Am Wochenanfang, am vierten August, musste der Energieversorger Enea die Stromproduktion in den Kohlekraftwerken Kozienice und Połaniec drosseln, nachdem kritisch niedrige Wasserstände in der Weichsel die Kühlwasserversorgung einschränkten.

Durch die Maßnahme verschwanden nach Angaben des Unternehmens 1,3 GW aus dem polnischen Stromsystem – genug, um mehr als eine Million Durchschnittshaushalte zu versorgen. Das entspricht rund zwei Prozent der aktuellen Erzeugungskapazität des Landes.

Der Durchfluss der Weichsel in der Nähe des Kraftwerks Kozienice sank am fünften August auf nur 135 Kubikmeter pro Sekunde – ein deutliches Zeichen der extremen Trockenheit.

  • Majoran@feddit.org
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    2 days ago

    Es hat irgendwie schon fast was komisches, wie sie jetzt reihenweise die AKWs und KKWs wegen dem niedrigen Wasserpegel abschalten müssen, wo doch in der Klimadebatte dauernd davon die Rede war, dass diese Systeme zumindest stabil sind, während wenn bei Solar einmal die Sonne nicht scheint wir sofort alle tot sind. Die Physik macht echt Überstunden dabei, Leuten zu sagen, dass sie bei Ahnungslosigkeit einfach mal die Fresse halten sollen.

    • HaraldvonBlauzahn@feddit.orgOP
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      2 days ago

      Ich lese gerade “Blackout” von Marc Elsberg.

      Die aktuellen Entwicklungen sind absurd. Und bestürzend. Die Auswirkungen des Klimawandels fangen gerade erst an, spürbar zu werden, und essentielle Infrastrukturen gehen in die Knie.

      Es wird nicht dabei bleiben.

      • spechter@feddit.org
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        2 days ago

        Wie kannst du dich dabei lösen um hier zu posten?

        Das Buch hat mich so gefesselt, ich hab es innerhalb eines Tages durch.