• Melchior@feddit.org
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    1 day ago

    Zum Glück ist dieses Verhalten der Union in keiner Weise antisemitisch oder die Partei arbeitet mit Terrororganisationen wie der Taliban zusammen…

  • trollercoaster@sh.itjust.works
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    1 day ago

    Und die Sammel-Gedenkstätte kommt irgendwo in eine Sackgasse im Gewerbegebiet neben die Altglascontainer gleich hinter dem Klärwerk. Das hat nur Vorteile für das rechte Pack von der CDAfD, denn diese Gedenkstätte nimmt niemand wahr und wenn sie einem nicht mehr gefällt, kann man sie ganz einfach entfernen. Bei den vielen Stolpersteinen wird die Entfernung umständlicher, denn die muss man überall einzeln ausgraben und danach das Loch wieder ordentlich zumachen, dass niemand merkt, dass da mal was war.

  • zaphod@sopuli.xyz
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    2 days ago

    In der Begründung schrieben die Antragsteller, die Verlegung von Stolpersteinen auf öffentlichen Gehwegen führe dazu, „dass Passanten - bewusst oder unbewusst - über die Namen von Opfern hinweggehen oder sogar darüber treten“. Das empfänden viele als nicht angemessen für ein würdevolles Erinnern.

    Was ein Schwachsinn.

      • muelltonne@feddit.org
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        1 day ago

        Das ist nichts neues, der Kritikpunkt ist so alt wie das Stolperstein-Projekt. Macht es hier jetzt aber nicht besser und es zeigt auch schön, warum die Brandmauer demnächst fallen wird.

    • Ardor von Heersburg@discuss.tchncs.de
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      24 hours ago

      Ist allerdings mehr oder weniger der Grund warum es in München kaum Stolpersteine gibt. Da allerdings kommt diese Argumentation von Charlotte Knobloch und der Israelitischen Kultusgemeinde.

      Hab ich - so sehr man diese Frau für ihren Einsatz für jüdisches Leben in Deutschland auch schätzen kann - schon immer für absoluten Schwachsinn gehalten. Dass jetzt diese Argumentation auch von rechts kommt bestätigt mich da irgendwie.

      • JoKi@feddit.org
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        1 day ago

        Ich finde die Argumentation auch nicht sonderlich überzeugend. Bewusste Schändung von Denkmalen ist unabhängig von der Ausgestaltung. Und unbewusste Missachtung ist ja nicht böswillig.

        In unserer Stadt gibt es auch Stolpersteine und ich komme immer wieder mal an welchen vorbei und schaue sie mir nochmal an, eben weil man so unvermittelt darüber “stolpert”. Ich glaube nicht, dass eine Plakette an den Häusern oder gar ein an den Stadtrand gedrängtes Denkmal, einen ähnlichen Effekt hätte.

        • Jumi@lemmy.world
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          1 day ago

          Es gibt einen in meinem Dorf und ich halt ab und zu bei ihm an um den Namen zu lesen. Es ist ein Mahner, den ich nicht missen will.

      • Enkrod@feddit.org
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        24 hours ago

        Die Argumentation kommt ja nur von rechts WEIL das eine altbekannte Argumentation ist, die sich einfach vorschieben lässt. Das sagt nichts über den Inhalt der Argumente aus.

    • Latschenkiefer@feddit.org
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      2 days ago

      Würde jetzt ein Bündniss aus Grünen, Spd, Linken vielleicht auch Cdu mit der Begründung Stolpersteine abschaffen wollen, würde ich das verstehen. Ich persönlich finde Stolpersteine eine gute Art an die Menschen zu erinnern, aber ich versteh auch wenn man das anders sieht.

      Problematisch ist eher dass die Afd beteiligt ist. Die hat nämlich ein Interesse daran die Erinnerung an diese Zeit zu verfälschen oder ganz auszulöschen.

