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Zugleich sei die Schülerschaft in den vergangenen Jahren unterschiedlicher geworden, fügte Greiff hinzu. Grund sei nicht nur Zuwanderung. Es gebe stärkere soziale Unterschiede und immer mehr psychosoziale Problemlagen. “Die Trennlinie läuft nicht zwischen Jugendlichen mit und ohne Zuwanderungshintergrund, sondern zwischen Jugendlichen aus sozial privilegierten und sozial benachteiligten Familien”, sagte der Experte.

“Die Frage ist, wie gut das Bildungssystem auf Unterschiede eingestellt ist”, fügte er hinzu. “Viele Staaten schaffen es, unterschiedliche Voraussetzungen in eine Stärke der Vielfalt umzuwandeln.” In Deutschland klappe das nicht überall. Als Problemlagen nannte Greiff frühkindliche Bildung, Lehrkräftemangel und Digitalisierung.

  • comrade_twisty@feddit.org
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    20 days ago

    Was zur Hölle hat das jetzt bitte schon wieder mit magelnder Digitalisierung zu tun wie man in dem Artikel argumentiert?

    Meiner Meinung nach absolut gar nichts, gute Pädagogen brauchen weder iPads noch Smartboards in Klassenräumen. In meiner Grundschule gab es damals weder einen Photokopierer noch einen Overhead Projektor, trotzdem habe ich eine bessere Bildung bekommen als die iPad Kids von heute.

    • Ooops@feddit.org
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      7
      ·
      20 days ago

      Digitalisierung in Deutschland ist Code für “Alles genauso belassen wie es ist, nur mit den Daten auf Festplatten statt in Aktenordnern (Bonus: die kann man auch viel leichter in die USA schaffen), und dann endlich noch mehr kaputt sparen, weil ja jetzt alles digitalisiert ist und effizienter laufen sollte”.

      Deshalb ist Digitalisierung auch in jeden Thema wichtig, denn Kaputtsparen ist höchstes deutsches Kulturgut. Wie soll man denn sonst immer und immer mehr Geld für den Transfer nach oben abzweigen?