Ja, ich denke, sie haben schmarotzt. Die Europäische Union war absolut schrecklich zu uns im Handel, schrecklich.
Was genau soll die Eu gemacht haben? Zu gute Autos produziert oder was ist sein Vorwurf?
Und außerdem fällt mir bei Trump auf, dass er immer das gesagte in gekürzter Form widerholt, einmal “schrecklich” reicht wohl nicht, damit ihn seine Anhänger verstehen.
Im Chat steht 40% des Handels durch den Suez Kanal sind europäisch, nur 3% amerikanisch. Dass die Huthis hauptsächlich amerikanische und britische Schiffe angegriffen haben, wird dabei ignoriert.
Was genau soll die Eu gemacht haben? Zu gute Autos produziert oder was ist sein Vorwurf?
Er hat keine konkreten Vorwürfe, nur von Putin ins Ohr geflüsterte antieuropäische Propaganda. Wichtig ist, dass Europa in möglichst vielen Punkten als Feindbild dasteht. Und deswegen führen die USA jetzt auch Verhandlungen über die Kapitulation der Ukraine ohne die Ukraine, EU und UK.
Naja, also um bei der Wahrheit zu bleiben… der Euro ist im Grunde eine geschickte Methode für Deutschand und ein paar andere Länder im norden Europas ihre Währung schwächer zu halten. Das wiederum verbilligt die Exporte z.B. in die USA. Die Autos sind also nicht notwendigerweise besser, sondern haben durch diese Währungsmanipulation ein besseres Preis/Leistungsverhältnis für Kaufer im Ausland.
Nur weil der Währungskurs sich ändert, ändern sich nicht auf einmal die lokalen Preise und Löhne. Kurzfristing kann man also billig ins Ausland verkaufen ohne davon im Inland einen Nachteil zu haben. Das ist was sogenannte PPP Vergleiche abbilden.
Mittel bis langfristig haben die durch den schlechten Wechselkurs verursachten teureren Importe natürlich einem wirtschaftlich dämpfenden Effekt. Aber nur Gesamtwirtschaftlich. Exportorientierte Firmen die selbst überwigend nur lokale Kosten haben, wie z.B. die deutsche Autoindustrie, kann es dabei prima gehen. Was ja so auch die letzten zwei Jahrzehnte in Deutschland der Fall war.
Nur weil der Währungskurs sich ändert, ändern sich nicht auf einmal die lokalen Preise und Löhne.
Ja. International gesehen heißen Wechselkursschwankungen, dass die Arbeit in einem Währungsraum billiger oder teurer wird.
Exportorientierte Firmen die selbst überwigend nur lokale Kosten haben, wie z.B. die deutsche Autoindustrie, kann es dabei prima gehen.
Hmm. Also ist die Idee, dass exportorientierte Firmen einen Vorteil auf Kosten anderer haben. Das klingt plausibel.
So eine Wettbewerbsverzerrung dürfte aber auch einen nachteiligen Effekt haben, ohne Importe zu betrachten. Ich weiß nicht, ob ich das eine geschickte Methode für Deutschland nennen würde.
Und warum wird der Euro schwächer gehalten? Weil auf der anderen Seite in der EU Ökonomien stehen, die entsprechend “billiger” sind und den Schnitt runterziehen, dafür aber eben ihre Exporte relativ teurer sind und für sie Importe relativ günstiger.
D.h. da wo jetzt ein Audi exportiert wurde, würde sonst ohne Euro vlt. ein Seat exportiert werden. Umgekehrt leiden wiederum z.B. landwirtschaftliche Exporte aus Ländern wie Italien, Spanien oder Frankreich unter dem für sie relativ starkem Euro.
Das von dir angesprochene Problem betrifft vor allem den Handel innerhalb der EU. Ob das im Außenhandel diesen Effekt hat, wenn ein entsprechender Mix Importiert und Exportiert wird, lässt sich glaube nicht so einfach sagen.
Nein, innerhalb des Euroraums trifft dieser Effekt grade nicht zu, höchstens könnte man spekulieren was gewesen wäre hätte Italien usw. Ihre noch weicheren Währungen behalten.
Und den USA gegenüber gibt es ein massiven Warenhandelsüberschuss, und “Exportweltmeister” Deutschland kam jahrelang auch nicht von ungefähr (und China hat das Model lange kopiert).
Was genau soll die Eu gemacht haben? Zu gute Autos produziert oder was ist sein Vorwurf?
