Hallo zusammen,
Da es über die Monate immer mal wieder Nachfragen gab: die Liste sind nur Beispiele. Solange es jetzt keine Nachrichten sind und ihr der Meinung seid, es könnte andere Menschen interessieren, dann stellt es uns anderen Nutzern vor, erzählt was euch daran gefällt und warum ihr es mit uns teilt. Blogpost, Sachbuch, egal. Nur Memes und Nachrichten würde ich ausnehmen, da daraus schon der große Rest des Fediverses besteht.
Was habt ihr in der letzten Woche so an tollen Büchern gelesen, Filme geguckt, Spiele gezockt, Musik entdeckt, Museen oder Veranstaltungen besucht, … ?
Ich lese aktuell die Foundation-Trilogie von Isaac Asimov. Bisher hat es mich aufgrund der ständigen Zeitsprünge in der Geschichte und des Schreibstils noch nicht so gepackt, aber vielleicht kommt das noch.
Kam mir neulich beim Neulesen nach 40 Jahren (hab das in meiner Jugend mal verschlungen, damals hatten wir noch nicht soviel SciFi) sehr zäh vor, viel langatmiges Gerede, viel trockene Politik und viel Überheblichkeit der Figuren… Kommt mir nicht mehr sehr attraktiv vor.
Bin mit dem ersten Teil durch und bisher stimme ich dir da zu. Bisher wenig SciFi und viel Politik. Zwar auch interessant, aber zieht sich ganz schön.
Vor ein paar Tagen war hier auf Lemmy ein Post, bei dem eine Szene aus dem Film Der kleine Prinz von 1974 vorgestellt wurde, bei dem der Tanzstil des Charakters Snake in the Grass eine große Inspiration für Michael Jackson’s Tanzstil war. Also habe ich mir den ganzen Film mal angeschaut, in der Hoffnung, dass da noch mehr gut choreografierte Szenen drin sind.
War aber leider nicht der Fall. Es gab zwar ein paar interessant gedrehte Szenen mittels Fischaugenlinsen, aber insgesamt fand ich den Film eher langweilig, vor allem die Lieder waren in dem Musicalfilm nichts besonderes. Wenn man sich auf YouTube die gesamte Szene von Snake in the Grass anguckt, hat man in meinen Augen den besten Teil des Films gesehen.Außerdem bin ich endlich mit Quake 1 Enhanced durch. Auch wenn ich mir vorstellen kann, dass zum Erscheinen damals das echte 3D mit echten 3D Gegnermodellen ein absolutes technisches Wunder waren, so fnad ich die originale Kampagne am achwächsten. Da hat mir das ältere Doom 1 mehr Spaß gemacht.
Ich vermute das es an 3 Dingen liegt:- die Levels und Gegner sind alle langweilig braun in braun
- der Kampfstil ist weniger “direkt” und hektisch, sondern man muss durch die engeren Level vorsichtiger um Ecken drum herum gucken und weniger einfach ballern und rumrennen als in Doom
- die Erkennung wann man von einem Gegnerischen Nahkampfangriff getroffen wird ist in meinen Augen nicht gut. Ich bin öfters getroffen worden, obwohl in meinen Augen die Waffe noch weit weg wirkte. Dadurch wurde ich dazu gebracht nochmal mehr vorsichtig zu sein und weniger einfach nur Run&Gun zu spielen
Schon die ersten 2 Erweiterungspacks haben aber bereits wesentlich logischere und besser aussehende Levels in Petto, auch wenn die Gegner sich natürlich nicht wirklich geändert haben. Die letzten 2 offiziellen Levelpacks aus dem letzten Jahrzehnt zeigt dann, was mit modernerer Interpretation möglich ist und sind beeindruckende Levels mit teils sehr spannenden Gimmicks in den Levels.
Also insgesamt finde ich zwar, dass Doom der aus heutiger Sicht noch spaßigere Großvater der Shooter ist, aber für nen schmalen Taler kann man sich das Spiel holen, wenn man auch mal lovecraftsche Monster abschießen will und nicht immer nur Höllendämonen.
Der Tänzer aus dem Film, Bob Fosse, ist eine Legende unter den Choreographen. Hat am Broadway und in Filmen so viele Tanzelemente und Stile geprägt, dass die Szene heute noch dahin zehrt.
