funktioniert da einfach seit Jahren wie geschmiert.
Klar, kannst du argumentieren, dass da einige einfach nur Bekloppte bei sind (für die werden dann auch die hirnverbrannten Nischenmeinungen gestreugt: “die Nazis waren Linke”, “die AfD ist nicht Rechts”, oder auch “die AfD sind die einzigen, die unserer linken Diktatur noch Rechts, also normal sind” - komplette Widersprüche zischen den Aussagen inklusive), die nicht per se Rechts sind. Aber wer Nazis wählt, wählt immer noch Nazis… auch wenn er geistig besonders verwirrt ist und sie für die Guten hält, die für die Freiheit eintreten, für Links, oder einfach für die einzigen, die gegen die bösen autoritäten Parteien kämpfen, die behaupten demokratisch zu sein.
Die Bewertung der eigenen Position im politischen Spektrum durch Selbstauskunft funktioniert eben nicht mehr, wenn man sich schon völlig von der Realität entkoppelt hat und jegliche Begriffe kreativ selbst definiert.
Wenn die Eingemeindung nach dem Jahr von Corona abgeschlossen wäre, dann würden die Umfragewerte der Parteien stagnieren. Dies ist nicht der Fall. Denn seitdem sind einige Themen (Probleme und Ängste) hinzugekommen.
Es hat dich keiner aufgefordert, dass du nach der Bildung oder der politischen Einstellung fragen solltest.
In einem Diskurs ist es wichtig, mal einen Schritt zurückzutreten und versuchen, die Hintergründe zu erkennen. Dann wirst du in einem Gespräch erkennen, welchen Status dein Gegenüber hat.
Ich erkenne in deiner Antwort eine Art des „unreflektierten Propaganda-Nachgeplappers“. Denn solche Aussagen wie „Aber wer Nazis wählt, wählt immer noch Nazis“ zeigen, dass der Begriff „Nazi“ kreativ selbst definiert wird.
Denn mir ist nicht bekannt, dass die AfD extreme Gewalt, Terror und einen systematischen Völkermord (Holocaust) begeht.
Was möchtest du mit diesen provokanten Begrifflichkeiten wie “…rechte AFD Mop…”, “…Klientel Schwurbler…”, “…nur Bekloppte bei sind…” oder “wer Nazis wählt…” erreichen?
Solche herablassenden und beleidigenden Aussagen werden in der Regel nicht als überzeugend wahrgenommen, sondern führen oft zu weiterer Ablehnung und verschärfen die Polarisierung.
Wenn die Eingemeindung nach dem Jahr von Corona abgeschlossen wäre, dann würden die Umfragewerte der Parteien stagnieren.
Das würde bedeuten, dass nur Schwurbler die AfD wählen. Aber zwei Dinge können gleichzeitig wahr sein: Sowohl dass auch andere Leute die AfD wählen, als auch dass die Schwurbler, die Spinner, die “Selbstdenker”, die Verschwörungstheoretiker siet Jahren fest mit den neuen Rechten verzahnt sind.
Es hat dich keiner aufgefordert, dass du nach der Bildung oder der politischen Einstellung fragen solltest.
Doch du.
Zitat: “Die Frau wird als rechts abgestempelt, und ihr Bildungsniveau wird infrage gestellt.”
Du kannst nicht darüber diskutieren wollen, welches Bildungsniveau und welche politische Einstellung dieser Frau (fälschlicherweise oder auch nicht) zugeschrieben wird, dann aber mir verbieten wollen, nach ihrer Bildung oder der politischen Einstellung zu fragen.
Ich erkenne in deiner Antwort eine Art des „unreflektierten Propaganda-Nachgeplappers“
Möchtest du das mit tatsächlichem Inhalt belegen oder sind wir beim “Selber! Selber!” auf dem Niveau 3-Jährigen angekommen?
Was möchtest du mit diesen provokanten Begrifflichkeiten wie “…rechte AFD Mop…”, “…Klientel Schwurbler…”, “…nur Bekloppte bei sind…” oder “wer Nazis wählt…” erreichen?
Ich möchte überhaupt nichts damit “erreichen”, ich kommuniziere nur. Wenn ich einen Nazi Nazi nennen, kommunziere ich, dass mir seine Intention und Gesinnung klar ist.
Genauso wie du mit deinem peinlichen Einwurf, dass Leute, die Nazinarrative nachplappern, Naziterminologie verwenden, gerne Nazisymbole tragen und Ideen von Nazis aufgreifen, trotzdem gar keine Nazis sind, weil sie ja gerade gar nicht an der Macht sind und wir nicht die 1930/40er haben, kommunizierst, dass du Nazis unterstützt.
Und damit lass ich es dann auch. Denn mit Nazis und deren Sympathisanten diskutieren ist sinnfrei. Kanst also gern weiter rumopfern, dass ich böser Mensch an allem Schuld bin, weil ich polarisiere… interessiert mich nicht mehr.
Die Rechten hätten am liebsten einen CO2-Bonus. Und Politiker von rechten Parteien (+ ausgewählte Klassenfeinde von “mittigen” und “linken” Parteien) bekommen den wahrscheinlich auch, von den Fossil-Lobbyisten.
Nach der Logik müsste das Konzept der Brandmauer funktionieren. Tut es aber offenkundig nicht.
Weil die “Brandmauer” ja kein Widerspruch ist, sondern eine arbiträre Abgrenzung. Die CDU sagt “wir arbeiten mit X nicht zusammen”, aber benennen inhaltlich keine Gründe dafür außer irgendwas irgendwas Demokratie, weil sie wissen, dass sie in großen Teilen Überschneidungen mit der AfD haben.
