Die Evolution ist auch umstritten.
Oder die Schwerkraft.
Oder der Holocaust.Im schlimmsten Fall sagt das Wörtchen “wir trauen uns nicht Stellung zu beziehen”; im besten Fall “diese Type spinnt aber das dürfen wir so nicht schreiben”.
es braucht mutige Entscheidungen, Dinge klar zu benennen.
Ich bin da ganz bei der Autorin. Unumstritten.
Letztenendes läuft sowas ja auf Naziweißwäscherei heraus. Nazis bekommen Gegenargumente auf dem Silbertablett vorgesetzt: “also nur weil man ein bisschen umstritten ist greifen alle immer gleich zur Nazikeule” - nee, wir sind bloß 99% zu höflich zu dir.
Was ich am meisten davon mitnehme ist, dass Medien Angst vor Rechten haben aber keine Angst vor Linken. Deswegen wird auch die Migrationsdebatte in jede Talkshow geschleift. Oder das Bürgergeld 7 Millionen mal diskutiert. Wo bleibt der shitstorm aus dem progressiven Lager?
Schreibt den Redaktionen, Leute!
Hinter den Rechten steht sehr, sehr viel Geld.
Gewaltdrohungen machen vermutlich mehr Eindruck als fundierte Kritik. Sie sind außerdem sehr viel schneller verfasst und dadurch tendenziell zahlreicher. Wenn wir jetzt noch annehmen, dass Linke weniger Gewaltphantasien haben, wäre das eine Erklärung, warum die Medien so vorsichtig in ihrer Kritik an rechtsradikalen Entwicklungen sind.
Schickt mehr Morddrohungen an die Journalisten, Leute! /s
Einfach diese AfD “KI” einkaufen und gegen ebenjene einsetzen. Da werden dann schon Morddrohungen rumkommen, dann macht man sich auch nicht selbst die Hände schmutzig.
Wo bleibt der shitstorm aus dem progressiven Lager?
Das Aufregungspotential der politischen Linken ist halt, wie die politische Linke selbst, auf 174 Partikularthemen verstreut. Die Rechte einigt sich halt auf “Weniger Ausländer, egal wie.”.
Ich würde eher sagen: Die politische Rechte ist eher zu kurzfristiger Zusammenarbeit mit potenziell zukünftigen Gegnern bereit als die Linke. Während der Klischee-Linke von Anfang an nur mit Genossen zusammenarbeitet die 102% seiner Ideologie entsprechen (und die überschüssigen 2% machen den Partner dann schon wieder verdächtig…) ist der Rechte eher in der Lage zu sagen “Ok, wir kommen erstmal an die Macht, dann schauen wir mal weiter” (in dem Sinne tickt das Känguru mit seiner “…bis zur Revolution, dann wirds schwierig” Aussage interessanterweise eher rechts).
Wenn die lauter schreien als wir, werden sie auch mehr gehört. Hilft auch nicht, wenn die Politik schon lange nen rechten Einschlsg hat; das schafft einen Eindruck von Konsens dem dann die Medien sich irgendwo auch beugen.
Ja, weiß ich nicht. Das ist nicht nur lauter, das ist schon auch systematisches Ignorieren. Ich meine, die größten Proteste der jüngeren Geschichte waren für mehr Klimaschutz und gegen Faschisten. Das war schon ziemlich laut. Aber wenn man da dann absichtlich Watte in die Ohren steckt, dann hört man es halt auch nicht.
Liest der Deutschlandfunk auf Lemmy mit? Ist ja fast beängstigend wie das meinen Kommentar von vor einer Woche bekräftigt.
Ob Deutschlandfunk mitliest, ist umstritten.
Marina Weisband ist jedenfalls bei Mastodon (@afelia@chaos.social).
Das reicht schon. Alles föderiert heutzutage.
Deswegen habe ich meine eigene komplett isolierte Instanz. Da postet zwar nur ein Typ, aber mit dem bin ich immer 100% auf Linie ❤️
Rede mal Marina
Naja, Stellung zu etwas zu nehmen, ist auch umstritten… Feiglinge…
sehe ich nicht so. jeder gute wissenschaftliche artikel hat quellenangaben. ebenso sollte jede zeitung schreiben “X sagt Y” und nicht “Y, das ist so”.
“X sagt Y” und nicht “Y, das ist so”.
Es fordert auch keiner, so zu tun als ob die Person das nicht gesagt hätte, sondern das kritisch zu hinterfragen und einzuordnen.
Wenn zB Dobrint seine Kriminalstatistik vorstellt und in der PK Dinge behauptet, die von der Statistik ganz klar widerlegt werden, dann ist das nicht “x sagt Y und das ist umstritten”, sondern “x sagt Y und das ist nachweislich falsch”.Die Presse ist nicht das Sprachrohr der Politik, die Einordnung des Gesagten ist Teil der journalistischen Arbeit.
Vermutlich, aber die Aufmerksamkeitsspanne des Durchschnitts plus die Flut an Informationen schafft es kaum/selten über die Überschrift hinaus. “Umstritten” ist gerne das erste Wort in der Überschrift und nicht die Quellenangabe in Zeile 67.
Also es gibt eine solche, aber nur eine









