In Hamburg, Bremen und Berlin stammt laut einer Studie jede vierte Fachkraft aus dem Ausland. In ostdeutschen Bundesländern liegt der Anteil dagegen unter neun Prozent.
Das gilt übrigens nicht nur für zugewanderte Fachkräfte. Ich bin so biodeutsch wie nur möglich, aber auch ich meide aktuell den ländlichen Raum in Ostdeutschland. Leider habe ich da sehr negative Erfahrungen mit den Einheimischen gemacht. Auch ich fühle mich dort selbst als Tourist nicht wohl, wenn Nazis so öffentlich im Dorfbild zu sehen sind. Wenn die Graffitis an den Bahnhöfen Nazi-Graffiti sind, die Sticker an den Laternen Nazi-Sticker und an einem Autos mit klaren Nazi-Parolen vorbeifahren. Wenn klare Nazitypen am Bahnhof rumlungern. Wenn ganze Dörfer voller AfD-Werbung hängen. Das ist kein Ambiente, in dem ich mich wohl und sicher fühle.
Das merkt man dann auch an den Menschen. Wenn man in einer Gegend ist, in der über 50% AfD wählen, dann merkt man das den Menschen an. Ein AfD-Wähler ist anders als andere Menschen. Irgendwie meckeriger, aggressiver, wütender. Dieser Eindruck zieht sich dann auch ins Zwischenmenschliche. Das macht leider keinen Spaß. Man bekommt als Westdeutscher dann erstaunlich häufig komische Spruche um die Ohren gehauen und ich will gar nicht wissen, wie das als Ausländer ist. Mittlerweile mache ich dort auch keinen Urlaub mehr, zu viele doofe Erlebnisse gehabt. Und alleine die Idee, dass ich dorthin ziehen würde, um dort in einer Firma voller AfD-Nazis zu arbeiten, ist absolut unvorstellbar.
Ich möchte ergänzen - und den Effekt gibt es dort schon deutlich länger - die Menschen sind dort auch einfach abgehängt. Ich war in den letzten Jahren öfter dort unterwegs und man spürt die wirtschaftliche Schere dort subjektiv sehr deutlich. Leute auf der Straße sehen heruntergekommener aus, man sieht viel mehr Menschen im öffentlichen Raum trinken, blickt man Samstagmorgen im Laden in die Einkaufskörbe sieht man besorgnisstehend viel Korn, Vodka, Bier etc.
Das ist mir schon vor 10-15 Jahren aufgefallen, als dort viele noch die Linke gewählt haben und die AfD noch gar kein Thema war.
Die Leute dort sind (nicht pauschal, aber im Durchschnitt im Vergleich zum Westen) arm, frustriert und ohne Perspektive. Die Leute dort sind nicht grundsätzlich böse oder schlechtere Menschen, sondern sie sind das Ergebnis der Umstände und strukturellen Probleme, mit denen sie der Rest der Republik alleine gelassen hat. Und Frust ist ansteckend. Selbst die, die nicht oder weniger stark betroffen sind, werden mit runter gezogen, wenn Familie, Freunde etc. betroffen sind.
Ich gehe da auch nur hin wenn’s unbedingt sein muss und so schnell wie möglich wieder weg. Ich habe übrigens schon sehr viele sehr nette, aufgeschlossene und vernünftige Ostdeutsche getroffen. Die waren aber alle im Westen.
Das gilt übrigens nicht nur für zugewanderte Fachkräfte. Ich bin so biodeutsch wie nur möglich, aber auch ich meide aktuell den ländlichen Raum in Ostdeutschland. Leider habe ich da sehr negative Erfahrungen mit den Einheimischen gemacht. Auch ich fühle mich dort selbst als Tourist nicht wohl, wenn Nazis so öffentlich im Dorfbild zu sehen sind. Wenn die Graffitis an den Bahnhöfen Nazi-Graffiti sind, die Sticker an den Laternen Nazi-Sticker und an einem Autos mit klaren Nazi-Parolen vorbeifahren. Wenn klare Nazitypen am Bahnhof rumlungern. Wenn ganze Dörfer voller AfD-Werbung hängen. Das ist kein Ambiente, in dem ich mich wohl und sicher fühle.
Das merkt man dann auch an den Menschen. Wenn man in einer Gegend ist, in der über 50% AfD wählen, dann merkt man das den Menschen an. Ein AfD-Wähler ist anders als andere Menschen. Irgendwie meckeriger, aggressiver, wütender. Dieser Eindruck zieht sich dann auch ins Zwischenmenschliche. Das macht leider keinen Spaß. Man bekommt als Westdeutscher dann erstaunlich häufig komische Spruche um die Ohren gehauen und ich will gar nicht wissen, wie das als Ausländer ist. Mittlerweile mache ich dort auch keinen Urlaub mehr, zu viele doofe Erlebnisse gehabt. Und alleine die Idee, dass ich dorthin ziehen würde, um dort in einer Firma voller AfD-Nazis zu arbeiten, ist absolut unvorstellbar.
Ich möchte ergänzen - und den Effekt gibt es dort schon deutlich länger - die Menschen sind dort auch einfach abgehängt. Ich war in den letzten Jahren öfter dort unterwegs und man spürt die wirtschaftliche Schere dort subjektiv sehr deutlich. Leute auf der Straße sehen heruntergekommener aus, man sieht viel mehr Menschen im öffentlichen Raum trinken, blickt man Samstagmorgen im Laden in die Einkaufskörbe sieht man besorgnisstehend viel Korn, Vodka, Bier etc.
Das ist mir schon vor 10-15 Jahren aufgefallen, als dort viele noch die Linke gewählt haben und die AfD noch gar kein Thema war.
Die Leute dort sind (nicht pauschal, aber im Durchschnitt im Vergleich zum Westen) arm, frustriert und ohne Perspektive. Die Leute dort sind nicht grundsätzlich böse oder schlechtere Menschen, sondern sie sind das Ergebnis der Umstände und strukturellen Probleme, mit denen sie der Rest der Republik alleine gelassen hat. Und Frust ist ansteckend. Selbst die, die nicht oder weniger stark betroffen sind, werden mit runter gezogen, wenn Familie, Freunde etc. betroffen sind.
Ich gehe da auch nur hin wenn’s unbedingt sein muss und so schnell wie möglich wieder weg. Ich habe übrigens schon sehr viele sehr nette, aufgeschlossene und vernünftige Ostdeutsche getroffen. Die waren aber alle im Westen.