Ein anderes Blatt hat heute Morgen noch von 1000 Stellen geschrieben.

Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) reagierte schockiert auf die geplanten Stellenstreichungen. “Das ist eine Katastrophe”, sagte der DJV-Bundesvorsitzende Mika Beuster. Positiv bewertet er jedoch die Konditionen für die Mitarbeiter. “Das sind gute und wichtige Verhandlungsergebnisse im Sinne der Beschäftigten”, erklärte Beuster.

Wie viele Journalisten sie wohl neben der KI und den Zuliefern von Lobbyisten beschäftigt haben?

Für Zuschauerinnen und Zuschauer bedeute der Stellenabbau keine unmittelbaren Einschnitte beim linearen Programm. “Wir senden nach wie vor 24 Stunden rund um die Uhr”, sagte Schmitter. Zugleich kündigte er an, dass die Programmbudgets zunehmend vom linearen TV in hochwertige Streaming-Inhalte verschoben werden.

Was übrig bleibt, ist ein Shoppingsender auf Tele5-Niveau mit ein paar billigen Trashformaten zur Primetime.

  • Ooops@feddit.org
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    3 months ago

    Ich finde es immer traurig, das so sagen zu müssen, aber die meisten Einsparungen im deutschen “Journalismus” sind gerechtfertigt. Bei BILD und Co. abschreiben und deren Framing übernehmen kann KI tatsächlich problemlos leisten. Und wo keine Qualität ist, muss man sich auch keine Gedanken um Qualitätsverlust machen.

  • Hupf@feddit.org
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    3 months ago

    Was übrig bleibt, ist ein Shoppingsender auf Tele5-Niveau mit ein paar billigen Trashformaten zur Primetime.

    RTL also?