Zum Glück ist dieses Verhalten der Union in keiner Weise antisemitisch oder die Partei arbeitet mit Terrororganisationen wie der Taliban zusammen…
Und die Sammel-Gedenkstätte kommt irgendwo in eine Sackgasse im Gewerbegebiet neben die Altglascontainer gleich hinter dem Klärwerk. Das hat nur Vorteile für das rechte Pack von der CDAfD, denn diese Gedenkstätte nimmt niemand wahr und wenn sie einem nicht mehr gefällt, kann man sie ganz einfach entfernen. Bei den vielen Stolpersteinen wird die Entfernung umständlicher, denn die muss man überall einzeln ausgraben und danach das Loch wieder ordentlich zumachen, dass niemand merkt, dass da mal was war.
In der Begründung schrieben die Antragsteller, die Verlegung von Stolpersteinen auf öffentlichen Gehwegen führe dazu, „dass Passanten - bewusst oder unbewusst - über die Namen von Opfern hinweggehen oder sogar darüber treten“. Das empfänden viele als nicht angemessen für ein würdevolles Erinnern.
Was ein Schwachsinn.
Jahrzehnten war’s in Ordnung aber sobald die AfD antritt ist es plötzlich unwürdig. Kurios 🧐
Das ist nichts neues, der Kritikpunkt ist so alt wie das Stolperstein-Projekt. Macht es hier jetzt aber nicht besser und es zeigt auch schön, warum die Brandmauer demnächst fallen wird.
Ist allerdings mehr oder weniger der Grund warum es in München kaum Stolpersteine gibt. Da allerdings kommt diese Argumentation von Charlotte Knobloch und der Israelitischen Kultusgemeinde.
Hab ich - so sehr man diese Frau für ihren Einsatz für jüdisches Leben in Deutschland auch schätzen kann - schon immer für absoluten Schwachsinn gehalten. Dass jetzt diese Argumentation auch von rechts kommt bestätigt mich da irgendwie.
Ich finde die Argumentation auch nicht sonderlich überzeugend. Bewusste Schändung von Denkmalen ist unabhängig von der Ausgestaltung. Und unbewusste Missachtung ist ja nicht böswillig.
In unserer Stadt gibt es auch Stolpersteine und ich komme immer wieder mal an welchen vorbei und schaue sie mir nochmal an, eben weil man so unvermittelt darüber “stolpert”. Ich glaube nicht, dass eine Plakette an den Häusern oder gar ein an den Stadtrand gedrängtes Denkmal, einen ähnlichen Effekt hätte.
Es gibt einen in meinem Dorf und ich halt ab und zu bei ihm an um den Namen zu lesen. Es ist ein Mahner, den ich nicht missen will.
Die Argumentation kommt ja nur von rechts WEIL das eine altbekannte Argumentation ist, die sich einfach vorschieben lässt. Das sagt nichts über den Inhalt der Argumente aus.
Im Gegenteil: je mehr man achtlos drüber schlurft um so mehr glänzen sie. Unbequem.
Würde jetzt ein Bündniss aus Grünen, Spd, Linken vielleicht auch Cdu mit der Begründung Stolpersteine abschaffen wollen, würde ich das verstehen. Ich persönlich finde Stolpersteine eine gute Art an die Menschen zu erinnern, aber ich versteh auch wenn man das anders sieht.
Problematisch ist eher dass die Afd beteiligt ist. Die hat nämlich ein Interesse daran die Erinnerung an diese Zeit zu verfälschen oder ganz auszulöschen.
Wenn die Grünen oder Linken sowas vorschlagen würden, wäre die CDU doch als erstes dabei, ihnen Antisemitismus vorzuwerfen…
Die Grünen sind doch ganz vorne mit dabei bei der “Antisemitismus”-Hexenjagd.
Das scheint, jede linke Partei heutzutage zu betreffen. Ich beobachte auch britische Politik und da trinkt jede Partei links von der Labour Party (SPD) auch in Antisemitismus-Affären ein. Ich frage mich, ob das vielleicht eine Sabotage-Strategie der Rechte ist
Natürlich ist das Propaganda, um die zu diskreditieren. Muss nur mal schauen, was da Alles als “Antisemitismus” angeprangert wird und wer am lautesten schreit.
