• bonenode@piefed.social
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    1 month ago

    Zumindest früher (vor 20+ Jahren) hing es am meisten davon ab wer ganz vorne sitzt… der Lehrer.

  • aaaaaaaaargh@feddit.org
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    1 month ago

    Es hat bei mir auf jeden Fall immer was in Chemie genützt, wo ich in Klausuren magisch auf einmal viel besser war, wenn ich neben oder besser versetzt hinter dem Klassenbesten sitzen durfte.

    • Successful_Try543@feddit.org
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      1 month ago

      Das muss mit den Intelligenzbakterien zusammenhängen, die die Umsitzenden mit dem notwendigen Fachwissen infizieren. Da die Ausbreitung der Bakterien eine gerichtete Größe ist, man spricht von einem Infektionsvektor, findet diese auch nur nach hinten, weniger zu den Seiten und niemals nach vorn statt.

      • Melchior@feddit.org
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        1 month ago

        Das würde das auch bei meinem Chemie LK erklären, wo die alle Mädchen immer bessere Noten in Klausuren hatten als die Jungs. Muss also eine Geschlechtskrankheit gewesen sein.

  • trollercoaster@sh.itjust.works
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    Deutsch
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    1 month ago

    Meiner Erfahrung nach hängen Schulnoten mehr davon ab, wie gut einen die Lehrer leiden können, als von wie auch immer gearteter Leistung. Dass das auch von den Sitznachbarn mit beeinflusst wird, ist ja logisch.

  • ominous ocelot@leminal.space
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    1 month ago

    Faszinierend. Nebeneinandersitzen ist nach alter Rechtschreibung (1996) erlaubt.

    Dass ich das nicht wusste, liegt wohl daran, dass es damals keine Smartphones zum Nachgucken gab und ich mich allgemein im Deutschunterricht sehr gelangweilt habe. Und dass Orthographie gefühlt ab der 4. kein Lehrstoff mehr war, half auch nicht. Dafür weiß ich jetzt, dass sie beim Deichbau damals ab und an was Lebendiges rein getan haben, wegen des Aberglaubens. Hallo Effie Briest! - Stundenlange Buchbesprechungen.

    E: Noten sind ohnehin sehr abhängig vom Lehrer und sagen IMO nicht viel über das aus, was man gelernt hat. Besonders, wenn es nich um die Abfrage von Fakten geht.

  • JensSpahnpasta@feddit.org
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    1 month ago

    Die Studie kommt jedoch noch zu einer weiteren, heikleren Schlussfolgerung. Einen gewissen Einfluss hatte die Banknachbarschaft nämlich doch – allerdings in beide Richtungen. Die Schulnoten der schwächeren Schüler verbesserten sich ein wenig, aber zugleich verschlechterten sich diejenigen der besseren Schüler. Wer in der Schule Schwierigkeiten hat, profitiert also (wenn auch nur in sehr geringem Maß) von einem begabten Nachbarn – jedoch auf dessen Kosten, was die Noten betrifft. Da sich diese beiden gegenläufigen Effekte ausgleichen, ist auf der Ebene des Klassendurchschnitts kein Effekt messbar.

    Macht halt Sinn - wenn du zwei gute und v.a. fleißige und ruhige Schüler nebeneinander hast, dann stören die sich nicht gegenseitig, sind in Gruppen- oder Zweierarbeiten besser aufgestellt und können sich gegenseitig unterstützen. Setzt du da dann den uninteressierten Klassenclown da hin, dann stört das natürlich.

    Und ich glaube, dass das Schulsystem da unehrlich ist: Natürlich sind Noten keine objektiven Kriterien. Unterschiedliche Lehrer bewerten unterschiedlich und dann hast du die Helden, die Einsen nur selten vergeben und die Lehrer, die damit um sich werfen. Die einen bewerten die Klasse im Durchschnitt und daraus abgeleitet gute oder schlechte Noten, die anderen dann auf Basis einer individuellen Leistung. Oder andere sind eh völlig jenseits von gut und böse und bewerten einfach nach Sympathie oder oder. Gerade mündliche Noten sind da recht zufällig.

    • RidderSport@feddit.org
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      1 month ago

      So funktionieren Leistungsbewertungen letztlich immer. Manche Bereiche lassen sich besser bewerten (falsch/richtig) und andere kaum (Geisteswissenschaften). Das hört auch nicht in der Schule auf, sondern geht in Studium und Arbeit genauso weiter