Von X zu Mastodon, von Chrome zu Firefox: Ein Bündnis um den CCC ruft dazu auf, sich von den US-amerikanischen IT-Plattformen zu emanzipieren.
Di.Day: https://di.day/
39c3-Talk von Marc-Uwe Kling: https://media.ccc.de/v/39c3-die-kanguru-rebellion-digital-independence-day
CCC Meldung: https://www.ccc.de/de/updates/2025/ccc-unterstutzt-den-monatlichen-digital-independence-day
Initiative Save Social: https://savesocial.eu/


Ich versuche seit nunmehr 6 Jahren, Unternehmen von IT-Monopolisten zu befreien. Leider ohne jeden Erfolg, die wollen gern verarscht werden und ich fürchte, die Gesellschaft will es auch.
Trotzdem würde ich dir raten, nicht gerade jetzt damit aufzuhören, denn wenn du jemals ein offenes Ohr dafür finden solltest, dann jetzt.
Da geht’s immer viel um Verantwortung und die Frage “Wenn wir gehackt werden, wer haftet dafür?”. Das muss halt geklärt sein.
Ich verantworte die IT eines mittelständischen Unternehmens (think so um die 100 Mitarbeiter). Wir haben von Anfang an Abstand gehalten von dem großen IT-Riesen. Unsere Workstations sind, bis auf 5 Ausnahmen, alle Ubuntu-Kisten.
Aber beim Thema Mail konnte ich mich irgendwann einfach nicht mehr durchsetzen. Über diverse Umwege (inklusive extern gehostetem Exchange, weil ich mich geweigert habe dafür die Verantwortung zu übernehmen) sind wir irgendwann bei Google gelandet. Gegen das Leistungspaket aus Mail, Kalender, Docs und Drive konnte ich einfach nicht anargumentieren.
Ubuntu. Natürlich. Weil man da so schön unabhängig ist und kein Vendor lock-in hat.
Inwiefern ist das ein vendor lock-in?
Beispiel: Ubuntu (meine Informationen können veraltet sein…) setzt sehr auf Snap, während Flatpak de facto der Platzhirsch ist.
Aber das ist doch kein vendor lock-in. Du kannst jederzeit von snap auf flatpak wechseln, keine Lizenzbedingungen oder kein Vertrag verbieten dir das. Und die Software, die du auf dieser Distribution nutzt, wird eh mit großer Wahrscheinlichkeit frei oder für andere Linux Flavours verfügbar sein. Vendor Lock-in bedeutet, da nicht mehr rauszukommen, was bei Ubuntu sicher nicht der Fall ist.
Ich nehme alles zurück.
Der Sprung von Ubuntu auf andere Debian Geschmacksrichtungen ist halt sehr viel kleiner als von Windoof - jeder Schritt hilft