Und sie wird genau in dem Moment Geschichte sein, in dem es für die CDU opportun ist, das wird ja mittlerweile jedem klar sein hoffe ich.
Zeig mal die Beispiele bei denen es den konservativen oder der politischen Landschaft gut getan hat dem rechten Rand mit noch mehr Verständnis zu begegnen als es die CDU trotz Brandmauer tut
Das ist das Problem, sowas ist noch gar nicht passiert. Das ist alles nur Symbolpolitik was die Parteien der Mitte machen, ohne aber tatsächlich die Probleme anzugehen, welche die Wähler rechter Parteien beklagen.
Da musst du konkreter werden. Sanktionen für Bürgergeld Empfänger sind hochgeschraubt und einfacher einsetzbar geworden. Es gibt mehr Kontrollen an den grenzen und mehr Abschiebungen. Die Sozialleistungen, Kulturförderungen, und Finanzmittel für Demokratieförderung sind zusammen gestrichen worden.
Was wollen die rechten denn noch so was nicht schon passiert?
Die Kontrollen an den Grenzen sind ein gutes Beispiel was ich meinte mit Symbolpolitik. Grenzkontrollen machen zwar für gutes PR, sind aber ziemlich wirkungslos, zumindest was ich so mitbekommen habe, im Verhältnis zum Aufwand.
Die Abschiebungen geschehen meines Wissens nach auch nur in homöopathischen Dosen. Wir haben dem Recht nach 200k+ ausreisepflichtige Migranten.
Desweiteren bleibt die Clan-Kriminalität ein sehr großes Problem in Deustchland, insbesondere in NRW und Berlin. Hier muss wesentlich härter durchgegriffen werden. Viele Clanmitglieder besitzen nicht die deutsche Staatsbürgerschaft, weshalb es nicht allzu schwierig sein sollte, diese bei Straffälligkeit abzuschieben. Die Clans leben in einer Parallelgesellschaft in welcher die deutschen bzw. die liberalen westlichen Werte- und Normensysteme abgelehnt werden.
Diese Parallelgesellschaften sind meiner Meinung nach eine riesige Gefahr für unsere FDGO, erfahren aber in den Medien deutlich weniger Aufmerksamkeit als der Rechtsextremismus. Beides muss gleichermaßen bekämpft werden, nur um dad klarzustellen.
Wir haben dem Recht nach 200k+ ausreisepflichtige Migranten
Ja, und die werden nicht abgeschoben, weil der Wille nicht da wäre oder was? Der Wille ist ja so hoch wie nie zuvor. Aber es geht halt nicht.
Wohin bringt man Menschen, von denen man nicht weiß, wo sie herkommen? Wohin bringt man Menschen, wo die Herkunftsländer einfach sagen “nö, nehmen wir nicht”. Schmeißen wir aus dem Flugzeug, vielleicht noch mit Fallschirm, wenn wir den nicht gerade zu teuer finden? Wohin bringen wir Menschen, wo einfach der Flughafen und die dazugehörige Stadt in Schutt und Asche liegen?
DAS sind einfach die Gründe, warum die nicht abgeschoben werden. Nicht, dass die Menschen in den dafür zuständigen Behörden so herzensgut sind. Und selbst daran arbeitet ja unsere Regierung: Irgendwelche komischen Abkommen mit Staaten, die einfach jeden aufnehmen für genug Geld und die Menschen dann in Sklaverei verkaufen oder in die Wüste schicken, stark 👍. Das macht die Regierung ganz ohne AfD Beteiligung schon von sich aus.
Und der Witz ist ja: wenn man heute schon AfD Politik in vorauseilendem Gehorsam umsetzt, kommen die mit der nächstkrasseren Forderung um die Ecke. Würden wir Leute mit Fallschirm über dem Zielland abwerfen kannste die Uhr nach stellen, dass die AfD erzählen würde, dass Fallschirme zu teuer sind. Wer soll das denn alles bezahlen, auch noch für Ausländer?
Die rechten fordern doch schon immer Grenzkontrollen. Oder zumindest geschlossene Grenzen was ja Kontrollen bedingen würde.
Laut bpb: “2025 wurden aus Deutschland 22.787 Menschen abgeschoben, die meisten in ihre Herkunftsländer. Im Jahr 2024 waren es 20.084 Menschen, 2023 waren es 16.430, 2022 waren es 12.945, 2021 11.982 und 2020 insgesamt 10.800”
Tendenz also steigend und 10% aller Fälle die vielleicht tatsächlich Ausreisepflichtig sind (viele deiner 200k haben ja Duldungen oder ähnliches) klingt jetzt nicht Homöopathisch. Das viel weiter zu steigern würde vermutlich noch mehr verwaltungskapazitäten von anderen wichtigen aufgaben abziehen.
Bei der Clan Kriminalität sind sich alle einig, das gehört bekämpft. Woran sich die Geister scheiden ist, ob man das dringend aus der “die bösen Ausländer Brille” betrachten muss oder ob es nicht viel effektiver und langfristig für alle besser wäre es aus der Ursachenbrille zu untersuchen. Was führt dazu, dass sich Menschen aus dem System verabschieden? Und was kann man dagegen Unternehmen? Stellt sich nämlich raus die Gründe sind universell und die Arbeit aus der Richtung würde auch gegen “biodeutsche” Organisierte Kriminalität helfen.
Dem Autor geht es ja nicht um Verständnis, sondern Widerspruch.







