Deutschland investiert einen Millionenbetrag an Steuergeldern in Linux-Desktops. Die KDE-Community sagt Microsoft und deren "Spyware" jetzt den Kampf an.
So sehr ich mich für KDE freue und denen das wünsche, ist meiner Meinung nach etwas hoch gegriffen, wenn auf der anderen Seite Microsoft das eintausendfache an Geld für seine Schmutzprodukte bekommt.
Also entweder hat sich da innerhalb eines Jahres alles geändert (leider unwahrscheinlich bei unserer korrupten lobbyfreundlichen Regierung) oder diese Bestrebungen nach Souveränität gibt es nicht ernsthaft.
Trotzdem freue ich mich für KDE, Gnome und alle anderen, die mal einen Krümel vom Kuchen abbekommen. Linux hat es verdient, endlich als die Alternative betrachtet zu werden, die es seit vielen Jahren ist.
Wenn man KDE das tausendfache geben würde, hätten die vermutlich nicht mal die Strukturen das sinnvoll einzusetzen.
Es geht hier darum die Basis zu legen, um KDE Systeme in businesssettings einzusetzen.
Kombiniert mit parallelen Bemühungen wie Euro office etc will man erstmal einen soliden Audgangspunkt haben. Danach kann man alle Funktionen schrittweise weiterebtwickeln basierend auf Erfahrungen aus der Praxis.
Darum ging es doch gerade gar nicht, sondern um die massive Diskrepanz der Behandlung von Projekten wie KDE gegenüber solchen Repräsentanten, mit denen man schön Abendessen und Golf spielen gehen kann. Dass die Förderung mal 1000 zu nehmen, kaum Sinn ergibt, ist doch logisch und es ist auch (sorry) ein wenig polemisch, so zu argumentieren, finde ich.
Open source Projekte sollten und müssen eindeutig besser aufgestellt werden mit Geld, das gerade zu einem unverhältnismäßigen Koeffizienten in Strukturen investiert wird, die nichts gutes bewerkstelligen. Und weil es Politik ist, muss das so benannt werden.
Genau deswegen ist die Investition in KDE und co so viel wert. Einem opensource Projekt 1.3 Millionen zu spenden die in die Entwicklung und infra fließen und nicht in die Taschen von Aktionären wind mehr wert als 1.3 Milliarden an Microsoft.
Und diese massiven summen Schutzgeld werden aufgerufen weil keine echte Konkurrenz auf dem Markt existierte.
Korrekt, aber das macht es nicht besser. Es ist ja nicht so, dass man da einfach nicht wieder raus kommt, weil es nicht geht - Schleswig-Holstein beweist das Gegenteil. Nein, es wird aktiv und gewollt in diesem Zustand verharrt und absichtlich Steuergelder für Microslop-Produkte ausgegeben.
Siehe Bayern, wo gerade komplett sinnlos ein neuer Rahmenvertrag über eine Milliarde Euro verhandelt wird bzw. wurde. Zu sagen “ja, das ist halt jetzt so und das braucht Zeit” ist zu kurz gegriffen, es wird ja stetig weiter investiert in irgendwelchen dubiosen CxU-Alleingängen.
Darum ging es doch gerade gar nicht, sondern um die massive Diskrepanz der Behandlung von Projekten wie KDE gegenüber solchen Repräsentanten, mit denen man schön Abendessen und Golf spielen gehen kann.
Das geht aus deinem ersten Kommentar beim besten Willen nicht hervor. Weder dein Text noch dein verlinkter Text sprechen Abendessen oder Golf an.
Aus deiner verlinkten Seite:
Allein Microsoft bekommt bis zum Jahr 2025 für Software-Lizenzen 1,28 Milliarden Euro von der Bundesrepublik Deutschland. Unter anderem nutzen Bundesministerien und Behörden wie Bundeswehr und Bundesagentur für Arbeit die Office-Suite von Microsoft.
Das hat nichts mit Abendessen oder Golf spielen zu tun.
Um auf KDE wechseln zu können muss man das hochfahren und kann dann vorhandene Software und Lizenzen ersetzen. Vorher geht das nicht. Also ist das doch genau der richtige Weg. KDE stärken, und dann weiter.
Keine Kommentare machen für mich überhaupt keinen Sinn.
Ich schrieb von Lobbyismus und Korruption. Natürlich meinte ich damit auch das Golf spielen und Abendessen gehen, das ist doch nur ein Synonym.
Es ist natürlich der richtige Weg, FOSS zu stärken, das war nicht der Punkt. Es geht darum, herauszustellen, dass das ein Tausendstel des durch Microslop-Lizenzen verursachten Schadens ist und dass es insgesamt viel mehr sein sollte, nicht nur an KDE, sondern an alle anderen, die nützlich wären.
Gleichzeitig verkündete Bayern vor kurzem wieder einen Mega-Deal mit MS, vermutlich weil das gute Steuerzahler im Großraum München sind. LiMux wurde seinerzeit deswegen auch schon abgesägt und der Betrug durch die Monopolisten geht seit langem ungeniert und er geht noch weiter. Es braucht auf der einen Seite mehr Stärkung in FOSS, auf der anderen Seite klare Kante gegen Microslop und co. Letzteres sehe ich nicht gegeben.
