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    2 months ago

    Die Existenz von Rechtsextremen beweist nicht, dass die AfD eine rechtsextreme Partei werden musste.

    Lucke wurde abgewählt, weil er den Rechtsruck nicht mitmachen wollte. Wären zu dem Zeitpunkt mehr nornal Konservative beigetreten, hätte er die Wahl nicht verloren und die AfD wäre eine andere Partei.

    Sie war von Anfang an von Rechtsextremen Elementen durchsetzt, die eine Machtübernahme von innen vollführt haben.

    Genau das hätte mit mehr normal Konservativen verhindert werden können.

    Viel wichtiger ist aber, dass die linken jetzt helfen könnten, eine neue konservative Partei aufzubauen, die weder rechtsextrem noch kapitalistisch korrupt ist, um CDU und AfD die Macht zu entziehen.

    • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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      2 months ago

      Wären zu dem Zeitpunkt mehr nornal Konservative beigetreten, hätte er die Wahl nicht verloren und die AfD wäre eine andere Partei.

      Und warum hätten diese magischen Konservativen das tun sollen?

      Digga, guck die Doku. Ernsthaft. Irgendein Hätten-Tuten-Täten-Geschwurbel bringt nichts und ist Energieverschwendung. Die AfD war immer auf Kurs Rechtsextrem, sich irgendwas auszudenken, wie man das hätte verhindern können und dass das nicht passierr ist irgendjemandem als Versäumnis anhängen zu wollen, ist ehrlich gesagt unter aller Kanone und erleichtert Rechstextreme um ihre Verantwortung.

      Viel wichtiger ist aber, dass die linken jetzt helfen könnten, eine neue konservative Partei aufzubauen, die weder rechtsextrem noch kapitalistisch korrupt ist, um CDU und AfD die Macht zu entziehen.

      Warum sollten Linke das tun? Politischer Konservativismus ist nichts gutes und immer kapitalistisch. Stattdessen sollten Demokraten, Progressive, Linke, usw. daran arbeiten, den öffentlichen Diskurs wieder zu normalisieren und Menschen dabon überzeugen, dass rechts zu wählen das Land und die Welt wie wir sie kennen (you know, unsere Zivilisation, Demokratie, Menschenrechte und der ganze geile Scheiß) gegen die Wand fährt.

      • plyth@feddit.org
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        2 months ago

        Und warum hätten diese magischen Konservativen das tun sollen?

        Weil die CDU korrupt ist.

        Die AfD war immer auf Kurs Rechtsextrem

        Lucke ist abgesetzt worden. Da kann man schon fragen, woran das lag.

        Warum sollten Linke das tun? Politischer Konservativismus ist nichts gutes

        Besser als offener Faschismus, oder?

        und immer kapitalistisch.

        So die kommunistische Theorie. Monarchie ist aber ursprünglich der Gegenspieler der Bourgeoisie.

        Nach der Theorie gilt das aber für alle Parteien, die die Marktwirtschaft erhalten. Wenn die SPD nicht kapitalistisch ist dann kann es eine konservative Partei auch sein.

        Stattdessen sollten Demokraten, Progressive, Linke, usw. daran arbeiten, den öffentlichen Diskurs wieder zu normalisieren

        Die Kapitalisten besitzen jetzt auch den Diskurs. Sollten hilft nicht. Zeit für Realpolitik, ein linker Begriff. Es gibt genug Konservative, die keinen Kapitalismus wollen. Undenkbar, aber was bringt sonst die Mehrheit?

        In BW haben 15% links gewählt. Wenn es ganz schlecht läuft bekommen wir mit zunehmender Propaganda US Verhältnisse, wo die CDU wie die Demokraten die linke Partei ist, obwohl es noch die Grünen gibt. Wenn die aber wie in BW den CSU Wahlkampf machen, reicht dann der Versuch, ein linkes Bewusstsein zu schaffen, um linke Regierungsbeteiligungen zu bekommen?

        • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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          2 months ago

          Es gibt genug Konservative, die keinen Kapitalismus wollen.

          Wer? Welcher konservative Politiker äußert sich gegen den Kapitalismus?

          Mal ganz stumpf, um Missverständnissen und versehentlichen Strohmännern vorzubeugen, was verstehst du unter Konservativismus im politischen Kontext?

