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  • illegale Streams, für die mal zahlt, können strafrechtliche Konsequenzen haben
  • kostenlos zugängliche Streams sind unproblematisch
  • Europol wertet beschlagnahmte Kundendatenbanken aus und verfolgt Zahlungswege
  • Verjährungsfrist sind 10 Jahre
  • A_norny_mousse@piefed.zip
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    24 days ago

    HLI dass manche für piratierte Inhalte zahlen. Und damit praktisch eine im dunkeln leuchtende Spur hinterlassen 🤦

    Einen wichtigen Unterschied sieht Ferner (Strafverteidiger und Fachanwalt für Strafrecht sowie IT-Recht) beim bloßen Ansehen kostenloser illegaler Streams. Wie der Fachanwalt gegenüber BILD+ erklärte, gebe es in solchen Fällen in der Regel weder Kundendaten noch Zahlungsunterlagen. Meist existierten lediglich IP-Adressen in den Server-Protokollen des Streaming-Anbieters. Hinzu komme, dass Telekommunikationsanbieter entsprechende Daten oftmals nur für einen begrenzten Zeitraum speichern. Danach lasse sich eine IP-Adresse dann keiner bestimmten Person mehr zuordnen.

    Nach Einschätzung von Jens Ferner ist das praktische Entdeckungsrisiko deshalb hier erheblich geringer. Ihm sei bisher kein Fall bekannt, in dem allein das Anschauen eines kostenlosen illegalen Streams strafrechtlich verfolgt worden sei. Dennoch bewegen sich auch solche Angebote außerhalb des legalen Marktes und können urheberrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

    Es gibt fragwürdige Anwaltskanzleien die sich auf sowas spezialisieren. Wenn man von denen einen drohenden Brief mit Zahlungsaufforderung aber ohne Einschreiben bekommt: ab in die Tonne. Das kann sich jahrelang wiederholen, trotzdem ignorieren. Diese Kanzleien leben von deiner Angst und sind kaum besser als Erpresser.

    Die könnten theoretisch rechtliche Schritte einleiten, und dann darf man das natürlich nicht mehr ignorieren, aber wie Ferner sagt, auch mir sind keine Fälle bekannt.