Gedanken | Was hat mich als Kind eigentlich so begeistert?

Durch @jools Beitrag zu den Monchhichi habe ich angefangen darüber nachzudenken was mich so in der Kindheit interessiert hat, den die Monchhichi waren es auch wenn ich damals im richtigen Alter dafür war nicht. Bei mir war es zumindest mit sechs schon ganz klar Science Fiction, Technik (nicht nur Computer, die waren da eh noch nicht so weit) und Hintergründe. Ich kann mich mit den 6 Jahren so gut daran erinnern, da ich damals 1982 zum Geburtstag den ersten Perry Rhodan Silberband geschenkt bekam, womit meine Geschichte mit Perry Rhodan begann, die bis heute läuft. Und von dort an wurde ich fleißig mit SciFi Literatur westlicher und östlicher Herkunft beliefert bzw. habe sie mir später dann auch selbst gekauft.

Was hat Euch in Eurer Kindheit begeistert?

#Gedanken #Kindheit #Fasziniation #Prägung #ScienceFiction #Hintergründe #Dokumentation #Lesen #Technik #Frage #PerryRhodan @dach

  • it_depends_man@lemmy.world
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    18 days ago

    Tiefsee Forschung.

    https://duckduckgo.com/?q=LEGO+Aquazone&ia=images&iax=images

    Weiterhin sehr cooles Gebiet, aber mit sehr sehr sehr wenigen Möglichkeiten da rein zu kommen. Es ist insgesamt kaum Geld da und die Projekte die man hin und wieder versucht hat, z.b. Manganknollen im Pazifik zu ernten, scheitern immer an irgendwelchen praktischen Problemen bzw. der Wirtschaftlichkeit.

    Also alles im Rahmen von “könnte man jetzt zwar tun, ist aber unpraktisch, unprofitabel und im Zweifel sehr harte Arbeit”.

    Wusstet ihr das es ein Notfall-System gibt, für Unterwasser Habitate, wo man eine Flüssigkeit atmet? Also, die ist so aufgebaut das wir das mit unseren Lungen trotzdem umsetzen können. Für den Fall das die Außenhülle versagt.

    Wenn es einen großen Schaden gibt, implodiert das Ding, da kann man nichts machen. Aber bei einem kleinen Riss, dringt Wasser ein und der Druck nimmt zu. D.h. man muss im Zweifel raus. Und was einen bei hohem Druck unterwasser umbringt ist nicht der Druck an sich, sondern der Druckunterschied und es ist das Problem das wir Luft atmen und das komprimierbar ist. Aber Flüssigkeiten sind fast nicht komprimierbar und wenn erstmal alle Luft aus dem System raus ist, ist fast beliebiger Druck kein Problem mehr.

    Darf man nicht über längere Zeit benutzen das Zeit, ganz gesundheitlich unproblematisch ist es nicht. Aber halt besser als sterben.

    Aber stellt euch trotzdem mal vor wie sich das anfühlen muss gegen den Instinkt das man fühlt das man ertrinkt diese Flüssigkeit in die eigenen Lungen zu pumpen

    Schönen Sonntag, tief durchatmen, genießt die frische Luft! :D

    • sascha@friendica.deOP
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      18 days ago

      @it_depends_man Naja das mit der Flüssigkeitsatmung ist so eine Sache: https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCssigkeitsatmung

      Das Abernten von Manganknollen ist derzeit noch nicht wirtschaftlich und wird wenn, dann mit Robotern und nicht durch Menschen erfolgen. Es hat aber das große Problem, das dabei der Meeresboden großflächig praktisch vernichtet wird.

      Aber ja, ein sehr interessanter Bereich. Ich fühle mich dabei wieder an Abyss und Seaquest erinnert.

      • it_depends_man@lemmy.world
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        18 days ago

        Es hat aber das große Problem, das dabei der Meeresboden großflächig praktisch vernichtet wird.

        Naja “vernichtet…”. Ja. Es ist halt die Frage wie schlimm das ist, also, wieviel Lebens gibt da unten und kann man an Ort A etwas abbauen, wie weit stört das Ort B in X Kilometern Entfernung?