          • plyth@feddit.org
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            2 months ago

            Welcher konservative Politiker äußert sich gegen den Kapitalismus?

            Es geht um konservative Wähler, nicht Politiker. Deren Stimmen braucht man, um Mehrheiten zu bekommen. Mit als konservativ gerechnetem CSU Grünen waren nur 15% der Stimmen in BW links.

            was verstehst du unter Konservativismus im politischen Kontext?

            Kommt aufs Umfeld an. Konservative Römer waren für die Republik und gegen Christen.

            Was heute konservativ genannt wird ist oft neoliberal.

            Im Video wurde es am Anfang als Neuem gegenüber skeptisch eingestellt definiert.

            Prinzipiell ist es fast beliebig und mehr ein selbst gewähltes Zugehörigkeitsmerkmal. Ist jemand der mit SUV im Bioladen einkauft konservativ oder progressiv?

            Wenig hilfreich wäre, einen Konservativen zu definieren als jemand, der keine progressive Partei wählt. Das Ablehnende gehört allerdings zu den Konservativen, obwohl sie eigentlich Revisionisten sind und nicht Neues ablehnen sondern zu Altem zurück wollen.

            Ich verwende konservativ meist als Alternative für rechts, da dort immer rechtsradikal mitschwingt.

            • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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              2 months ago

              Uff…

              Also. Politischer Konservativismus definiert sich durch die Bestrebung, die herrschende gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Ordnung und die entsprechenden Machterhältnisse aufrechtzuerhalten. Dazu gehört auch, die Verteilung von Macht und Reichtum vor Kritik zu schützen, die gesellschaftliche Ordnung zu zementieren und sich an Traditionen zu orientieren.

              Das ist übrigens nicht aus der kommunistischen Theorie, du kannst dir dazu ja mal die Literaturliste der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Gemüte führen.

              Ich verwende konservativ meist als Alternative für rechts, da dort immer rechtsradikal mitschwingt.

              Ja, Digga, Konservatisismus ist aber Teil des rechten politischen Spektrums.

              • plyth@feddit.org
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                2 months ago

                Die Definition beschreibt Konservative als die, die das Bestehende erhalten wollen. Das bestehende war aber auch mal neu und wurde eingeführt und konservativ war dann nicht der richtige Begriff.

                Konservative ohne Macht wählen nicht, um ihre Macht sondern ihre Lebensumstände zu erhalten. Traditionen haben für sich einen Wert und nicht nur, weil es immer so gemacht wurde.

                Wenn die Tradition nicht Ausländer Jagen ist, dann kann man das doch wie jede politische Forderung diskutieren und muss es nicht als konservativ ablehnen.

                Dann besteht die Möglichkeit, dass die Mehrheit der Konservativen eine Politik unterstützt, bei der die wichtigen Traditionen erhalten werden und gleichzeitig dem Kapitalismus durch Vermögenssteuer Einhalt geboten wird.

                Es müsste doch ein Interesse bestehen, dass Konservative einer Partei ihre Stimme geben können, die dies unterstützt.

                kommunistischen Theorie

                Aus der kommunistischen Theorie ist, dass sich Kapital immer akkumuliert. Dann sind aber nicht nur Konservative ein Problem sondern auch SPD und Die Linke, weil sie Marktwirtschaft zulassen.

                • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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                  2 months ago

                  Alter, du fantasierst sir hier was zusammen… Du erinnerst mich ganz krass an Kreationisten, die argumentieren mit “Aber Evolution ist doch nur eine Theorie!”
                  Hab zu viele dieser Diskussionen geführt, als dass ich sowas noch lange durchziehe.

                  • plyth@feddit.org
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                    2 months ago

                    Das passt, weil ich Grundannahmen in Frage stelle. Wenn du nicht magst, können wir ja aufhören.

                    Mich würde weiterhin interessieren, ob Konservative so negativ betrachtet werden müssen. Linke könnten mit Konservativen Kapitalismus begrenzen.