Wenn man mal mit Musicalenthusiasten der gehobenen Sorte plaudert, fällt der Name unweigerlich, und dann fangen alle an zu schwärmen 😁
Ich lese gerade “Der Mensch erscheint im Holozän” von Max Frisch. Der Protagonist ist ein Pensionär aus einer Großstadt, der seinen Lebensabend in einem Dorf in den Luganer Alpen verbringt. Durch ein starkes Unwetter wird das Dorf vom Rest der Welt abgeschnitten. Es regnet die ganze Zeit, vielleicht hat es einen Bergrutsch gegeben. Die Straße zum Dorf ist nicht mehr befahrbar, der Postbus kommt nicht mehr. Man weiß aber nicht, wie die Lage tatsächlich ist. Der Protagonist liest sich durch Lexika über die Entstehung der Welt und der Arten. Die Atmosphäre finde ich eher beklemmend. Das Buch passt gut in unsere Zeit.
Habe auf Empfehlung Dark Matter geschaut, da läuft ja gerade die zweite Staffel. Die erste war richtig gut und spannend, jetzt bei der zweiten Staffel haben die irgendwie das kleine 1mal1 des Storytellings vergessen: jemand braucht ein Ziel, das den Zuschauer mitnimmt. Ich habe akut kein Interesse an der zweiten Staffel, weil irgendwie…gibt es keine Story 😅. Naja, well, die erste Staffel kann man auch für sich stehen lassen, sie ist quasi abgeschlossen.
Dann haben wir Silo angefangen. Super spannend, aber ich hatte nach drei Folgen ein bisschen Angst, dass der große Reveal am Ende nicht gut genug sein kann, als das es sich lohnt 10 Folgen, bzw. sogar noch zwei weitere Staffeln zu gucken. Nach Folge 3 habe ich also die Zusammenfassung auf Wikipedia gelesen…und bin wie erwartet froh, nicht die restlichen 27 Folgen and counting gesehen zu haben 🥴.
Ich hab diese Woche das Jugendbuch Dämmernachtstraum von Anne Amelig gelesen; klar ist ein Jugendbuch (ab 10 Jahren) und ich bin an die 40, aber das ist ja egal, nicht wahr? :3
Jedenfalls hat mich die Geschichte richtig gepackt,
die Geschichte um Lillimot Föster aus dem Gebirge (ein Ghettoviertel) die sich unscheinbar und unsichtbar machen konnte, aber dann nicht mehr weil irgendwas passiert ist und dann kam da so eine Elektromaus (kein Pikachu) und sorgte für noch mehr Ärger für die kleine Lil. Ein richtiges Abenteuer entbrennt und Lillimot muss all ihren Mut zusammennehmen um wahrlich zur Großen Retterin, wie die unscheinbaren Wesen in der Stadt und im Wald sie betitelten, zu werden.
Eine richtige Achterbahn und auf den letzten Seiten wollte ich nicht, dass es zu Ende ging waren mir die Charaktere und Wesen so sehr ans Herz gewachsen.
Jetzt hab ich mir Nacht über Herathis, ein Splittermond Roman, zur Hand genommen, fand die Welt als Rollenspiel schon toll und da sich die Spielgruppen aufgelöst hatten, bleiben mir wohl nur noch die Romane übrig um weiter in dieser Welt zu verweilen.
Nachher am Tag startet mein athletischer Teil des Freundeskreis zu Xletix an der Grömitz und ich feuere sie von den Rängen an; und morgen, dank der Info über das Kinofest 2026 von @sascha@friendica.de, schau ich mir Vaiana/Moana an.
Ich habe auf diesen Post gewartet. Mein Kommentar ist aber nur ein Rant und bedingt lesenswert.
Ich war bei Monika Gruber, einer bayrisch konservativen Komödiantin. Meine Begleitung wollte und ich wusste vorher, dass es nicht ganz meins sein wird aber wie schlimm hätte ich nicht erwartet.
