Steigende Mieten belasten viele Menschen in Deutschland. Nach einer Umfrage des Mieterbundes hat fast ein Drittel der Mieter Angst, sich den Betrag zukünftig nicht mehr leisten zu können. Gleichzeitig fehlt das Geld an anderer Stelle.
Dass Bauland und Vorschriften die limitierenden Faktoren sind wird häufig wiederholt, aber wenn das fast überall der Fall ist, scheint mir die einfachere Erklärung: das Geld ist falsch aufgeteilt, und bedient nur die Bedürfnisse der Reichen.
Wenn es nicht genügend Bauland gibt ist Geld egal. Es können nicht noch mehr Wohnungen gebaut werden.
Es ist ein politisches Problem, denn Bauland entsteht durch politische Abstimmungen, in denen der Nutzungsplan geändert wird.
Dass es überall der Fall ist zeigt nur, dass sich die Politik abgesprochen hat. Es müsste wachsende Städte mit viel Bauland geben.
Der Grund wird sein, dass mit viel Bauland die Immobilienpreise massiv fallen würden. Da es mehr Eigentümer als Mieter gibt, hat die Politik klare Präferenzen.
Natürlich kannst du Bauland sinnvoller oder weniger sinnvoll nutzen. Wenn du auf einem großen Grundstück ein Einfamilienhaus baust, haben wir weniger Wohnungen, als wenn du ein Apartmenthaus mit vielen Stockwerken baust.
Es gibt besonders am unteren Marktrand viel zu wenig Angebot, u.A. weil immer mehr Fokus auf größeren Luxuswohnungen liegt. Das passiert primär, weil die Leute selbst viel zu wenig Geld haben, um es entsprechend ihrer Interessen zu investieren.
Wenn die Bevölkerung ökonomisch fair beteiligt werden würde, wäre es umso mehr in ihrem Interesse, regional mehr Bauland zu verkaufen.
Natürlich kannst du Bauland sinnvoller oder weniger sinnvoll nutzen.
Genau. Es ist aber die Politik, die festlegt, was auf dem Bauland gebaut werden darf. Sie könnten für viele Wohnungen in Apartmenthäusern sorgen.
weil immer mehr Fokus auf größeren Luxuswohnungen liegt.
Das ist kein Problem. Jeder der in eine Luxuswohnung zieht, zieht aus einer normalen Wohnung aus.
Es darf nur kein Leerstand entstehen. D.h. u.U. braucht man eine Leerstandssteuer um alte Luxuswohnungen auf den Markt zu bringen.
Das passiert primär, weil die Leute selbst viel zu wenig Geld haben, um es entsprechend ihrer Interessen zu investieren.
Wenn die Leute hohe Mieten zahlen können dann können sie auch die Tilgung oder Mieten für günstige Wohnungen zahlen. Das Problem ist eher, dass Mieter keinen Einfluss auf den Stadtrat haben.
Das ist kein Problem. Jeder der in eine Luxuswohnung zieht, zieht aus einer normalen Wohnung aus.
Bitte denk darüber nochmal ein paar Minuten nach. Wenn jemand eine große Wohnung baut anstatt zwei kleiner, haben wir nur halb so viele Wohnungen. Das sollte offensichtlich sein…
Wenn die Leute hohe Mieten zahlen können dann können sie auch die Tilgung oder Mieten für günstige Wohnungen zahlen.
Ist dir bewusst, dass das Bezahlen einer Mietwohnung wesentlich einfacher ist als das Bezahlen einer Eigentumswohnung, besonders wenn andere Marktteilnehmer viel mehr Anbieten können? Dass keine günstigen Wohnungen gebaut werden, weil die Leute mit viel Geld alles in Luxuswohnungen investieren?
Das, was du erzählst, ergibt hinten und vorne keinen Sinn.
Wenn jemand eine große Wohnung baut anstatt zwei kleiner, haben wir nur halb so viele Wohnungen.
Das gilt für Einfamilienhäuser. Bei Hochhäusern kann doppelt so hoch gebaut werden. Wenn die Wohnungen vermietet sind, werden anderswo normale Wohnungen frei.
Ist dir bewusst, dass das Bezahlen einer Mietwohnung wesentlich einfacher ist als das Bezahlen einer Eigentumswohnung
Ja. Sollte nicht sein, ist aber die Geschäftsgrundlage der Vermieter.
