Infrastruktur, die auf amerikanischer Software und Hardware basiert, könne jederzeit durch US-Präsident Donald Trump ausgeschaltet werden. Es brauche daher Alternativen, um digital souveräner zu werden, sagte Beckedahl. “Wenn wir es heute nicht machen, dann haben wir morgen keine Freiheit.”

Das ist der schließende Absatz in diesem Artikel der @tagesschau und dem habe ich nichts hinzuzufügen, außer vielleicht das das nicht nur auf Trump und die USA zutrifft. Was die Software betrifft heißt in meinen Augen die Lösung Linux und Freie Software.

#Zitat #Infrastruktur #Abhängigkeit #Technologie #Software #Hardware #Meinung #2026-06-14 @dach

  • mzumquadrat@feddit.org
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    9 days ago

    Ich habe mal einen ITler gehört, der gesagt hat, dass die Entscheidung seines Unternehmens in die Office365 Welt von Microsoft einzusteigen die beste war, die er je gesehen hat. Früher musste er jedes Mal springen wenn der Mailserver Stress gemacht hat und musste dann irgendwelche Probleme in archaischer Software fixen. Wenn heute ein Problem auftaucht delegiert er das an den Microsoft Support und dann liegen die Kosten für die Admins bei Microsoft. Er sagt dann jedem der ihn anruft, dass man nichts machen kann, Microsoft schon an dem Problem dran ist und trinkt Kaffee und schaut YouTube. Einfacher und preiswerter ist glaube ich an vielen Stellen zu einfach gedacht.

    • kossa@feddit.org
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      9 days ago

      Ja gut, fanden die ITler in meinem alten Job auch. Dann wurden sie entlassen ¯\_(ツ)_/¯.

      • mzumquadrat@feddit.org
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        9 days ago

        Klar, das Risiko besteht natürlich. Ich sage ja auch nicht, dass diese Haltung gut ist. Aber seinen Stack komplett selbst zu managen ist nicht zwangsläufiger effizienter und billiger.

        • Majoran@feddit.org
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          9 days ago

          Nein, nicht “zwangsläufig”, aber doch im plausiblen Möglichkeitenraum. Das Problem bei deinem Post liegt halt bei “archaischer Software” und überhaupt, dass ein Mailserver anscheinend oft genug Stress macht, dass er zum Hauptargument in der Geschichte wird. Das muss nicht die Schuld von dem genannten ITler sein und kann auch an interne Richtlinien und Bürokratie liegen, aber sorry, eine Firma die ihr Mailsystem nicht stabilisiert kriegt, sollte ganz einfach nicht wettbewerbsfähig sein. Man muss nicht immer so tun, als wäre das alles supergeheime Quantenraketentechnik.

          • bennypr0fane@discuss.tchncs.de
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            9 days ago

            Und jede Kleinfirma und Mittelständler unter 50 Leuten auch? Man muss sich erstmal leisten können, eigene IT-Dienstleister zu beschäftigen. Alle darunter wollen nur Lösungen, die sie möglichst nix kosten und von denen sie möglichst wenig verstehen müssen. Wer das bietet, beherrscht den Markt. Leider.

    • Ooops@feddit.org
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      9 days ago

      Das Beispiel ist aber schon arg schief. Klar, dass der selber es toll es findet, dass er jetzt Eier schaukeln kann, während externe seine Arbeit machen. Also solange, bis er entlassen wird.

      Die Frage ist aber eher, wie es in der Gesamtrechnung aussieht. Die ist in deinem Beispiel erstmal bescheiden, weil die einerseits den externen Support, teuer bezahlen und andererseits selber noch ITler anstellen.

      Aber wie schaut es aus, wenn man nicht irgendwelche fachfremden nach dem Motto “machen alle so” die Entscheidungen treffen lässt? Dann hat man entweder eh noch 'ne eigene IT für Notfälle, die dann eben auch gern außerhalb von Krisen Software betreuen kann, oder man lagert den ganzen IT-Support komplett aus. Und bei letzterem bezweifel ich halt stark, dass sich das wirklich rechnet. Da ist das Argument üblicherweise eher die bessere Planbarkeit, weil der externe Anbieter Kostenschwankungen, wenn es mal Probleme mit der Hard- oder Software gibt, auffängt. Aber das kostet halt insgesamt etwas.