        Es ist z.b. bei uns an der Oberfläche im Prinzip auch kein Problem, Bäume zu fällen und etwas unterirdisch zu machen. Theoretisch auch nicht in Naturschutzgebieten. So richtiger Urwald braucht länger um sich zu regenerieren, aber es geht und es findet natürlich statt. Das Problem entsteht wenn man dadurch den gesamten Lebensraum gefährdet oder einen zu großen Schock verursacht. Und wir haben Naturschutzgebiete genau dafür, als Rückzugsort.

        Ist die Frage ob es schlimm ist wenn man Sediment am Meeresboden auf ein paar km² aufwühlt, wenn effektiv 99.9% des Meeresbodes davon nicht berührt wird. Das Sediment lagert sich irgendwann schon wieder ab und man müsste untersuchen wie schnell sich das Ökosystem wieder regeneriert. Also, der Pazifik ist unglaublich groß, er ist 460x größer als Deutschland, 16x größer als Europa. Da muss was ökologisch akzeptables machbar sein.

        Und “großflächig” passiert da gar nichts bis es profitabel ist. Selbst wenn es profitabel wäre, braucht es Abnehmer, wahrscheinlich liegt da unten mehr Metall als wir in hunderten Jahren brauchen.

        Ist nicht die vegane Einstellung, das ist sicher richtig, aber die Wahl ist oft ein noch intensiverer Bergbau an anderen Stellen.

        • sascha@friendica.deOP
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          18 days ago

          @it_depends_man Schau Dir einfach verschiedene frei zugängliche Informationen dazu an…

          bfn.de/tiefseebergbau

          umweltbundesamt.de/themen/wass…

          wwf.de/2026/juli/sicherheitsri…

          wwf.de/themen-projekte/meere-k…

          oceancare.org/meeresschutz/tie…

          greenpeace.de/biodiversitaet/m…

          stiftung-meeresschutz.org/them…

          youtube.com/watch?v=WENucwN0xb…

          youtube.com/watch?v=4DzjxDWyQE…

          Die Meeresböden regenerieren sich nach einhelliger wissenschaftlicher Ansicht nicht bzw. nicht auf absehbarer Zeit. Die Frage ist also viel mehr ob wir auch dieses Ökosystem dem Ressourcenhunger und der Unvernunft der Menschheit opfern wollen.

          • it_depends_man@lemmy.world
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            18 days ago

            Die Meeresböden regenerieren sich nach einhelliger wissenschaftlicher Ansicht nicht bzw. nicht auf absehbarer Zeit.

            Ne stimmt nicht.

            stiftung-meeresschutz.org/them…

            Die Quelle verlinkt auf ein langzeitexperiment Paper, das jetzt halt nur 26 Jahre läuft bzw. damals lief. Da war die Regeneration der Biomasse 56%. Das ist gar nicht schlecht, Schneller wächst ein Wald auch nicht, der braucht auch 200-400 Jahre bis er wieder richtig verwildert ist. Wenn wir dann die Abbaufläche klein halten und halt nur in nem Tempo von maximal… 0.05% bis 0.1% der Fläche pro Jahr bearbeiten… ach, gib ihm ne Null mehr, 0.01%, dann geht das schon. Und da reden wir noch nicht mal über Schutzgebiete wo man das nicht macht und ne technische Lösung gibts sowieso auch nicht.

            Im Zweifelsfall bedeutet das das man nochmal 100-200 Jahre einfach nur Forschung macht bevor man da was anfässt und dann kann man das immernoch entscheiden.

            Das letzte “richtige” Projekt wovon ich gehört hab ist daran gestorben das ich glaube die IMO entschieden hat das am Ende des Abbaus nichts mehr unten bleiben darf und alles renaturiert werden muss und das Projekt hatte aber so einen Betonklotz vorgesehen den man nie wieder hoch holen kann.

            Ich bin auch nicht traurig wenn “nur” Tiefseeforschung gemacht wird und kein industrieller Abbau stattfindet.

            • sascha@friendica.deOP
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              18 days ago

              @it_depends_man Ich bin nicht traurig wenn kein industrieller Abbau stattfindet, da wir Menschen schon viel zu viel von unserem Planeten und somit unserer Lebensgrundlage zerstört haben.