Auch wenn es bisher keine Beweise für die besondere Gefährlichkeit für Menschen gibt (so wie schon früher bei anderen Pestiziden, bis man es dann eben doch nachweisen konnte), für die Natur sind Totalherbizide leider sehr, sehr schlecht.
Nichts an Landwirtschaft ist natürlich. Weder das Durchpflügen des Ackers, der Anbau nur einer Pflanze auf mehreren Hektar, die Düngung oder das Ausbringen von Herbiziden. Konventionelle und Bio Landwirtschaft zerstören natürliche Räume. Das ist halt so, wir wollen ja was essen.
Glyphosat dürfte dabei noch eine der weniger einschneidenden Maßnahmen sein - denn es betrifft nur Pflanzen auf einem Feld, wo sie sowieso nicht sein sollen.
“Sehr, sehr schlecht” ist daher vieles, was so in der Landwirtschaft passiert.
Es geht darum, dass Glyphosat nicht weniger schädlich ist, als z.B. das Umpflügen eines Ackers. Oder das Ausbringen von Kupfer in der Biolandwirtschaft - dessen Schädlichkeit im Gegensatz zu Glyphosat tatsächlich nachgewiesen ist.
Es geht nicht darum, Schaden zu vermeiden? Was denn sonst?
Ich denke nicht, dass dein Vergleich mit dem Pflügen korrekt ist. Glyphosat in Gewässern ist giftig für Wasserlebewesen (https://doi.org/10.1186/s12302-024-00849-1). Pflügen vergiftet keine Wasserlebewesen.
Ich empfehle zu Glyphosat den Podcast der Quarks Science Cops:
https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:3a1649801647109e/
tl;dr: es gibt keine wissenschaftlichen Erkenntnisse für eine besondere Gefährlichkeit für den Menschen (Krebsrisiko etc.) durch reines Glyphosat.
Auch wenn es bisher keine Beweise für die besondere Gefährlichkeit für Menschen gibt (so wie schon früher bei anderen Pestiziden, bis man es dann eben doch nachweisen konnte), für die Natur sind Totalherbizide leider sehr, sehr schlecht.
Nichts an Landwirtschaft ist natürlich. Weder das Durchpflügen des Ackers, der Anbau nur einer Pflanze auf mehreren Hektar, die Düngung oder das Ausbringen von Herbiziden. Konventionelle und Bio Landwirtschaft zerstören natürliche Räume. Das ist halt so, wir wollen ja was essen.
Glyphosat dürfte dabei noch eine der weniger einschneidenden Maßnahmen sein - denn es betrifft nur Pflanzen auf einem Feld, wo sie sowieso nicht sein sollen.
“Sehr, sehr schlecht” ist daher vieles, was so in der Landwirtschaft passiert.
Das ist ein bisschen zu einfach gedacht. Schaden und Nutzen müssen im Verhältnis stehen, und vermeidbarer Schaden ist zu vermeiden.
Dass wir Ackerbau betreiben ist unvermeidlich. Dass wir Totalherbizide ausbringen, nicht.
Darum geht es ja nicht.
Es geht darum, dass Glyphosat nicht weniger schädlich ist, als z.B. das Umpflügen eines Ackers. Oder das Ausbringen von Kupfer in der Biolandwirtschaft - dessen Schädlichkeit im Gegensatz zu Glyphosat tatsächlich nachgewiesen ist.
Es geht nicht darum, Schaden zu vermeiden? Was denn sonst?
Ich denke nicht, dass dein Vergleich mit dem Pflügen korrekt ist. Glyphosat in Gewässern ist giftig für Wasserlebewesen (https://doi.org/10.1186/s12302-024-00849-1). Pflügen vergiftet keine Wasserlebewesen.