Immer häufiger berichten Lehrkräfte, dass Kinder und Jugendliche Schwierigkeiten haben, eine analoge Uhr zu lesen. Gleichzeitig ist die Uhr ein fester Bestandteil des Grundschulstoffs – und im Alltag nach wie vor präsent. Wie passt das zusammen?
Dazu kommt, dass unser Schulsystem extrem schlecht darin ist, alte Inhalte zu streichen. Wir unterrichten immer noch Altgriechisch und Latein. Versucht jemand, das abzuschaffen, kommen sofort die Besitzstandswahrer um die Ecke und erzählen etwas von klassischer Bildung, Cicero und Caesar. Du kriegst den Religionsunterricht nicht aus den Schulen, wegen der großen Lobby der Kirchen. Und dann haben wir einen Deutschunterricht, der nicht sicherstellt, dass jeder Absolvent auch wirklich Deutsch sprechen und schreiben kann, aber dafür Goethe enthält. Willst du aber die Gedichtanalyse herauswerfen, um in der Zeit etwas Wichtigeres zu unterrichten, stehen sofort diverse gut vernetzte Leute auf der Matte und schwadronieren vom Untergang des Abendlandes und Rilke und Schiller.
Dazu kommt, dass unser Schulsystem extrem schlecht darin ist, alte Inhalte zu streichen. Wir unterrichten immer noch Altgriechisch und Latein. Versucht jemand, das abzuschaffen, kommen sofort die Besitzstandswahrer um die Ecke und erzählen etwas von klassischer Bildung, Cicero und Caesar. Du kriegst den Religionsunterricht nicht aus den Schulen, wegen der großen Lobby der Kirchen. Und dann haben wir einen Deutschunterricht, der nicht sicherstellt, dass jeder Absolvent auch wirklich Deutsch sprechen und schreiben kann, aber dafür Goethe enthält. Willst du aber die Gedichtanalyse herauswerfen, um in der Zeit etwas Wichtigeres zu unterrichten, stehen sofort diverse gut vernetzte Leute auf der Matte und schwadronieren vom Untergang des Abendlandes und Rilke und Schiller.