Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) hat beim Energiekonzern EnBW Argumente für Gaskraftwerke bestellt. Die Argumente würden Batteriespeicher im Prozess rund um die sogenannte Kraftwerkstrategie stark benachteiligen. Das berichtet der “Spiegel” unter Berufung auf ihnen vorliegende Textnachrichten zwischen dem Ministerium und dem EnBW-Lobbyisten.

Mit der Kraftwerkstrategie soll die Stromversorgung in wind- und sonnenarmen Zeiten gesichert werden. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche möchte diese mit Gaskraftwerken bestreiten, der EnBW-Konzern möchte seine Gaskraftwerke ausbauen.

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  • TheQuadel@feddit.org
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    13 days ago

    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche wird eine große Nähe zur fossilen Energiewirtschaft nachgesagt

    Wie passiv-vorsichtig will man sowas denn noch formulieren? Sie hat bis zum Wechsel ins Bundeswirtschaftsministerium bei e.on gearbeitet, es ist ein Fakt und nichts was man “ihr nach sagt”.

    • trollercoaster@sh.itjust.works
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      13 days ago

      bei e.on gearbeitet

      Die hat bestimmt nicht gearbeitet. Die hat nur dort gesessen und wurde dafür bezahlt, darauf zu warten, bis sie einen Regierungsposten übernehmen konnte, um die Interessen des Konzerns zu vertreten.