Ich würde mich darüber freuen. Gerade wenn man in eine neue Stadt zieht, ist man oft auf möblierte Wohnungen angewiesen.
Kann kaum erwarten, was der CDU an diesem Vorschlag minimal missfällt, weswegen sie ihn leider kompromisslos ausschlagen muss.
Irgendwas irgendwas „Burgiouse Beschränken” irgendwas
Es ist nicht Marktwirtschaft. Wenn der Staat die Preise vorgibt, verschiebt sich die Resourcenallokation. Normalerweise bekommen die Personen die Resourcen, die den größten Gewinn damit erzielen können.
Absurd übertrieben wäre das wie wenn man Geigen nur bis zu einem Maximalpreis verkaufen darf und dann ein Musikschüler eine Stradivari bekommt.
Wenn sich durch die Preisbremse mehr Menschen die Wohnungen leisten können, wer soll sie dann bekommen? Entscheidet das Los? Wahrscheinlich werden Mieter dem Makler Kuverts zustecken müssen, um ausgewählt zu werden. Wer kann sich dann leisten, sich bei 10 Wohnungen zu bewerben, um dann bei einer vielleicht den Zuschlag zu bekommen?
Normalerweise bekommen die Personen die Resourcen, die den größten Gewinn damit erzielen können.
Das ist ja nur die Hälfte der “Wahrheit”. Die Allokation ist ja ein Zusammenspiel nicht nur von den Gewinnaussichten, sondern auch des zu erwartenden Risikos. Wenn Märkte aufgrund ihrer Beschaffenheit ein Ungleichgewicht der Akteure mitbringen, dann muss man regulatorisch eingreifen, um die Marktmechanismen zu nutzen.
Im Falle des Wohnungsmarktes also potentiell das Risiko für Vermietung unter bestimmten Umständen erhöhen, aka Strafen androhen, falls Gesetze missachtet werden. Ob das jetzt die feinfühligste und zielgerichtetste Regulatorik ist, sei mal dahingestellt. Wir sehen ja schon bei der Mietpreisbremse, dass die handwerklich nicht so geil ist, wenn die Betroffenen sich selbst wehren müssen, aber schon nicht die notwendigen Informationen bekommen. Märkte funktionieren ja auch nur bei gleicher Informationslage der Akteure.
Aber, um den Bogen noch weiter aufzumachen: sollten Grundbedürfnisse (Wohnen, Essen, Heizen, Anziehen) überhaupt einer Marktlogik unterworfen werden, bzw. bis zu welchem Grad?
sollten Grundbedürfnisse (Wohnen, Essen, Heizen, Anziehen) überhaupt einer Marktlogik unterworfen werden
Grundbedürfnisse sollten ohne Hürden gestillt werden. Es sollte genügend Notwohnungen geben, dass jeder zum Herstellungspreis günstig wohnen kann.
Mit dieser Grundversorgung könnte man dem Immobilienmarkt freien Lauf lassen und man könnte sich viele regulatorische Kosten sparen.
Wenn Märkte aufgrund ihrer Beschaffenheit ein Ungleichgewicht der Akteure mitbringen, dann muss man regulatorisch eingreifen
Regulatorisch zur Verbesserung der Allokation. Nicht jede Regulation ist gut. Der Trick der Elite ist es, durch Regulation Märkte weiter zu ihren Gunsten zu verzerren, es aber als Vorteil für die Gesellschaft zu verkaufen. Diese Möbilisierungsregel scheint mir dazuzugehören.
Aufschlag komplett auf 0 setzen oder vermieten. Es gibt sehr wenige Mieter, die genau sowas gerne haben, aber sehr viele Vermieter, die damit das System gamen wollen.