Dass keine günstigen Wohnungen gebaut werden, weil die Leute mit viel Geld alles in Luxuswohnungen investieren
Was zu erwarten ist, da dort die Renditen am höchsten sind. Für günstige Wohnungen brauchen wir aber keine Neubauten. Jede neue Luxuswohnung sorgt für eine freie alte Mietwohnung. Das ist der Dreh- und Angelpunkt, warum der Wohnungsmarkt funktioniert, wenn es genug Bauland gibt. Es gibt dann viele freie Wohnungen, bei denen die Miete solange sinkt bis sie bezahlbar sind.
Aktuell gibt es nur so wenig Bauland, dass nur Leute mit viel Geld es bekommen. Wenn es mehr Bauland gibt, ist auch welches übrig für Leute mit weniger Geld. Dann könnten sie auch direkt Wohnungen bauen.
Wenn alle Menschen mehr Geld haben, bekommen die mit dem wenigsten Geld weiterhin keine neuen Wohnungen. Die knappe Resource ist Bauland. Geld alleine hilft nicht.
Das, was du erzählst, ergibt hinten und vorne keinen Sinn.
Es widerspricht dem Narrativ. Die Konsequenz ist, dass auch die SPD trotz Mehrheiten in Städten die hohen Mieten durch fehlendes Bauland verursacht hat und dass es keine Partei gibt, die man wählen kann, die das ändern würde. Es darf keinen Sinn machen, denn sonst wäre dieses Land zutiefst asozial.
Das gilt für Einfamilienhäuser. Bei Hochhäusern kann doppelt so hoch gebaut werden.
Du begehst einen grundlegenden Denkfehler. Es ist egal wie hoch du baust, du könntest immer mehr kleine Wohnungen als große bauen. Du kannst nie so viele große Wohnung bauen, wie du kleine bauen kannst.
Die Erklärung, dass fehlendes Bauland der einzige Grund ist, ergibt nur Sinn wenn die Größe der Wohnung keinen Einfluss auf die Menge hat. Aber das hat sie, also ist es falsch, dass fehlendes Bauland der einzige Grund ist.
Was zu erwarten ist, da dort die Renditen am höchsten sind.
In anderen Worten: wenn das Geld anders verteilt wäre, würde anders gebaut werden, weil die höchsten Renditen nicht die einzige relevante Entscheidungsgrundlage wäre.
In anderen Worten: wenn das Geld anders verteilt wäre, würde anders gebaut werden, weil die höchsten Renditen nicht die einzige relevante Entscheidungsgrundlage wäre.
Wenn alle gleich viel besitzen haben alle die gleiche Chance. Aber wenn es nicht genügend Bauland gibt bekommt auch dann nicht jeder eine Wohnung.
Sobald es eine Mittelschicht gibt, die ihr Geld in Wohnungsfonds steckt, wird Rendite das Ziel sein. Rendite gibt es nur nicht wenn Baugenossenschaften Eigentumswohnungen für sich bauen. Aber dann sind die Wohnungen klein, weil sie für Bauland so viel bieten müssen wie die Luxuswohnungsentwickler und dann das Restbudget klein ist.
Alle anderen bauen Luxuswohnungen mit hoher Rendite, solange sie verkauft und vermietet werden können. Erst wenn für Luxuswohnungen das Angebot den Bedarf übersteigt, werden Bauträger für andere Gruppen bauen. Daher: es muss soviel Bauland geben, dass jeder der bauen will auch bauen kann.
Es ist egal wie hoch du baust, du könntest immer mehr kleine Wohnungen als große bauen.
Stimmt, aber muss ich nicht. Ich brauche nur soviele Wohnungen wie es Mieter und Käufer gibt.
Natürlich kann man kleine Wohnungen vorschreiben, aber das passiert auch nicht. Egal ob mehr Bauland oder kleinere Wohnungen, die Politik ändert nicht die Bedingungen, so dass das wenige Bauland für Luxuswohnungen genutzt wird.
Es gibt bereits heute viel mehr Bedarf im unteren Wohnungsmarkt. Aber warum sollten die Kapitalisten diesen Bedarf decken, wenn sie mehr verdienen können, wenn sie bewusst künstliche Engpässe erzeugen?