So sehr ich mich für KDE freue und denen das wünsche, ist meiner Meinung nach etwas hoch gegriffen, wenn auf der anderen Seite Microsoft das eintausendfache an Geld für seine Schmutzprodukte bekommt.
Also entweder hat sich da innerhalb eines Jahres alles geändert (leider unwahrscheinlich bei unserer
korruptenlobbyfreundlichen Regierung) oder diese Bestrebungen nach Souveränität gibt es nicht ernsthaft.Trotzdem freue ich mich für KDE, Gnome und alle anderen, die mal einen Krümel vom Kuchen abbekommen. Linux hat es verdient, endlich als die Alternative betrachtet zu werden, die es seit vielen Jahren ist.
Wenn man KDE das tausendfache geben würde, hätten die vermutlich nicht mal die Strukturen das sinnvoll einzusetzen.
Es geht hier darum die Basis zu legen, um KDE Systeme in businesssettings einzusetzen. Kombiniert mit parallelen Bemühungen wie Euro office etc will man erstmal einen soliden Audgangspunkt haben. Danach kann man alle Funktionen schrittweise weiterebtwickeln basierend auf Erfahrungen aus der Praxis.
Darum ging es doch gerade gar nicht, sondern um die massive Diskrepanz der Behandlung von Projekten wie KDE gegenüber solchen Repräsentanten, mit denen man schön Abendessen und Golf spielen gehen kann. Dass die Förderung mal 1000 zu nehmen, kaum Sinn ergibt, ist doch logisch und es ist auch (sorry) ein wenig polemisch, so zu argumentieren, finde ich.
Open source Projekte sollten und müssen eindeutig besser aufgestellt werden mit Geld, das gerade zu einem unverhältnismäßigen Koeffizienten in Strukturen investiert wird, die nichts gutes bewerkstelligen. Und weil es Politik ist, muss das so benannt werden.
Und co werden pro Nutzer/system gezahlt.
Genau deswegen ist die Investition in KDE und co so viel wert. Einem opensource Projekt 1.3 Millionen zu spenden die in die Entwicklung und infra fließen und nicht in die Taschen von Aktionären wind mehr wert als 1.3 Milliarden an Microsoft.
Und diese massiven summen Schutzgeld werden aufgerufen weil keine echte Konkurrenz auf dem Markt existierte.
Ja, nichts anderes meine ich doch auch. Irgendwie scheint mir, meine Zeilen laden zum Missverständnis ein, bin mir aber nicht sicher, weshalb.
Microsoft kriegt aber keine Förderung sondern das sind halt die Lizenzgebühren.
Und es ist nunmal nicht so einfach aus dem lock-in wieder raus zu kommen.
Korrekt, aber das macht es nicht besser. Es ist ja nicht so, dass man da einfach nicht wieder raus kommt, weil es nicht geht - Schleswig-Holstein beweist das Gegenteil. Nein, es wird aktiv und gewollt in diesem Zustand verharrt und absichtlich Steuergelder für Microslop-Produkte ausgegeben.
Siehe Bayern, wo gerade komplett sinnlos ein neuer Rahmenvertrag über eine Milliarde Euro verhandelt wird bzw. wurde. Zu sagen “ja, das ist halt jetzt so und das braucht Zeit” ist zu kurz gegriffen, es wird ja stetig weiter investiert in irgendwelchen dubiosen CxU-Alleingängen.
Und jetzt willst du was genau machen!?
Die Union irgendwie dazu kriegen vernünftig zu sein!? Viel Erfolg!
Naja, als Naturgesetz werde ich das jedenfalls sicher nicht akzeptieren, dass die Union ihre korrupten Machenschaften abfeiern kann.
Das geht aus deinem ersten Kommentar beim besten Willen nicht hervor. Weder dein Text noch dein verlinkter Text sprechen Abendessen oder Golf an.
Aus deiner verlinkten Seite:
Das hat nichts mit Abendessen oder Golf spielen zu tun.
Um auf KDE wechseln zu können muss man das hochfahren und kann dann vorhandene Software und Lizenzen ersetzen. Vorher geht das nicht. Also ist das doch genau der richtige Weg. KDE stärken, und dann weiter.
Keine Kommentare machen für mich überhaupt keinen Sinn.
Ich schrieb von Lobbyismus und Korruption. Natürlich meinte ich damit auch das Golf spielen und Abendessen gehen, das ist doch nur ein Synonym.
Es ist natürlich der richtige Weg, FOSS zu stärken, das war nicht der Punkt. Es geht darum, herauszustellen, dass das ein Tausendstel des durch Microslop-Lizenzen verursachten Schadens ist und dass es insgesamt viel mehr sein sollte, nicht nur an KDE, sondern an alle anderen, die nützlich wären.
Gleichzeitig verkündete Bayern vor kurzem wieder einen Mega-Deal mit MS, vermutlich weil das gute Steuerzahler im Großraum München sind. LiMux wurde seinerzeit deswegen auch schon abgesägt und der Betrug durch die Monopolisten geht seit langem ungeniert und er geht noch weiter. Es braucht auf der einen Seite mehr Stärkung in FOSS, auf der anderen Seite klare Kante gegen Microslop und co. Letzteres sehe ich nicht gegeben.