Ich muss schon sagen, wie direkt nach der Wahl viele Medien direkt in den Kampagnenmodus gegen die Linke geschaltet haben hat mich entsetzt. Vor allem im Kontrast dazu wie schlapp die AfD-Zugewinne behandelt werden.
Amüsant finde ich, wie der deutschen Linken jetzt Antisemitismus unterstellt wird, während eine gewisse Gruppe Lemmy-User überzeugt ist, sie seien radikale Zionisten.
Fast so, als hätten die großen Meinungsmacher der deutschen Medienlandschaft, wie die Großkapitalisten/Drachen die sie sind, ein Interesse daran die Linken zu diffamieren.
Der Gegner ist immer all das, was die Propagandalinie gerade benötigt. Gerne auch gleichzeitig, und die durch jahrelange Verdummung etablierte kognitive Dissonanz kümmert sich um den Rest.
Der zweite Teil lässt sich tatsächlich verbinden, wenn man unterstellt, dass die Beweggründe für die Unterstützung Israels der Wunsch ist, dass Juden dorthin auswandern mögen. Das macht dann Zionisten in Deutschland zu Antisemiten.
Nur zur Sicherheit: obige Argumentation stammt aus den Untiefen von Lemmy und stellt nicht meine eigene Meinung dar.
“Als in Berlin lebender Jude fühle ich mich heute durch die Medienbranche akut bedroht.”
Manche brauchen halt etwas länger und müssen erst selbst akut betroffen sein, um sich der seit Jahren herrschenden Abgründe in dem Misthaufen, der hierzulande Medien genannt wird, bewusst zu werden…
“Wir haben jetzt gelernt: Wer Israel auslöschen will, kann in der Hauptstadt locker einen historischen Wahlsieg erringen.”
Ist doch schön, dass man derart infame Lügenmärchen beim Spiegel in direkt unter den Titel packen kann, wollwissentlich, dass a) meisten eh nicht anderes lesen und es b) auch keine Konsequenzen hat, wenn man im eigentlichen Artikelinhalt die Behauptung auch gar nicht mehr aufgreift.
Der Berliner Wahlsieg der Linkspartei hat in der Bubble rechter und rechtsradikaler Medienaktivisten, aber auch in Teilen der Hauptstadtpresse eine regelrechte Kernschmelze ausgelöst.
Könnte damit zusammenhängen, wie eng die Hauptstadtpresse, aber auch allgemein die großen Medien in Deutschland, mit der rechten Bubble vernetzt sind. Aber auch das will ja die meiste Zeit niemand gesehen haben, selbst wenn gerade mal wieder alle frei erfundene rechte Hetze bei Springer abschreiben…
Könnte damit zusammenhängen, wie eng die Hauptstadtpresse, aber auch allgemein die großen Medien in Deutschland, mit der rechten Bubble vernetzt sind.
Andere Sichtweise: Die sind nicht mit der (externen) rechten Bubble “vernetzt”, sie sind ein integraler Bestandteil der rechten Macht.
Es wollen sich in Deutschland halt nur die wenigsten eingestehen wie rechts sie sind.
Andere Sichtweise: Die sind nicht mit der (externen) rechten Bubble “vernetzt”, sie sind ein integraler Bestandteil der rechten Macht.
Da drück ich mich einmal im Leben diplomatisch aus (im Sinne der Idioten, denen der politische Zusammenhang tatsächlich egal ist, weil sie eh nur noch in Klicks denken)… 😅
Ich hab doch extra nur gesagt, dass das eine andere Sichtweise ist ;p
Deine ist schon durchaus die, mit der du vermutlich mehr Leute abholen wirst. Ich persönlich hab nur inzwischen keinen Nerv mehr dafür die “Maskerade” aufrecht zu erhalten.
“Als in Berlin lebender Jude fühle ich mich heute durch die Medienbranche akut bedroht.”
k.w.t.




