Hey Kids.
Ich habe vor kurzem einen neuen Job angefangen, wo ich die “Graubärte” ersetzen soll die über die letzten Jahre das Unternehmen verlassen haben. Bin nicht alleine, habe ein Team von scheinbar fähigen Leuten um mich herum. Auf einer technischen Ebene mache ich mir wenig Sorgen dass wir klarkommen werden.
Wir sind aktuell noch in einer weitgehend pre-Cloud-Umgebung unterwegs. Es gibt einen Rechenzentrumsstandort mit eigener Hardware (gemieteter Käfig, im wesentlichen), bei dem alle Branch Offices für zentrale Dienste angeschlossen sind, es gibt aber auch vereinzelte Dienste die in den Branch Offices laufen. DFS-Fileserver für die örtlichen Netzlaufwerke und sowas.
Natürlich läuft das ganze im wesentlichen auf einer Active Directory Domain und Windows-Diensten, OSS habe ich bisher kaum entdeckt.
Ich möchte im wesentlichen irgendwie verhindern dass ich in Zukunft vor einer Azure-Konsole sitzen muss, idealerweise würde ich mir wünschen dass wir als Organisation nicht vom nächsten Schritt des Enshittification Cycles bei MS betroffen sein werden.
Wie würdet ihr vorgehen? Ich würde denken dass was-auch-immer am Ende Erfolg haben kann NextCloud involviert, was aber daran liegen könnte dass mir keine anderen Alternativen bekannt sind, die viel versprechend aussehen.


Ich drücke dir alle Daumen und finde euren jetzigen Ansatz gestern wie morgen richtig, aber leider möchte ich dir auch sagen: mach dir nicht zu viele Hoffnungen, dass der Shittrain von MS nicht auch bei euch Halt machen wird. Bisher ist jedes Unternehmen, mit dem ich bisher gearbeitet habe, daran gescheitert.