Tote Links, gelöschte Webpages und geänderte URLs machen das Internet zu einem Ort der Sackgassen. Wie Informationen im Netz verschwinden, erinnert an einen der berühmtesten Bibliotheksbrände der Geschichte. Doch allzu oft sind es nicht Katastrophen, die Wissen vernichten, sondern Desinteresse.
Eigentlich müsste etwas wie archive.org staatlich gesponsert sein, damit Artikel, Interviews etc von privaten Medien nach der Frist nicht verloren gehen.
Die Depublizierungspflicht gilt für die öffentlich-rechtlichen. Das wurde von den privaten Medien herbei lobbyiert.
Sowas wie das Internet Archive war sowieso schon immer hochgradig illegal. Denk mal an die Rhetorik zum KI-Training. Die gescrapten Inhalte über die Wayback Machine noch mal zugänglich zu machen, ist natürlich nochmal schlimmer als sie nur intern zu verarbeiten.
Die Deutsche Nationalbibliothek archiviert Webseiten, allerdings nur in sehr kleinem Maßstab. Um das einsehen zu können, musst du größtenteils in einen Lesesaal gehen, wegen Urheberrecht.
https://irights.info/artikel/internet-archive/32691