                    Zum Vergleich:

                    Den Kreatonisten sagt man, dass alles nur eine Theorie ist, dass man aber mit Evolution als Theorie arbeiten kann, weil sie anders als z.B. die Theorie der Erde als Scheibe nicht widerlegt wurde, trotz intensivster Bemühungen, und dass das Beobachtete sehr gut mit ihr erklärt wird.

        • luciferofastora@feddit.org
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          2 months ago

          Warum sollten Linke das tun? Politischer Konservativismus ist nichts gutes

          Besser als offener Faschismus, oder?

          Ein Geschwür, das noch nicht durchgebrochen ist, ist auch besser, aber trotzdem beschissen. Besser wäre es, aufzuzeigen, dass jede Ideologie, die auf eine kleine Elite hinzuarbeitet, den allermeisten Menschen schaden wird und es im Interesse der Mehrheit ist, Konservatismus und Faschismus gleichermaßen aus der respektablen Gesellschaft zu verdrängen.

          • plyth@feddit.org
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            2 months ago

            dass jede Ideologie, die auf eine kleine Elite hinzuarbeitet

            Über das Thema waren KPD und SPD schon 1933 zerstritten. Noch einmal sollte man Kapitalisten und wahrscheinlich Faschisten nicht an die Macht lassen, nur weil die Gefahr der Akkumulation des Kapitals in der Zukunft besteht. Vermögenssteuer kann die Akkumulation kompensieren. Damit ist eine konservative Gesellschaft möglich.

            • luciferofastora@feddit.org
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              2 months ago

              Nur dass wir uns richtig verstehen:

              Ich meine mit “konservativ” hier die Überzeugung, dass der Adel fundamental überlegen sei und ein “natürliches” oder “göttliches” Recht auf Herrschaft habe und dass Tradition grundsätzlich als Weisheit zu verstehen sei, und das einhergehende Bestreben, diese Hierarchie wiederherzustellen und strukturelle Veränderungen nur langsam bis gar nicht zu akzeptieren.

              Solch eine Aristokratie hat historisch dazu geführt, dass der Adel das Volk ausgebeutet und unterdrückt hat um sich zu bereichern. Eine Vermögenssteuer lässt sich nicht durchsetzen, wenn die besteuerten selbst die Macht haben, sie aufzuheben.

              Die CDU ist ein Musterbeispiel für diese Haltung, inklusive Aussetzung der Vermögenssteuer. Erschleichen von Leistungen (z.B. Schwarzfahren, weil man kein Auto und kein Geld für ein Ticket hat, aber irgendwie ja Arbeit suchen muss) wird auch unter 100€ geahndet, Sozialhilfen werden gekürzt, während Ermittlungen gegen Steuerhinterziehung ausgebremst werden und Veruntreuung von Staatsgeldern keine Konsequenzen hat. Die Abkehr von fossilen Brennstoffen wird ausgebremst wo nur möglich.

              Ich glaube, du verstehst was ich meine.

              Klar, die AfD ist der größere Feind. Dafür der CDU die Zügel geben wird das aber nicht besser machen, wenn ihre Politik den Nährboden für Wutbürger schafft.

              • plyth@feddit.org
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                2 months ago

                Mein Vorschlag war, eine dritte Partei zu unterstützen, die weder rechtsradikal noch kapitalistisch ist. Wutbürger ist doch erst einmal gut, wenn es sich gegen Korruption richtet. Koalitionsverhandlungen könnten im Kompromiss dann die Missstände beseitigen, die echte Probleme sind.

                Die Aristokratie mit dem Lebensstandard des Mittelalters zu bewerten ist nicht fair. Die Steuern sind heute höher. Nur durch Energie und Technik haben wir mehr.

                • luciferofastora@feddit.org
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                  2 months ago

                  Mein Vorschlag war, eine dritte Partei zu unterstützen, die weder rechtsradikal noch kapitalistisch ist.

                  Mir ist nicht klar, wie das mit Konservatismus vereinbar sein soll. Meinst du speziell die sozialen Einstellungen wie Schwulenhass und Misogynie, aber mit sozialer Marktwirtschaft?

                  Die Aristokratie mit dem Lebensstandard des Mittelalters zu bewerten ist nicht fair. Die Steuern sind heute höher. Nur durch Energie und Technik haben wir mehr.

                  Wer treibt die Steuern der Fürsten ein, wenn die Fürsten selbst die Steuern setzen?