Es wird keine natürliche Grenze geben, die erreicht wird, weil die Kosten dieser Wohnungssituation an die ganze Gesellschaft abfallen, während der individuelle Investor gewinnt - bis irgendwann die Wirtschaft nicht mehr wächst, weil die Bürger sich größtenteils neben der Wohnung und privater Altersvorsorge und immer höheren Abgaben nichts mehr leisten können.
Es ist dieselbe Situation wie bei VW und so vielem anderen - die Kapitalisten haben so lange alles ausgequetscht, bis fast alles leer ist. Und trotzdem werden noch primär Luxuswohnungen gebaut.
Wie lange müssen wir das noch probieren, bis wir einsehen, dass ohne gerechtere Verteilung der Markt eben nicht den echten Bedarf deckt, weil wir einfach nicht unbegrenzte Ressourcen haben?
Dass Bauland und Vorschriften die limitierenden Faktoren sind wird häufig wiederholt, aber wenn das fast überall der Fall ist, scheint mir die einfachere Erklärung: das Geld ist falsch aufgeteilt, und bedient nur die Bedürfnisse der Reichen.
Wenn es nicht genügend Bauland gibt ist Geld egal. Es können nicht noch mehr Wohnungen gebaut werden.
Es ist ein politisches Problem, denn Bauland entsteht durch politische Abstimmungen, in denen der Nutzungsplan geändert wird.
Dass es überall der Fall ist zeigt nur, dass sich die Politik abgesprochen hat. Es müsste wachsende Städte mit viel Bauland geben.
Der Grund wird sein, dass mit viel Bauland die Immobilienpreise massiv fallen würden. Da es mehr Eigentümer als Mieter gibt, hat die Politik klare Präferenzen.
Natürlich kannst du Bauland sinnvoller oder weniger sinnvoll nutzen. Wenn du auf einem großen Grundstück ein Einfamilienhaus baust, haben wir weniger Wohnungen, als wenn du ein Apartmenthaus mit vielen Stockwerken baust.
Es gibt besonders am unteren Marktrand viel zu wenig Angebot, u.A. weil immer mehr Fokus auf größeren Luxuswohnungen liegt. Das passiert primär, weil die Leute selbst viel zu wenig Geld haben, um es entsprechend ihrer Interessen zu investieren.
Wenn die Bevölkerung ökonomisch fair beteiligt werden würde, wäre es umso mehr in ihrem Interesse, regional mehr Bauland zu verkaufen.
Genau. Es ist aber die Politik, die festlegt, was auf dem Bauland gebaut werden darf. Sie könnten für viele Wohnungen in Apartmenthäusern sorgen.
Das ist kein Problem. Jeder der in eine Luxuswohnung zieht, zieht aus einer normalen Wohnung aus.
Es darf nur kein Leerstand entstehen. D.h. u.U. braucht man eine Leerstandssteuer um alte Luxuswohnungen auf den Markt zu bringen.
Wenn die Leute hohe Mieten zahlen können dann können sie auch die Tilgung oder Mieten für günstige Wohnungen zahlen. Das Problem ist eher, dass Mieter keinen Einfluss auf den Stadtrat haben.
Bitte denk darüber nochmal ein paar Minuten nach. Wenn jemand eine große Wohnung baut anstatt zwei kleiner, haben wir nur halb so viele Wohnungen. Das sollte offensichtlich sein…
Ist dir bewusst, dass das Bezahlen einer Mietwohnung wesentlich einfacher ist als das Bezahlen einer Eigentumswohnung, besonders wenn andere Marktteilnehmer viel mehr Anbieten können? Dass keine günstigen Wohnungen gebaut werden, weil die Leute mit viel Geld alles in Luxuswohnungen investieren?
Das, was du erzählst, ergibt hinten und vorne keinen Sinn.
Das gilt für Einfamilienhäuser. Bei Hochhäusern kann doppelt so hoch gebaut werden. Wenn die Wohnungen vermietet sind, werden anderswo normale Wohnungen frei.
Ja. Sollte nicht sein, ist aber die Geschäftsgrundlage der Vermieter.