Als Präambel: es gab witze die funktioniert haben und der Saal hat bei allem was sie gesagt hat euphorisch getobt. Und das hat mich so erschrocken
- witze über transpersonen (the one joke im englischen : wenn jemand sagt er sei jetzt ein wolf schicken wir den ja auch in die klapse und tun nicht so als hätte er recht)
- das standardmäßige “meine schwulen u d lesbidchen Freunde sehen das genauso”
- aber in ihre Geschichten kamen nur heteronormative Beziehungen vor, bis auf einen überzeichneten schwulen kellner der vom altmodischen metzger vor einem bösen veganer gerettet wurde
- Natürlich wurde betont wie toll kinder haben und kriegen ist und dazu aufgefordert gleich damit anzufangen
- Rassismus wie rassistische asiatische Karikaturen, witze darüber das eine frau in der Werbung nicht caucasische kinder hat. Ein Vergleich von der jugend deren Vaterland syrien sei, sowi eine Abgrenzung zur “biodeutschen” (ein rasistisxher kampfbegriff) Jugend die ja nur aus verweiblichen vegetarischen männern bestehe
- reden darüber das es nicht normal sei das kleine Läden durch shisha bars ersetzt werden-> also impliziert das ladensterben liegt an den ausländern nicht am Kapitalismus, und von den achso gewaltbereiten ausländischen mobs die uns angeblich jedes Silvester überfallen
- klimaschutz wird wirtschaftlicher Totalschaden genannt (bei Ölpreisen der letzten Wochen und Milliarden Schäden durch die Schiffe die trocken laufen!!)
- es wird gegen die eu gewetert die uns ja soviel vorschreibt (bei großen Applaus wurde der deckel von einer Flasche abgerissen)
- und es wurde unterstellt russland hätte gar keinem grund unsere Flughäfen mit Drohnen anzugreifen, den der nicht verweichlichte Russe ist stärker und besser ausgerüstet und könnte uns ja leicht überfallen wenn er wollte. Außerdem ist der Russe auch nöch edelmütig denn die männer in unserer Armee seien für den russen nur Mädchen und die greifen sie gar nicht an
Es war 1 zu 1 afd propaganda und ein ganzer saal meinte es sei das beste was sie je gehört haben. Rassisten mit Witz sind gefährlich
Tut mir leid für Dich! Aber ich finde Vermeidungstipps auch gut und Frust muss raus.
Corona war so dieser Einschnitt, wo sich einige geoutet haben und andere falsch abgebogen sind.
Ich hatte vor Corona zwei Programme von ihr (im Fernsehen) gesehen und sie war auch mal bei Die Anstalt (da wird sie aber wohl in absehbarer Zeit nicht wieder eingelassen). Mit Corona hatte sie sich unter die Autoren gewagt und das hab ich in einer Talkshow mitbekommen, als sie das Buch vorgestellt hat. Damals war ich noch überrascht. Jetzt hat sie ein Format mit ServusTV und da hockt sie dann z.B. mit Andreas Gabalier (selbsternannter Volks-Rock’n’Roller), Gabriele Krone-Schmalz, Anthony-Robert Lee (er.LEE.ben auf Social Media) und Dr. Michael Spitzbart - dessen medizinischen Ratschlägen ich mit Vorsicht begegnen würde. Warum ich das weiß? Wurde mir tw auf YouTube empfohlen. Aber so findet man auch heraus, wen man in Zukunft vielleicht vermeiden sollte. Oder wenn hier nette Menschen darauf hinweisen.
Zwei Leute, die ich auch vermeiden würde: Vince Ebert und Simone Solga.
Mein Beileid, das hört sich ja gehirnzellenabtötend an, sich ein ganzes Set davon anhören zu müssen. Es ist erschreckend wie durchschaubar die einzelnen Punkte eigentlich sind, wenn man sich in Ruhe mal damit beschäftigt.
Und danke für die Warnung, ich hatte bisher noch nichts von der Person gehört, aber jetzt bin ich zumindest vorgewarnt.
Habe gerade “The Murder of Roger Akroyd” von Agatha Christie gelesen - wieder weil gratis. Gut zu lesen und recht spannend, allerdings ist das Ende ein totaler Reinfall. Man kann den Mörder als Leser gar nicht identifizieren, da einem wichtige Informationen vorenthalten werden. Der Twist ist zwar gut, aber ich hätte mir eine logische Erklärung mit den vorliegenden Fakten gewünscht. Später habe ich festgestellt, dass das Buch einmal zum besten Kriminalroman aller Zeiten gewählt wurde.


