Was fehlt, wenn Kinos schließen, merkt man oft erst im Nachhinein. Jetzt droht sogar einem der größten, dem Mathäser-Filmpalast in München der Abriss.

  • ominous ocelot@leminal.space
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    4 days ago

    Ich brauch keine Menschen, die meine Lehne als ihre Fußablage verwenden. Auch brauch ich Netflix-Kost nicht im Kino gucken.

    Das Kinoerlebnis an sich ist ganz schön, für einen guten Film - das gibt es alle paar Monate mal und öfter im kleinen Vereinskino als im Cinestar. Die wählen Filme aus, weil sie sehenswert sind.

    Die Knebelverträge für Blockbuster sollen ja ziemlich unangenehm für die Kinos sein. Wie oft und wie lang ein Film zu laufen hat und die doch ruinös hohen Lizenzkosten. 4K-Projektoren mit content protection foo sind teuer. Die Zeit während ein Film exklusiv im Kino läuft bevor er gestreamt werden darf, wird auch immer kürzer. Dass jeder seine home cinema zu Hause hat, macht es nicht leichter. Da muss das Kino seine Nische suchen, um zu bestehen.

    • lichtmetzger@discuss.tchncs.de
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      3 days ago

      Die Zeit während ein Film exklusiv im Kino läuft bevor er gestreamt werden darf, wird auch immer kürzer.

      Nicht nur das, sondern auch die Zeit in der ein Film überhaupt im Kino gezeigt werden darf. Netflix will das für ihre eigenen Filme (zumindest die wenigen Großproduktionen die überhaupt noch ins Kino kommen) auf 17 Tage verkürzen, danach soll es die nur noch im Streaming geben. Im Falle einer Warner Bros-Übernahme wären das riesige Einnahmeverluste für Kinos, weil dann auch all die Filme von WB dort mit reinfallen würden.