Für Essensreste kann ich dir eine vereinfachte Form von “Bokashi” empfehlen, wie ich es seit Jahren mache:
- Kauf dir zwei schwarze, runde 50l/60l Tonnen/Fässer mit Deckel. Die Bokashi-Fässer gibt es inzwischen sogar bezahlbar, unter dem alternativen Namen “Düngertank” bzw “Komposteimer mit Hahn”
- befülle die erste Tonne Stück für Stück mit Essensresten, dann die zweite Tonne
- Als Zwischenschicht gerne hin und wieder etwas Gras, oder Kalk, oder Sand, oder Sägespähne
- Wenn die zweite Tonne voll ist, leere die erste Tonne in den Kompost (stinkt leider mehr als “Bokashi”)
- Jetzt die erste Tonne füllen und die zweite leeren, sobald die erste voll ist - und so weiter
Mit dem Vorgehen kannst du dann problemlos jeden beliebigen Komposthaufen verwenden.
Auch keine schlechte Idee. Kenne mich mit Bokashi nicht so aus, was ist hier der Vorteil/Unterschied?
Bei Bokashi, bzw meiner vereinfachten Variante, fermentieren/vergären die Essensreste in der Tonne. Dadurch sind sie vorkompostiert und für Ratten nicht mehr lecker.
Sorry, ich meinte, was ist der Unterschied zwischen der vereinfachten Variante und Bokashi?
Ich habe kein luftdichtes, zweiteiliges Gefäß und besprühe das Material nicht ständig mit Fermentations-Lösung. Einfach weil es mir zu viel Aufwand ist und die Bokashi-Eimer vor Jahren viel zu teuer waren.
Jetzt, wo es die Bokashi-Eimer günstiger unter dem alternativen Namen “Düngertank” bzw “Komposteimer mit Hahn” gibt, würde ich so etwas nehmen.Danke!
Ich brauche nen neuen Kompostbehälter, der alte aus Plastik ist total hinüber.
Hauptsache ist, dass er wirklich dicht ist, da wir unsere Essenreste etc alles kompostieren (keine Biotonne) und natürlich keine Ratten drankommen dürfen.
Schön wäre eine gute Zugänglichkeit, aber die Front lässt sich ja eigentlich bei allen rausnehmen (?).
Eigentlich wäre mir geschlossen lieber, um mehr Wärme drinzuhalten, andererseits war der letzte die reinste Schneckenbrutkammer, daher wäre Gitter vielleicht doch besser.
Suche vor allem nach Erfahrungsberichten. Ansonsten würde ich entweder so einen verzinkten Gitterkompost mit Deckel und Boden oder so ein “Wellblechteil” besorgen.
geht auch ein wurmkomposter? habe mir aus euroboxen einen wurmkomposter selbst gebaut und das geht erstaunlich gut. da kann man alle rohen gemüsereste drin entsorgen, sowie leere klo- und küchenrollen und erhält super erde, sowie “wurmtee”, der gut für die böden im garten ist.
unserer steht im schuppen, aber freunde haben ihren auch direkt als sitzgelegenheit in der küche stehen.
Ist ne Überlegung, wäre dann allerdings zusätzlich zum Gartenkomposter. Schuppen wäre mir zu nervig zum regelmäßig rausbringen, Küche zu eng, aber vielleicht Terrasse…



