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Zugleich sei die Schülerschaft in den vergangenen Jahren unterschiedlicher geworden, fügte Greiff hinzu. Grund sei nicht nur Zuwanderung. Es gebe stärkere soziale Unterschiede und immer mehr psychosoziale Problemlagen. “Die Trennlinie läuft nicht zwischen Jugendlichen mit und ohne Zuwanderungshintergrund, sondern zwischen Jugendlichen aus sozial privilegierten und sozial benachteiligten Familien”, sagte der Experte.
“Die Frage ist, wie gut das Bildungssystem auf Unterschiede eingestellt ist”, fügte er hinzu. “Viele Staaten schaffen es, unterschiedliche Voraussetzungen in eine Stärke der Vielfalt umzuwandeln.” In Deutschland klappe das nicht überall. Als Problemlagen nannte Greiff frühkindliche Bildung, Lehrkräftemangel und Digitalisierung.


Ist in Kanada die Bildung für den niedrigeren Status besser oder für den höheren Status schlechter?
Wenn IQ nicht zufällig verteilt ist, ist doch zu erwarten, dass beruflich erfolgreiche Eltern schlauere Kinder bekommen. Wichtig wäre zu wissen, welchen Wert wir für sozial benachteiligten Schüler hätten erreichen müssen im internationalen Vergleich.
Kanada hat zumindest seit 2000 durchgängig einen höheren Pisa-Score als Deutschland.
Beruflicher Erfolg hängt in Deutschland weniger vom IQ der Eltern, sondern eher Geldbeutel der Eltern ab. Du setzt hier (bewusst oder unbewusst) den sozioökonomischen Status mit dem IQ in einen kausalen Zusammenhang. Das halte ich für falsch, weil dadurch die Vorstellung verstärkt wird, wer viel Geld hat, wäre fähiger, bzw. wer wenig Geld hat, hat selber Schuld.
Wenn Einkommen von IQ abhängt, ist geringes Einkommen gerade kein eigenes Verschulden.
Für die leistungsstarken gilt:
https://www.dw.com/de/die-reichsten-menschen-sind-nicht-die-schlausten/a-64695720
Nur für das obere Prozent gilt: