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Demnach sollen Mitarbeiter der zyprischen Deloitte-Niederlassung und der später ausgegliederten Firma MeritServus über Jahre hinweg Geschäftsunterlagen rückdatiert haben. Die Dokumente ließen Transaktionen so erscheinen, als hätten sie bereits Jahre zuvor stattgefunden. Auf diese Weise seien Vermögenswerte aus den Bilanzen von Unternehmen verschwunden. Deloitte habe anschließend teilweise selbst die entsprechenden Jahresabschlüsse geprüft und gebilligt.
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Noch schwerer wiegt ein zweiter Vorwurf. Eine weitere zyprische Firma Abramowitschs, Kravin Investments, verfügte 2003 über fast zwei Milliarden Dollar auf Bankkonten. Die daraus erzielten Zinsen wären auf Zypern steuerpflichtig gewesen.
Nach den Recherchen sollen Deloitte und andere Berater eine Konstruktion entwickelt haben, mit der das Geld rückwirkend einer Gesellschaft auf den Britischen Jungferninseln zugerechnet wurde. Dadurch habe Kravin keine Steuern auf die Zinserträge zahlen müssen. Wie viel Geld dem zyprischen Fiskus dadurch entging, ist nicht genau bekannt.
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Von den Reichen kann mensch das Sparen lernen!



