Ein internationaler Bericht nennt 19 Städte, die Feinstaub und Stickstoffdioxid in der Luft drastisch reduziert haben – darunter London, Peking, San Francisco, Berlin und Heidelberg. Die zentrale Erkenntnis: Wer konsequent handelt, kann die Luftqualität innerhalb weniger Jahre verbessern.
Als täglicher Fahrradfahrer ist diese normalisierte Vergiftung nochmal eine höhere Belastung. Ich versuche schon die Hauptverkehrsadern zu meiden, aber es gibt immer den einen SUV, der meint dich zwischen zwei Wohnstraßen-Kreuzungen überholen zu müssen (weil Fahrrad=langsam), hoch beschleunigt und dir die Dieselwolke ins Gesicht bläst.
Ich wäre ja für Investition in ÖPNV und Fahrradinfrastruktur vor allem anderen, aber bessere Luft ist das eine Ding, das E-Autos gesellschaftlich leisten können, und ich mache drei Kreuze wenn es endlich soweit ist. Der Sprit kann nicht schnell genug teurer werden.
Ob das ein SUV ist oder nicht, die Luft verpesten sie alle.
Das Luftverpestungspotential korreliert ziemlich direkt mit dem Spritverbrauch, und SUV verbrauchen halt deutlich mehr Sprit als ein Microcar.
Ich habe vor Jahren mal eine Studie gelesen(die ich aber ums Verrecken nimmer finde), die genau das Gegenteil gezeigt hat: Auf (manchen) Hauptstraßen ist die Luft für Radlys sauberer, weil durch den Verkehr (schneller und regelmäßiger) generell mehr Luftbewegung ist, während sich Abgase in weniger befahrenen Nebenstraßen länger halten und so die Mittlere Belastung höher ist.
Aber vermutlich muss man dann generell Pech mit dem Tag haben…
Also in irgend so einem ÖR Magazin sind sie mal mit Messgerät am Fahrrad durch Köln gefahren und haben verschiedene Routen ausprobiert und die Parallelstraße war von der Belastung weit geringer als die Fahrradwege an den großen Straßen. War aber auch nur so halb wissenschaftlich.
Bei mir z.B. ist halt ein großer Faktor, dass ich meist zur Pendlerzeit fahre, und die Hauptverkehrsadern haben hier viele Ampeln und Stau um die Zeit, flüssiger Verkehr ist hier nicht.
Stromer sind mittlerweile günstig als Gebrauchtwagen zu haben.