In Großbritannien fing das damals an, als die Labour-Partei Gefahr lief, unter dem Vorsitz von Jeremy Corbyn dem Neoliberalismus abzuschwören und wieder ansatzweise sozialdemokratisch zu werden. Dann wurden sämtliche Sozialdemokraten in einer riesigen Schmierkampagne als “Antisemiten” bzw deren Helfer verunglimpft, bis die Partei sie alle rausgekegelt hat.
Genau
Ein fraktionsübergreifender Antrag sieht stattdessen am Stadtrand eine Sammel-Gedenkfläche für Opfer von Krieg, Diktaturen und Nationalsozialismus vor.
Die Idee der Stolpersteine ist doch gerade im Alltag auf die Steine zu treffen und vor allem auch in der Stadt zu bemerken wo die Opfer gelebt haben bzw. dass diese Teil der Gemeinschaft zwischen allen anderen waren.
Ja, aber die Nazis wollen das halt nicht
Macht ja auch Sinn: Eine einzelen Gedenkstätte ist schließlich in naher Zukunft viel einfacher abzureißen als mühsam die ganzen Steinchen zusammen zu suchen. Insbesondere am Stadtrand wo es eh kaum jemandem auffällt. /s
Dass sich die Union beim Herausdrängen der Erinnerungskultur an den Stadtrand beteiligt wiegt in der Tat am schwersten. Daran ändert auch die Argumentation des Überlaufens der Steine nichts. Hier wirkt es so, als lasse sich die Union mal wieder von der AfD vorführen, im Glaube ihre Themen stehlen zu können.
Sammel-Gedenkfläche für Opfer von Krieg, Diktaturen und Nationalsozialismus
Viele deutsche Soldaten die im 2. Weltkrieg gefallen sind, sind Opfer des NS und viele sind Täter. Wenn ich durch ein Dorf fahre und dort so ein Weltkriegsdenkmal sehe habe ich immer ein mulmiges Gefühl.
Was aber nicht geht, ist Juden, Schwule, Linke, Behinderte, Sinti und Roma, und andere Opfer des Holocaust mit Tätern und Mitläufern gleichzusetzen, nur weil beide im gleichen Zeitraum gestorben sind.
Ja, das “sammeln” der Opfer verwischt deren Leid noch zusätzlich. Wirkt wie ein weiterer Versuch der AfD hier die Geschichte “nachzujustieren” um nicht in einem weiteren “Denkmal der Schande” den Holocaust gut sichtbar zu machen. Wirklich traurig, wie sich die Union dafür instrumentalisieren lässt.
Die Landesverbände, vor allem im Osten, bekommen von uns eine glasklare Ansage: Wenn irgendjemand von uns die Hand hebt, um mit der AfD zusammenzuarbeiten, dann steht am nächsten Tag ein Parteiausschlussverfahren an.
- Friedrich Merz am 23.12.2021
Hier geht es fairerseise um Stadträte von Heidenau und keinen Landesverband.
Ich weiß, und fairerweise war das Zitat auch noch bevor er selbst persönlich im Bundestag die Hand gehoben hat um mit der AfD zusammenzuarbeiten.
Ich nutze trotzdem weiter jede Gelegenheit dieses Zitat zu verbreiten, wenn auch nur um zu verdeutlichen was für ein rückgratloser Wendehals Merz ist.
Ich halte Stolpersteine für eine gute Sache.
Ich halte Steine auf Nazis werfen für eine gute Sache.
Ich bin gegen Gewalt
Stolpersteine sogar noch besser, denn die sind durch die höhere Dichte des Materials wesentlich schwerer, als gleich große echte Steine aus Stein.
Die Brandmauer brennt schon lange lichterloh.
War ja auch aus Watte
CDU nun also offizielles NSDAP 2.0 Gründungsmitglied?
Zentrumspartei









