• Quittenbrot@feddit.org
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      3 days ago

      Ist sie schon. Ein Typ wie Kubicki stellt nur sicher, dass sie auch ja nicht mehr aus dem Grab emporsteigt.

      Aber es ist ja momentan das “Erfolgsrezept”: alter Mann unhinged, der die Tatsache, dass er der Welt nicht mehr folgen kann, damit verwechselt, dass er es besser wisse als alle anderen.

  • Felix@feddit.org
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    3 days ago

    Wo er recht hat, hat er recht. Wenn man Arbeitslose davon überzeugen kann, dass sie eine Partei wählen, die für sie Zwangsarbeit oder Gulag vorsieht — dann kann man sie sicherlich auch dazu bewegen, die Interessen der Reichen zu vertreten.

    • bobtimus_prime@feddit.org
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      3 days ago

      Das hatte ich auch gedacht, aber inzwischen hätte ich für die neoliberalen ganz gerne ein Sammelbecken ohne braune Scheiße drin.
      Wenn die Faschos und die Liberalen zusammen eine Partei wählen ist das doppelt schlecht.

      • Diplomjodler@lemmy.world
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        3 days ago

        Die FDP hatte schon immer eine Menge braune Scheiße drin. Da bist du bei denen an der falschen Adresse.

  • 5ibelius9insterberg@feddit.org
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    3 days ago

    Wolfgang Kubicki, der Bewerber für den FDP-Vorsitz, betonte, dass er eigene Anträge nicht davon abhängig machen werde, dass die AfD zustimme. »Würde ich das tun, wie dumm ist das denn, würde ich die komplette Agenda der AfD in die Hand geben«

    Ich dachte, man ist sich einigermassen einig, dass das ein pragmatischer Umgang mit der AfD ist? Der tut so als wäre das eine total mutige Haltung.

    • Successful_Try543@feddit.org
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      3 days ago

      Ich dachte, man ist sich einigermassen einig, dass das ein pragmatischer Umgang mit der AfD ist? Der tut so als wäre das eine total mutige Haltung.

      Jein, die bisherige Brandmauer bedeutet, dass man Anträge zurücknimmt, wenn abzusehen ist, dass sie ohne Stimmen der AfD nicht die notwendige Mehrheit erreichen, sonst nicht, auch wenn die AfD ihnen Zustimmen sollte.

      • azolus@slrpnk.net
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        3 days ago

        Was auch tbh Banane ist. Das Problem ist ja nicht, dass ein Antrag durch die AfD angenommen würde, sondern der reaktionäre Inhalt des Antrags. Insofern brauchts für linke Politik keine Brandmauer - wenn z.B. die AfD einer progressiven Steuerreform zustimmen würde (lol wers glaubt), wär das doch im Grunde nichts Schlechtes; für rechte Politik brauchts die aber schon, denn inhaltlich sind Union und FDP in vielen Bereichen voll auf AfD-Linie.

        Dieses ganze Theater von der Brandmauer ist nur dafür da davon abzulenken, dass der elektorale Rechtsradikalismus mittlerweile von fast allen anderen Parteien in Teilen oder ganz ins Programm übernommen wurde. Sonst müsste sich konsequenterweise Antifaschismus nicht ja nur gegen die AfD, sondern auch gegen die Union, die FDP und sogar SPD, die Grünen oder gar gegen so manchen populären Linkspolitiker richten - also müssten unabhängig von der Parteizugehörigkeit die Inhalte kritisiert werden - und das wäre ja für diese Politiker:innen ein unerwünschtes Ergebnis.

        • kossa@feddit.org
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          3 days ago

          Ja, aber das ist schon wieder zwei Level zu deep.

          Natürlich ist die normale Herangehensweise “wenn die AfD einem Antrag inhaltlich zustimmt, ist es ein schlechter Antrag”.

          Sonst könnte die AfD ja tatsächlich drohen, bspw. einer Vermögensteuer zuzustimmen und alle anderen würden dann lieber schnell dagegen stimmen. Das ist halt Quark.

          Aber, das ist halt irgendwie next level zu komplexe politische Philosophie.