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Cake day: July 22nd, 2024

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  • Meinungsfreiheit ist sowas wie die Trikolore der Demokratie: Man kann sie gar nicht hoch genug halten. Jeder Streit für die Meinungsfreiheit ist es wert, ausgetragen zu werden. Jedes Urteil zugunsten der Meinungsfreiheit ist ein gutes, ganz gleich, welche Meinung verteidigt wird.

    Und genau hier ist direkt der Fehlschluss. Nicht jede Meinung darf vom Gesetz gedeckt und geschützt werden. Ganz banal ist z.B die Meinung, dass die Meinungsfreiheit abgeschafft werden soll nicht akzeptabel.

    Da stirbt einer, der öffentlich gesagt hat, was er denkt. Einer, der das Geschäft der Demokratie betrieb.

    Betrieb er eben nicht, weil er gegen die Freiheit der Demokratie agitiert hat.

    Das Perverse daran: Wir sehen fast tatenlos dabei zu, wie die Spaltung, die in den USA vorangetrieben wird, sich auch durch unsere Gesellschaft ziehen soll.

    Und das getragen von der Meinungsfreiheit rechter Hetzer.

    Wer nachweisbar hetzt, wird bestraft!

    Und was ist der Unterschied zwischen Hetze und Meinungsfreiheit ? Gibt hier wohl also doch Grenzen.










  • Schweden bewältigte in den 1990er-Jahren eine dramatische Banken- und Schuldenkrise durch Transparenz, harte Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen und schaffte so die Grundlage für deutliches Wirtschaftswachstum.

    Ein Defizit von über elf Prozent vom BIP wurde innerhalb von zwei Jahren zu einem Überschuss. Gefragt nach dem Rezept, erklärte der damalige sozialdemokratische Regierungschef Göran Persson später: gleich nach der Wahl mit der Sanierung beginnen. Eine Lektion, die Friedrich Merz vergessen hat.

    Ist mir irgendwie zu unkonkret der Artikel. Die Probleme Frankreichs werden etwas aufbereitet, darüber hinaus nur Platitüden.

    Wie hat denn Schweden die Ausgaben gekürzt? Was hatte das für Auswirkungen?

    Transparenz und Steuererhöhung wird man von Merz definitiv nicht bekommen.