Was zu erwarten ist, da dort die Renditen am höchsten sind. Für günstige Wohnungen brauchen wir aber keine Neubauten. Jede neue Luxuswohnung sorgt für eine freie alte Mietwohnung. Das ist der Dreh- und Angelpunkt, warum der Wohnungsmarkt funktioniert, wenn es genug Bauland gibt. Es gibt dann viele freie Wohnungen, bei denen die Miete solange sinkt bis sie bezahlbar sind.
Aktuell gibt es nur so wenig Bauland, dass nur Leute mit viel Geld es bekommen. Wenn es mehr Bauland gibt, ist auch welches übrig für Leute mit weniger Geld. Dann könnten sie auch direkt Wohnungen bauen.
Wenn alle Menschen mehr Geld haben, bekommen die mit dem wenigsten Geld weiterhin keine neuen Wohnungen. Die knappe Resource ist Bauland. Geld alleine hilft nicht.
Es widerspricht dem Narrativ. Die Konsequenz ist, dass auch die SPD trotz Mehrheiten in Städten die hohen Mieten durch fehlendes Bauland verursacht hat und dass es keine Partei gibt, die man wählen kann, die das ändern würde. Es darf keinen Sinn machen, denn sonst wäre dieses Land zutiefst asozial.
Du begehst einen grundlegenden Denkfehler. Es ist egal wie hoch du baust, du könntest immer mehr kleine Wohnungen als große bauen. Du kannst nie so viele große Wohnung bauen, wie du kleine bauen kannst.
Die Erklärung, dass fehlendes Bauland der einzige Grund ist, ergibt nur Sinn wenn die Größe der Wohnung keinen Einfluss auf die Menge hat. Aber das hat sie, also ist es falsch, dass fehlendes Bauland der einzige Grund ist.
In anderen Worten: wenn das Geld anders verteilt wäre, würde anders gebaut werden, weil die höchsten Renditen nicht die einzige relevante Entscheidungsgrundlage wäre.
Wenn alle gleich viel besitzen haben alle die gleiche Chance. Aber wenn es nicht genügend Bauland gibt bekommt auch dann nicht jeder eine Wohnung.
Sobald es eine Mittelschicht gibt, die ihr Geld in Wohnungsfonds steckt, wird Rendite das Ziel sein. Rendite gibt es nur nicht wenn Baugenossenschaften Eigentumswohnungen für sich bauen. Aber dann sind die Wohnungen klein, weil sie für Bauland so viel bieten müssen wie die Luxuswohnungsentwickler und dann das Restbudget klein ist.
Alle anderen bauen Luxuswohnungen mit hoher Rendite, solange sie verkauft und vermietet werden können. Erst wenn für Luxuswohnungen das Angebot den Bedarf übersteigt, werden Bauträger für andere Gruppen bauen. Daher: es muss soviel Bauland geben, dass jeder der bauen will auch bauen kann.
Stimmt, aber muss ich nicht. Ich brauche nur soviele Wohnungen wie es Mieter und Käufer gibt.
Natürlich kann man kleine Wohnungen vorschreiben, aber das passiert auch nicht. Egal ob mehr Bauland oder kleinere Wohnungen, die Politik ändert nicht die Bedingungen, so dass das wenige Bauland für Luxuswohnungen genutzt wird.
Es gibt bereits heute viel mehr Bedarf im unteren Wohnungsmarkt. Aber warum sollten die Kapitalisten diesen Bedarf decken, wenn sie mehr verdienen können, wenn sie bewusst künstliche Engpässe erzeugen?
Es wird keine natürliche Grenze geben, die erreicht wird, weil die Kosten dieser Wohnungssituation an die ganze Gesellschaft abfallen, während der individuelle Investor gewinnt - bis irgendwann die Wirtschaft nicht mehr wächst, weil die Bürger sich größtenteils neben der Wohnung und privater Altersvorsorge und immer höheren Abgaben nichts mehr leisten können.
Es ist dieselbe Situation wie bei VW und so vielem anderen - die Kapitalisten haben so lange alles ausgequetscht, bis fast alles leer ist. Und trotzdem werden noch primär Luxuswohnungen gebaut.
Wie lange müssen wir das noch probieren, bis wir einsehen, dass ohne gerechtere Verteilung der Markt eben nicht den echten Bedarf deckt, weil wir einfach nicht unbegrenzte Ressourcen haben?