Und außerdem fällt mir bei Trump auf, dass er immer das gesagte in gekürzter Form widerholt, einmal “schrecklich” reicht wohl nicht, damit ihn seine Anhänger verstehen.
Im Chat steht 40% des Handels durch den Suez Kanal sind europäisch, nur 3% amerikanisch. Dass die Huthis hauptsächlich amerikanische und britische Schiffe angegriffen haben, wird dabei ignoriert.
Dass die Briten vermutlich sogar mitgemacht hätten, ist denen auch nicht in den Sinn gekommen. Die haben nicht mal bei Starmer nachgefragt.
Vielleicht hat Starmer nur WhatsApp
Die Britys nutzen überwiegend Facebook Messenger. 🙃
Ich glaube, seit Partygate ist das nicht mehr so angesagt
Er hat keine konkreten Vorwürfe, nur von Putin ins Ohr geflüsterte antieuropäische Propaganda. Wichtig ist, dass Europa in möglichst vielen Punkten als Feindbild dasteht. Und deswegen führen die USA jetzt auch Verhandlungen über die Kapitulation der Ukraine ohne die Ukraine, EU und UK.
Naja, also um bei der Wahrheit zu bleiben… der Euro ist im Grunde eine geschickte Methode für Deutschand und ein paar andere Länder im norden Europas ihre Währung schwächer zu halten. Das wiederum verbilligt die Exporte z.B. in die USA. Die Autos sind also nicht notwendigerweise besser, sondern haben durch diese Währungsmanipulation ein besseres Preis/Leistungsverhältnis für Kaufer im Ausland.
Was natürlich auch heißt, ein ungünstigeres Verhältnis für Verkäufer im Inland.
Nicht wirklich, denn das gleicht sich durch PPP Unterschiede aus.
Hmm. Vielleicht lässt mich mein Grundwissen VWL im Stich, aber das seh ich nicht.
Nur weil der Währungskurs sich ändert, ändern sich nicht auf einmal die lokalen Preise und Löhne. Kurzfristing kann man also billig ins Ausland verkaufen ohne davon im Inland einen Nachteil zu haben. Das ist was sogenannte PPP Vergleiche abbilden.
Mittel bis langfristig haben die durch den schlechten Wechselkurs verursachten teureren Importe natürlich einem wirtschaftlich dämpfenden Effekt. Aber nur Gesamtwirtschaftlich. Exportorientierte Firmen die selbst überwigend nur lokale Kosten haben, wie z.B. die deutsche Autoindustrie, kann es dabei prima gehen. Was ja so auch die letzten zwei Jahrzehnte in Deutschland der Fall war.
Ja. International gesehen heißen Wechselkursschwankungen, dass die Arbeit in einem Währungsraum billiger oder teurer wird.
Hmm. Also ist die Idee, dass exportorientierte Firmen einen Vorteil auf Kosten anderer haben. Das klingt plausibel.
So eine Wettbewerbsverzerrung dürfte aber auch einen nachteiligen Effekt haben, ohne Importe zu betrachten. Ich weiß nicht, ob ich das eine geschickte Methode für Deutschland nennen würde.
Ne, aber Lobbyismus und die korrupte CxU machts möglich 🤷
Und warum wird der Euro schwächer gehalten? Weil auf der anderen Seite in der EU Ökonomien stehen, die entsprechend “billiger” sind und den Schnitt runterziehen, dafür aber eben ihre Exporte relativ teurer sind und für sie Importe relativ günstiger.
D.h. da wo jetzt ein Audi exportiert wurde, würde sonst ohne Euro vlt. ein Seat exportiert werden. Umgekehrt leiden wiederum z.B. landwirtschaftliche Exporte aus Ländern wie Italien, Spanien oder Frankreich unter dem für sie relativ starkem Euro.
Das von dir angesprochene Problem betrifft vor allem den Handel innerhalb der EU. Ob das im Außenhandel diesen Effekt hat, wenn ein entsprechender Mix Importiert und Exportiert wird, lässt sich glaube nicht so einfach sagen.
Nein, innerhalb des Euroraums trifft dieser Effekt grade nicht zu, höchstens könnte man spekulieren was gewesen wäre hätte Italien usw. Ihre noch weicheren Währungen behalten.
Und den USA gegenüber gibt es ein massiven Warenhandelsüberschuss, und “Exportweltmeister” Deutschland kam jahrelang auch nicht von ungefähr (und China hat das Model lange kopiert).