Ja, der Drive ist etwas raus, weil wir eh schon alle Linux installiert haben, aber hey: Was habt ihr diesen Monat gemacht, um von den Techkonzernen weg zu kommen?
Ich persönlich war etwas paradox unterwegs. Hab mir ein Claude Code-Abo geklickt und bastle gerade fleißig am wirklichen “Personal Computer”. Sprich: Ich schau mir an, welche Apps und Programme ich so nutze und baue mir mit Claude Code private und lokale Alternativen. Ich bau mir z.B. gerade ein auf meine Bedürfnisse zugeschnittenes Lerntool für Französisch, mit dem dann Duolingo verschwinden wird.


Ich bin da etwas tiefer eingestiegen als im normalen Vokabelpauken, wie man es aus der Schule kennt. Ich zieh mir französische Nachrichten und habe jetzt ein System, das mit Relativ- und Nebensätze farblich markiert und bei dem ich einzelne Wörter per Klick übersetzen kann oder den gesamten Satz. Ich kann ihn mir auch direkt vorlesen lassen:
Und etwas ähnliches kann ich dann auch mit französischen Podcasts machen: Ich lad die, transkribiere sie mit Whisper und kann sie quasi mit Untertiteln hören und mir einzelne Wörter oder den ganzen Satz übersetzen.
Das ist irgendwie praxisnaher als reines Vokabellernen
Gut, das ist nicht vergleichbar. Krass. Sehr cool.
100% Verständnis wenn es nicht open source ist, aber ist es open source?
Ich weiß ehrlich gesagt noch nicht genau, ob ich das Projekt veröffentlichen soll oder nicht. Ich bin damit gestartet, das als wirklich privates Projekt zu nutzen und nur das umzusetzen, wo ich wirklich meinen eigenen Lernbedarf sehe. Aber es wäre natürlich trotzdem cool, das mit anderen Leuten zu teilen. Gleichzeitig habe ich allerdings wenig Lust auf die entsprechenden Helden, die sich dann jedes Giphub-Repo anschauen und laut “KI Slop, minderwertig” schreien, nur weil sie irgendwo eine Claude.md sehen.
Und wenn man dann ein Projekt betreut, das andere Leute wirklich nutzen, dann ist das schon nochmal eine ganz andere Verantwortung, als wenn man etwas nur für sich privat macht. Wenn ich jetzt zum Beispiel keine Lust mehr habe, Französisch zu lernen, kann ich es sein lassen. Wenn jetzt plötzlich irgendwelche Schulklassen darauf kommen, das zu nutzen, wird das plötzlich schwieriger. Auch vom Support her, ich brauche jetzt nur meinen eigenen Rechner unterstützen mit meiner eigenen Hardware und nicht irgendwelche Sonderfälle und Edge Cases. Ich weiß ja, dass ich eigentlich als Mensch, der selbst Französisch lernt, fundamental nicht dafür geeignet bin, ein Französisch-Lerndings zu produzieren, weil ich ja selber keine Ahnung habe.
Ich bin auch KI kritisch. Aber halt nicht bei sowas.
Ich hatte z.b. auch https://got-feedback.org/ gefunden, was leider bei mir nicht so richtig funktioniert hat, aber es ist halt open source, Cross Plattfrom, Musik Training, für lau, für gängige Instrumente, mit automatischer Musik Extraktion Umwandlung. Du brauchst dich nur noch mit nem Instrument hinsetzen und anfangen zu lernen. Das ist schon wirklich, wirklich, wirklich cool. Und ich hab auch Mitleid bzw. Verständnis für Musik Lehrer und die Hersteller alternativer Software, aber wenn man es aufwiegt mit dem Potential so unglaublich vielen Menschen Musik Bildung zu vermitteln die sie sich sonst nicht leisten können? Besonders weil die Barriere die vorher existiert hat, die Schwierigkeit der Erstellung des Materials und der Software, faktisch nicht mehr existiert und die “Innovation” angesichts der Einfachheit der Reproduktion nicht so wirklich innovativ und schützenswert ist?
Aber das du auf die Diskussion keinen Bock hast, kann ich absolut verstehen. Danke für die Ausführung!
Das Tool baut aus bestehenden Noten mit echten Instrumenten quasi ein Guitar Hero? Das ist ja megacool!