Angesichts der aktuellen Debatte um die Finanzierbarkeit des Sozialstaates fordert der Sozialexperte Joachim Rock ein Ende der Sonderstellung von Staatsdienern und die schnelle Einführung einer allgemeinen Bürgerversicherung.
"Wir können uns die Sonderbehandlung von Beamten auf die Dauer nicht leisten", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).
Als Beamter würde ich mir wünschen gesetzlich versichert zu sein. Das ist für mich aber finanziell so schlecht, dass ich das nicht mache.
Wird aber dazu führen, dass die Gehälter teilweise erheblich angepasst werden müssen.
Ein Teil des Problems würde gelöst werden, wenn die Beihilfe einen Teil der Beiträge in die GKV übernehmen würde, oder?
Meine Frau ist verbeamtet, unser Kind dadurch auch in der PKV, das ist so eine Dokumentenschlacht. Alles immer 2x einreichen…
Das wage ich zu bezweifeln.
Puh, dachte schon das wäre erblich bedingt…
Wird rezessiv vererbt, durch mich ist das Kind aber angestellt
:D ups, hab’s editiert. Das Kind ist in der Tat nicht verbeamtet.
In MV bekommst du pauschal die Hälfte der KV bezahlt, also wie bei normalen Arbeitnehmern. Als Referendare bedeutet das dann aber (bei 1800 brutto) du zahltst für PKV 100-120€ (bei 50% Beihilfe) und für GKV 300 eher 350 Euro. Da überlege ich mehrmals ob ich so solidarisch sein mir leisten kann.
Man kann natürlich auch die PKV Beihilfe für Beamte streichen (geht mein Versicherungsmakler übrigens auch von aus) aber dann müssen eben die Gehälter angepasst werden. Wenn du die besten Juristen als Staatsanwälte und Richter haben willst, dann kannst du nicht “nur” 5500 brutto zahlen wenn du nicht noch die Beamtenvorzüge bietest. Dem selben Juristen werden als Rechtsanwalt auch gerne sechsstellige Einstiegsgehälter gezahlt.