Augsburg (lby) - Der Münchner Astrophysiker und Wissenschaftsjournalist Harald Lesch sieht Forderungen nach einer Rückkehr zur Atomkraft in Deutschland
Weil du mit heißem Wasser keinen Atomreaktor abkühlen kannst. Du brauchst im ganzen Prozess einen Temperaturunterschied zwischen dem Kühlmittel das reingeht, und dem das wieder raus kommt.
Es geht in erster Linie nicht darum den Reaktor zu kühlen (Das Kraftwerk dient ja nicht dem reinen Selbstzweck).
In einem Dampfkraftwerk wird flüssiges Wasser zunächst durch eine Hochdruckpumpe auf großen Druck gebracht und dann in einem “Kessel” durch Zufuhr von Wärme (egal welcher Quelle: Nuklear, Gas, Steinkohle, Braunkohle, “Müll”, Parteitagsdebatten) verdampft und überhitzt. Dieser Heißdampf wird dann durch mehere Turbinenstufen geschickt, wodurch ein (möglichst großer) Teil der zugeführten Wärme in technische Arbeit (elektrischer Strom) umgewandelt wird.
Beim Verlassen der Turbine hat der nun als Nassdampf bezeichnete Dampf niedrigen Druck, enthält aber immer noch genug Wärme um nicht komplett zu kondensieren. Diese restliche Wärme ist jedoch nicht mehr technisch nutzbar, kann aber zum Teil dazu verwendet werden Wohnungen, Schwimmbäder oder Gewächshäuser zu beheizen. Was man auf diese Weise nicht los wird, muss durch Kühlung (meistens mit Wasser, weil das so effektiv effizient funktioniert) abgeführt werden, damit man schließlich wieder flüssiges Wasser zurückerhält, das dann wieder unter Einsatz von vergleichbar wenig Arbeit in der Hochdruckpumpe auf großen Druck gebracht werden kann und den Kreislauf erneut durchläuft.
In einem Kernkraftwerk zirkuliert das zum Kühlen des Reaktors verwendete Kühlmittel (meist Wasser) in einem separaten Kreislauf. Dieses erhitzt einen weiteren separaten Wasserkreislauf, der dann schließlich dazu genutzt wird das Wasser im eigentlichen Dampf-Kreisprozess zu erhitzen.
Der Zweck des Reaktors ist aber nicht, dass er gerne gekühlt werden möchte und man als Nebeneffekt um die dabei abzuführende Wärme zu nutzen ein Kraftwerk daneben gebaut hat.
Dass die Erfüllung einer Nebenbedingung, nämlich den Reaktor zu Kühlen, damit er einem nicht um die Ohren fliegt, auch wenn das Kraftwerk die Wärme mal nicht abnehmen kann, wichtiger ist als der eigentliche Zweck, der zuverlässige Betrieb eines Kraftwerks zur Stromerzeugung, ist ein Irrsinn, den es so auch nur bei Kernkraftwerken gibt.
Weil du mit heißem Wasser keinen Atomreaktor abkühlen kannst. Du brauchst im ganzen Prozess einen Temperaturunterschied zwischen dem Kühlmittel das reingeht, und dem das wieder raus kommt.
Der Temperaturunterschied zwischen heißem Wasser und Reaktor genügt.
Das Problem ist, dass aus Umweltgründen die Wassertemperatur im Gewässer nicht beliebig erhöht werden darf.
Es geht in erster Linie nicht darum den Reaktor zu kühlen (Das Kraftwerk dient ja nicht dem reinen Selbstzweck).
In einem Dampfkraftwerk wird flüssiges Wasser zunächst durch eine Hochdruckpumpe auf großen Druck gebracht und dann in einem “Kessel” durch Zufuhr von Wärme (egal welcher Quelle: Nuklear, Gas, Steinkohle, Braunkohle, “Müll”, Parteitagsdebatten) verdampft und überhitzt. Dieser Heißdampf wird dann durch mehere Turbinenstufen geschickt, wodurch ein (möglichst großer) Teil der zugeführten Wärme in technische Arbeit (elektrischer Strom) umgewandelt wird. Beim Verlassen der Turbine hat der nun als Nassdampf bezeichnete Dampf niedrigen Druck, enthält aber immer noch genug Wärme um nicht komplett zu kondensieren. Diese restliche Wärme ist jedoch nicht mehr technisch nutzbar, kann aber zum Teil dazu verwendet werden Wohnungen, Schwimmbäder oder Gewächshäuser zu beheizen. Was man auf diese Weise nicht los wird, muss durch Kühlung (meistens mit Wasser, weil das so
effektiveffizient funktioniert) abgeführt werden, damit man schließlich wieder flüssiges Wasser zurückerhält, das dann wieder unter Einsatz von vergleichbar wenig Arbeit in der Hochdruckpumpe auf großen Druck gebracht werden kann und den Kreislauf erneut durchläuft.In einem Kernkraftwerk zirkuliert das zum Kühlen des Reaktors verwendete Kühlmittel (meist Wasser) in einem separaten Kreislauf. Dieses erhitzt einen weiteren separaten Wasserkreislauf, der dann schließlich dazu genutzt wird das Wasser im eigentlichen Dampf-Kreisprozess zu erhitzen.
Beim AKW schon, sonst schmilzt dir der Reaktor weg. Ob du das jetzt noch über einen Wärmertauscher laufen lässt oder nicht ist dabei egal.
Der Zweck des Reaktors ist aber nicht, dass er gerne gekühlt werden möchte und man als Nebeneffekt um die dabei abzuführende Wärme zu nutzen ein Kraftwerk daneben gebaut hat.
Dass die Erfüllung einer Nebenbedingung, nämlich den Reaktor zu Kühlen, damit er einem nicht um die Ohren fliegt, auch wenn das Kraftwerk die Wärme mal nicht abnehmen kann, wichtiger ist als der eigentliche Zweck, der zuverlässige Betrieb eines Kraftwerks zur Stromerzeugung, ist ein Irrsinn, den es so auch nur bei Kernkraftwerken gibt.