                  • plyth@feddit.org
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                    2 months ago

                    Mir ist nicht klar, wie das mit Konservatismus vereinbar sein soll.

                    Schwulenhass ist nicht unbedingt konservativ, siehe UDSSR, oder notwendig, um faschistisch zu sein, siehe Röhm. Es ist eine aktuelle Spaltungstaktik. Siehe ARD Reportage, einer der Interviewten ist schwul und hoffte, dass die neue Partei dieser Kombination Platz bieten würde.

                    Wer treibt die Steuern der Fürsten ein, wenn die Fürsten selbst die Steuern setzen?

                    Es ist doch egal, wieviel der Fürst an Steuern zahlt. Wichtig ist, wie es den Untertanen geht.

    • JensSpahnpasta@feddit.org
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      2 months ago

      Nein, die AfD ist so stark geworden, weil sie das rechtsextreme Wählerpotenzial rechts der CDU aufgegriffen hat. Genau deswegen war es auch von Anfang an zum Scheitern verurteilt, dass diese Partei konservativ sein soll. Was auch immer konservativ in diesem Zusammenhang überhaupt sein soll. Aber wenn man gezielt von rechtsextremen Stimmenabhängig ist, dann ist es vollkommen vorprogrammiert, dass man am Ende des Tages eine rechtsextreme Partei wird. Man hat rechtsextreme Wähler, man hat rechtsextreme Parteimitglieder. Da können auch nicht irgendwelche “guten Konservativen” etwas retten. Die sind nämlich schon allein aufgrund der Wähler und Mitgliederstruktur immer in der Minderheit gewesen.

      • plyth@feddit.org
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        2 months ago

        Nein, die AfD ist so stark geworden, weil sie das rechtsextreme Wählerpotenzial rechts der CDU aufgegriffen hat.

        Weil die CDU nach links gewandert ist. Die CDU hat die SPD Wähler, und ihre Wähler hat sie in der AfD geparkt. Damit bleibt nichts mehr für den Rest und die Grünen werden jetzt konservativ, siehe BW, um das zu kompensieren.

        dann ist es vollkommen vorprogrammiert, dass man am Ende des Tages eine rechtsextreme Partei wird.

        Die CDU konnte bis zu ihrem Linksruck das machen. Es gab nicht 25% Wähler rechts der CDU die nicht wählen gegangen sind und die jetzt die AfD Wähler sind.

        • JensSpahnpasta@feddit.org
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          2 months ago

          Das Irritierende an der Geschichte ist, dass es diesen Linksruck in der CDU so nie gab. Auch wenn die Merkel CDU sicherlich eher in der Mitte unterwegs war: Sie war immer eine konservative nach rechts drängende Partei. Diese Erzählung davon, dass die CDU linke Politik machen würde, ist schlicht und einfach nicht wahr, wenn man sich anguckt, was sie getan hat. Es ist, glaube ich, eher dieses Overton-Window, dass sich nicht nur in Deutschland, sondern weltweit sich diese Fenster verschoben haben und Themen, die früher als rechts galten, mittlerweile schon als Linksextrem gebrandet sind, weil diverse Leute so weit nach rechts gedriftet sind. Das, was die AfD aktuell in den politischen Diskurs bringt, waren früher die absolut randständigen Nazi-Themen der NPD. Und es ist leider so, dass wir sehen, dass diese Themen bis in den rechten Rand der CDU mittlerweile anschlussfähig sind. Da ist die politische Kultur hart nach rechts gekippt und eben die CDU nicht nach links.

          • plyth@feddit.org
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            2 months ago

            schlicht und einfach nicht wahr, wenn man sich anguckt, was sie getan hat

            Was wäre da zu erwähnen?

            Themen, die früher als rechts galten, mittlerweile schon als Linksextrem gebrandet sind

            Ein sehr interessanter Gedanke. Es erklärt aber nicht den Stimmenverlust der SPD an die CDU und woher die 25% rechts der CDU kommen.

            Was wäre so ein Thema?

            Das, was die AfD aktuell in den politischen Diskurs bringt, waren früher die absolut randständigen Nazi-Themen der NPD

            Die Gegenthese dazu ist, dass die AfD klassische CDU Themen vertritt. Wir bräuchten jetzt dafür eine passende Aufstellung. Welche Themen sind die randständigen Themen?

