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Cake day: July 28th, 2024

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  • Diese Diskussionen und Schilderungen habe ich auch schon mitbekommen und es war für mich erschreckend, wie häufig das passiert. Das fängt bei “einfachen” kurzen Wanderungen an, wo dann jemand einfach vorweg läuft und sich nicht umdreht oder wartet, bis zu richtigen Touren in abgelegenen Gegenden, wo die Begleitung teilweise einfach so zurückgelassen wird. Ohne sich um die Situation oder Versorgung einen Kopf zu machen.

    Und ich hab selbst im Himalaya auf einer Tour eine Niederländerin getroffen, der das passiert ist. Ihr Freund hatte sie zu der Tour überredet. Die Absprache war nach einigen Diskussionen, weil er eigentlich zum Annapurna Basecamp wollte, dass sie eine einfache Teahouse-Tour machen. Sie hatte keine wirkliche Erfahrung bezüglich solcher Touren. Und da der Partner sie erst im Anschluss an ihr Austauschsemester in Indien vor Ort abgeholt hatte, war sie auch ohne vernünftige Ausrüstung - kein tauglicher Schlafsack und sie hatte auch keinen eigenen Rucksack, in den ihre Sachen gepasst hätten. Einen Hobbyguide hatten sie dabei. Und dann an einer Abzweigung kam die Überraschung. Der Freund wollte doch noch seine Wunschtour machen. Zum Glück hat sie sich nicht bequatschen lassen. Was ihm nicht gefallen hat. Er wollte sie dann dort alleine lassen und mit dem Guide allein weiter. Das hat der Guide nicht mitgemacht. Also ist der Freund ohne die beiden los. Aber allein die Vorstellung, dass er das so geplant hatte und auch bereit war, sie da alleine zu lassen.






  • Wenn die Taliban da regieren dann schicken die logischer Weise Taliban. Da hat die Bundesregierung nichts zu melden.

    Der Typ ist derzeit nur Geschäftsstellenleiter, was allerdings der deutschen Regierung nicht mitgeteilt wurde. Bei einem offiziellen Botschafter oder Gesandten gehört es zur Akkreditierung aber dazu, dass vorher der Empfangsstaat der Entsendung (in einer bestimmten Funktion) zustimmt. Das ist hier wohl so nicht geschehen. Er ist als einfacher Konsularbeamter eingereist.

    Sie hätte die Taliban nicht als Regierung anerkennen können, dann wäre die Botschaft vermutlich geschlossen worden.

    Dass nun ein Angehöriger der Taliban in der Botschaft das Sagen hat, dürfte der Bundesregierung allerdings alles andere als recht sein. Politisch heikel ist es ohnehin, denn Deutschland erkennt die Taliban nicht als legitime Regierung Afghanistans an.

    Ich sehe das nicht was unsere Regierung sonst hätte machen können?

    Nicht mit den Taliban verhandeln. Nicht “Beamte” dieses Staates für konsularische Tätigkeiten (Vorbereitung von Abschiebungen) einreisen und bleiben lassen.