Der Flaschenhals in der Softwareentwicklung war nie das Programmieren, sondern das Verstehen des Problems. Über den unterschätzten ROI von Verständnis.
Deine persönliche Anekdote ist keine Evidenz, weil die Nutzung von KI/GenAI es offensichtlich auch erschwert, den dadurch entstandenen Zeitaufwand realistisch einzuschätzen.
Da gibt es die METR Studie mit erfahrenen Open Source Entwicklern:
We conduct a randomized controlled trial (RCT) to understand how early-2025 AI tools affect the productivity of experienced open-source developers working on their own repositories. Surprisingly, we find that when developers use AI tools, they take 19% longer than without—AI makes them slower.
Der Knackpunkt ist, dass die Leute an ihnen gut bekannten Projekten gearbeitet haben unf auch Erfahrung mit KI Nutzung hatten.
Die hatten definierte Tasks und wurden
vor dem Beginn der Arbeit gefragt, wie sie denn Zeitaufwand schätzen. Dann wurde zufällig festgelegt, ob sie für diese Task KI nutzen oder nicht. Nach Beendigung der Task wurden sie noch mal gefragt, ob sie glauben dass KI ihnen geholfen hat.
Ergebnis war, dass die Leute geglaubt haben, dass es mit KI schneller geht, dass sie aber objektiv in der Statistik deutlich(!) länger gebraucht haben, als sie geschätzt haben, dass die Aufgaben ohne KI statistisch schneller gingen, und dass sie trotzdem hinterher immer noch glaubten, dass es mit KI schneller sei.
So eine Wahrnehnungsverzerrung macht subjektive Anekdoten wertlos.
Und aus genau solchen Gründen arbeitet man in der Medizin oft mit Doppelblindversuchen und so weiter.
Deine persönliche Anekdote ist keine Evidenz, weil die Nutzung von KI/GenAI es offensichtlich auch erschwert, den dadurch entstandenen Zeitaufwand realistisch einzuschätzen.
Da gibt es die METR Studie mit erfahrenen Open Source Entwicklern:
https://metr.org/blog/2025-07-10-early-2025-ai-experienced-os-dev-study/
Der Knackpunkt ist, dass die Leute an ihnen gut bekannten Projekten gearbeitet haben unf auch Erfahrung mit KI Nutzung hatten.
Die hatten definierte Tasks und wurden vor dem Beginn der Arbeit gefragt, wie sie denn Zeitaufwand schätzen. Dann wurde zufällig festgelegt, ob sie für diese Task KI nutzen oder nicht. Nach Beendigung der Task wurden sie noch mal gefragt, ob sie glauben dass KI ihnen geholfen hat.
Ergebnis war, dass die Leute geglaubt haben, dass es mit KI schneller geht, dass sie aber objektiv in der Statistik deutlich(!) länger gebraucht haben, als sie geschätzt haben, dass die Aufgaben ohne KI statistisch schneller gingen, und dass sie trotzdem hinterher immer noch glaubten, dass es mit KI schneller sei.
So eine Wahrnehnungsverzerrung macht subjektive Anekdoten wertlos.
Und aus genau solchen Gründen arbeitet man in der Medizin oft mit Doppelblindversuchen und so weiter.