Der immer wieder aufflammende Zollstreit mit den USA macht Europas Abhängigkeit schmerzhaft deutlich. Der Ökonom Lars Feld erklärt, warum Europa auf eigenen Beinen stehen muss. Von Christine Bergmann.
So zu tun als hätten Alte keine Interessen die mindestens teilweise gegen andere Interessen abgewogen werden müssen, weil ich den Euro nunmal nur einmal ausgeben kann, weil es irgendwo andere Reiche gibt, ist halt auch nur Whataboutism.
Alte vs. Junge ist ein ganz anderes Thema als irgendwelche speziellen Generationen. Aber selbst dann: Eine Million ist ein Fliegenschiss im Vergleich zu Multi-Milliardären, und auch wenn man stumpf nach Arbeitnehmer und Arbeitgeber/Produktionskapital-Besitzer trennt, sind die meisten Alten mit Eine-Million-Vermögen immer noch (u.U. pensionierte) Arbeitnehmer oder hatten irgendwelche 3-Mitarbeiter-Betriebe, bei denen sie selbst >8 Stunden am Tag Handwerk gemacht haben.
Das ist kein Whataboutism, sondern das Thema Alt gegen Jung ist im Vergleich zu Reich gegen Arm einfach nicht wichtig. Irgendwelche Boomer mit Haus sind nicht daran schuld, dass unser Land immer autoritärer und sozial stratifizierter wird; sie wählen ja nicht einmal so viel öfter rechts als jüngere Generation, Jüngere wählen halt AfD statt CDU.
sind die meisten Alten mit Eine-Million-Vermögen immer noch (u.U. pensionierte) Arbeitnehmer oder hatten irgendwelche 3-Mitarbeiter-Betriebe, bei denen sie selbst >8 Stunden am Tag Handwerk gemacht haben.
Mein Reden, wenn das die PdL verinnerlichen würde, würden sie vllt. keine Vermögensteuer ab der ersten Million anstreben.
Irgendwelche Boomer mit Haus sind nicht daran schuld
Aber überproportionaler Schutz von Bestandsmietern vs. Noch-nicht-mietern ist (mit) Schuld an einem der Themen mit großer sozialer Sprengkraft.
Naja Boomer sind halt qua Alter teil der Rentiersklasse. Armutsrisiko am geringsten aller Altersgruppen. Top 10% der unter 35 jährigen haben 200k Nettohaushaltsvermögen, ab 55 schon knapp über eine Million https://www.iwd.de/artikel/mit-dem-alter-waechst-das-vermoegen-489710/
So zu tun als hätten Alte keine Interessen die mindestens teilweise gegen andere Interessen abgewogen werden müssen, weil ich den Euro nunmal nur einmal ausgeben kann, weil es irgendwo andere Reiche gibt, ist halt auch nur Whataboutism.
Alte vs. Junge ist ein ganz anderes Thema als irgendwelche speziellen Generationen. Aber selbst dann: Eine Million ist ein Fliegenschiss im Vergleich zu Multi-Milliardären, und auch wenn man stumpf nach Arbeitnehmer und Arbeitgeber/Produktionskapital-Besitzer trennt, sind die meisten Alten mit Eine-Million-Vermögen immer noch (u.U. pensionierte) Arbeitnehmer oder hatten irgendwelche 3-Mitarbeiter-Betriebe, bei denen sie selbst >8 Stunden am Tag Handwerk gemacht haben.
Das ist kein Whataboutism, sondern das Thema Alt gegen Jung ist im Vergleich zu Reich gegen Arm einfach nicht wichtig. Irgendwelche Boomer mit Haus sind nicht daran schuld, dass unser Land immer autoritärer und sozial stratifizierter wird; sie wählen ja nicht einmal so viel öfter rechts als jüngere Generation, Jüngere wählen halt AfD statt CDU.
Mein Reden, wenn das die PdL verinnerlichen würde, würden sie vllt. keine Vermögensteuer ab der ersten Million anstreben.
Aber überproportionaler Schutz von Bestandsmietern vs. Noch-nicht-mietern ist (mit) Schuld an einem der Themen mit großer sozialer Sprengkraft.