Am Wochenanfang, am vierten August, musste der Energieversorger Enea die Stromproduktion in den Kohlekraftwerken Kozienice und Połaniec drosseln, nachdem kritisch niedrige Wasserstände in der Weichsel die Kühlwasserversorgung einschränkten.

Durch die Maßnahme verschwanden nach Angaben des Unternehmens 1,3 GW aus dem polnischen Stromsystem – genug, um mehr als eine Million Durchschnittshaushalte zu versorgen. Das entspricht rund zwei Prozent der aktuellen Erzeugungskapazität des Landes.

Der Durchfluss der Weichsel in der Nähe des Kraftwerks Kozienice sank am fünften August auf nur 135 Kubikmeter pro Sekunde – ein deutliches Zeichen der extremen Trockenheit.

  • DrunkenPirate@feddit.org
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    10 days ago

    Zum Wärmespeicher: Das wäre doch eigentlich eine gute Idee für die ganze Braunkohletagebaulöcher. Anstelle daraus Seen für Naherholung zu machen, könnte man die auch als Wärmespeicher umbauen.

    Die Frage ist nur, wo das ganze Füllmaterial herkommen soll. Da müsste es doch enorme Abraumhalden geben.

    • HaraldvonBlauzahn@feddit.orgOP
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      10 days ago

      Die müssen eher so 30 Kubikmeter oder 100 gross sein und in der Nähe der beheizten Wohngebäude. Also bei weitem nicht diese Dimension.

      • DrunkenPirate@feddit.org
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        10 days ago

        Aber vielleicht geht das ja. Die Löcher gibt’s ja. Mal sehen, vielleicht macht ein pfiffiger Ingenieur das mal.