      • Takios@discuss.tchncs.de
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        1 day ago

        Wenn die Grünen oder Linken sowas vorschlagen würden, wäre die CDU doch als erstes dabei, ihnen Antisemitismus vorzuwerfen…

          • SubArcticTundra@lemmy.ml
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            21 hours ago

            Das scheint, jede linke Partei heutzutage zu betreffen. Ich beobachte auch britische Politik und da trinkt jede Partei links von der Labour Party (SPD) auch in Antisemitismus-Affären ein. Ich frage mich, ob das vielleicht eine Sabotage-Strategie der Rechte ist

            • trollercoaster@sh.itjust.works
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              21 hours ago

              Natürlich ist das Propaganda, um die zu diskreditieren. Muss nur mal schauen, was da Alles als “Antisemitismus” angeprangert wird und wer am lautesten schreit.

              In Großbritannien fing das damals an, als die Labour-Partei Gefahr lief, unter dem Vorsitz von Jeremy Corbyn dem Neoliberalismus abzuschwören und wieder ansatzweise sozialdemokratisch zu werden. Dann wurden sämtliche Sozialdemokraten in einer riesigen Schmierkampagne als “Antisemiten” bzw deren Helfer verunglimpft, bis die Partei sie alle rausgekegelt hat.

  • JoKi@feddit.org
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    2 days ago

    Ein fraktionsübergreifender Antrag sieht stattdessen am Stadtrand eine Sammel-Gedenkfläche für Opfer von Krieg, Diktaturen und Nationalsozialismus vor.

    Die Idee der Stolpersteine ist doch gerade im Alltag auf die Steine zu treffen und vor allem auch in der Stadt zu bemerken wo die Opfer gelebt haben bzw. dass diese Teil der Gemeinschaft zwischen allen anderen waren.

      • GardenGeek@europe.pub
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        1 day ago

        Macht ja auch Sinn: Eine einzelen Gedenkstätte ist schließlich in naher Zukunft viel einfacher abzureißen als mühsam die ganzen Steinchen zusammen zu suchen. Insbesondere am Stadtrand wo es eh kaum jemandem auffällt. /s

        • JoKi@feddit.org
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          1 day ago

          Dass sich die Union beim Herausdrängen der Erinnerungskultur an den Stadtrand beteiligt wiegt in der Tat am schwersten. Daran ändert auch die Argumentation des Überlaufens der Steine nichts. Hier wirkt es so, als lasse sich die Union mal wieder von der AfD vorführen, im Glaube ihre Themen stehlen zu können.

    • anton@lemmy.blahaj.zone
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      1 day ago

      Sammel-Gedenkfläche für Opfer von Krieg, Diktaturen und Nationalsozialismus

      Viele deutsche Soldaten die im 2. Weltkrieg gefallen sind, sind Opfer des NS und viele sind Täter. Wenn ich durch ein Dorf fahre und dort so ein Weltkriegsdenkmal sehe habe ich immer ein mulmiges Gefühl.

      Was aber nicht geht, ist Juden, Schwule, Linke, Behinderte, Sinti und Roma, und andere Opfer des Holocaust mit Tätern und Mitläufern gleichzusetzen, nur weil beide im gleichen Zeitraum gestorben sind.

      • JoKi@feddit.org
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        1 day ago

        Ja, das “sammeln” der Opfer verwischt deren Leid noch zusätzlich. Wirkt wie ein weiterer Versuch der AfD hier die Geschichte “nachzujustieren” um nicht in einem weiteren “Denkmal der Schande” den Holocaust gut sichtbar zu machen. Wirklich traurig, wie sich die Union dafür instrumentalisieren lässt.

      • NotAnonymousAtAll@feddit.org
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        2 days ago

        Ich weiß, und fairerweise war das Zitat auch noch bevor er selbst persönlich im Bundestag die Hand gehoben hat um mit der AfD zusammenzuarbeiten.

        Ich nutze trotzdem weiter jede Gelegenheit dieses Zitat zu verbreiten, wenn auch nur um zu verdeutlichen was für ein rückgratloser Wendehals Merz ist.