    • Teddy Police@feddit.org
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      ·
      2 months ago

      Genau das hätte mit mehr normal Konservativen verhindert werden können.

      Nein. Die AfD enthält genau diese normalen Konservativen, von denen du glaubst dass sie, Gelegenheit gegeben, zu Demokratie umkippen würden statt zu Faschismus.

      Das ist nicht wie Konservatismus funktioniert. Deren Endgame ist Regression zum Feudalismus, Faschismus ist der logische nächste Schritt für Konservative. Das würden sie nur niemals so sagen, und aus irgendeinem Grund glauben wir ihnen das als Gesellschaft. Obwohl sie sich wirklich anstrengen, dabei unglaubwürdig zu sein.

      • plyth@feddit.org
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        2 months ago

        Viele Menschen verstehen nicht die Akkumulation des Kapitals. Ihr Ziel ist nicht, die Kapitalisten zu unterstützen. Sie haben nur einen starken Eigentumsgedanken und wollen keine Umverteilung.

        Wenn wir als Gesellschaft nicht die Resourcen haben, Wirtschaft und Politik allen zu erklären, und ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, dann gibt es diese Wähler. Diese Menschen haben trotzdem Mitgefühl und verstehen, dass Faschismus falsch ist. Diese Menschen können als Partei demokratisch existieren und Kompromisse finden, die für alle funktionieren.

        • Teddy Police@feddit.org
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          2 months ago

          Wenn wir als Gesellschaft nicht die Resourcen haben, Wirtschaft und Politik allen zu erklären, und ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, dann gibt es diese Wähler.

          Haben wir. Wir nutzen sie nicht. Das ist politisch gewollt.

          Diese Menschen können als Partei demokratisch existieren und Kompromisse finden, die für alle funktionieren.

          Und dennoch haben sie sich dagegen entschieden.

          Was bei dir auffällt ist, dass all deine Argumente rein hypothetisch sind und du im Wesentlichen deine Hoffnung darauf setzt dass schlechte Menschen “das Licht sehen” wenn es sie anstrahlt. Bist du 16?

          • plyth@feddit.org
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            2 months ago

            Haben wir. Wir nutzen sie nicht. Das ist politisch gewollt.

            Was ist zuerst da, der sozialistisch erzogene Mensch oder der Sozialismus?

            Und dennoch haben sie sich dagegen entschieden.

            So wie wir gegen die soziale Erziehung. Ihre Wählerstimmen bewirken sicher viel was sie nicht wollen.

            schlechte Menschen “das Licht sehen”

            Was gibt es sonst? Kapitalismus ist der Weg der Elite, unabhängig vom Willen der Mehrheit zu regieren. Wenn man nicht einen Weg findet, mit der Mehrheit zu regieren, muss man auch Kapitalist sein, um Macht zu bekommen, wenn man was verändern will.

            Es ist sinnvoll, mit Konservativen eine gemeinsane Basis zu finden, um die Mehrheit zu bekommen. Als Sozialist will man nach einer gewonnenen Wahl mit ihnen auch gemeinsam in einem Land leben. Es muss gemeinsame Werte geben.

    • kossa@feddit.org
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      2 months ago

      dass die linken jetzt helfen könnten, eine neue konservative Partei aufzubauen

      Die Linke hat ja dabei “geholfen”. Das BSW ist doch genau, was du meinst?

      Wirtschaftspolitisch eher progressiv, gesellschaftspolitisch konservativ/reaktionär.

      Scheint ja nicht viel zu helfen ¯\_(ツ)_/¯

      Davon ab, dass es darin halt schnell Widersprüche gibt, wenn man versucht solche Positionen in einer Partei zu vereinen.

      • plyth@feddit.org
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        2 months ago

        Wirtschaftspolitisch eher progressiv, gesellschaftspolitisch konservativ/reaktionär.

        Das gab ich bis jetzt als 2 linke, drei Meinungen verbucht. Ist das BSW wirklich so oder nur im Vergleich zu den Idealen der Linken und die Linke versucht mit den Aussagen die Wähler für sich zu behalten?