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Cake day: December 5th, 2025

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  • Um Pilzmyzel von Kontaminationen zu isolieren. Beispielsweise wenn man ein Stück eines Pilzes aus dem Laden zur eigenen Zucht nutzen möchte. Oder um verunreinigtes Flüssigmyzel wieder brauchbar zu machen. Im Flüssigmyzel kann man den Pilz nämlich nicht von kontaminierenden Bakterien oder Schimmelsporen trennen. Gerade nach längerer Lagerung von Flüssigmyzel wichtig, da das aufgrund der Zuckerdichte leicht kontaminiert. Man kann auch direkt von Agar neue Körnerbrut/Substrat beimpfen. Flüssigmyzel verschnellert die Besiedlung nur etwas.





  • Normalen Kochtopf (Schnellkochtopf geht auch, ist aber nicht nötig) mit heißem Wasser vorbereiten, Hanfmatte(n) aus dem Kleintierbedarf (z.B. https://www.zooheld.de/hugro-nagerfloor-hanfmatte-bei-zooheld_3280_2270 ) zuschneiden und reinlegen, 90 Minuten kochen (damit die Wachsschicht weggeht/der Hanf weich wird, Freunde sagen 10 Minuten sprudelndes Kochen reicht bereits), mit geschlossenem Deckel zum Abkühlen stehenlassen. Mit steriler Zange die Hanfmatten einzeln entnehmen, jeweils mehrmals schütteln bis kein Wasser mehr raustropft und dann in (neue) Plastiktüten legen, es reichen einfache Gefriertüten oder was grade da ist. Anschließend durch die normale Plastiktütenöffnung beimpfen (entweder mit Flümy oder mit bewachsenem Agarstück) und Plastiktüte verschließen. Der Mangel an Nährstoffen unterdrückt Kontis, auf Hanf wächst nur Myzel von holzzersetzenden Pilzen. Das Wachstum ist etwas langsamer als auf Körnerbrut, dafür Kontifrei. Wenn’s fertig durchwachsen ist, sieht es so aus: www.youtube.com/watch?v=z6UuKM1dNgY

    Endsubstrat ist dann einfach Hanfpellets ohne Zusätze, gleiches Prinzip. Mit kochendem Wasser aufquellen, in Plastiktüten stecken und mit der besiedelten Hanfmatte beimpfen. Durch den Mangel an Nährstoffen haben Kontis keine Chance und man kann man sich aufwendige Sterilisation sparen.