Deutschland investiert einen Millionenbetrag an Steuergeldern in Linux-Desktops. Die KDE-Community sagt Microsoft und deren "Spyware" jetzt den Kampf an.
Deutschland investiert 1,3 Millionen Euro in KDE Plasma
Das freut mich extrem, da ich diesen Desktop einfach liebe. ❤️
Allerdings bezweifle ich, dass die trägen Riesenunternehmen in unserem Land sich so einfach von ihrem geliebten Windows, Outlook und MS365 lösen werden. Ich arbeite so halb in der IT (eigentlich bin ich Webentwickler), aber trotzdem hab ich in den letzten Jahren durch alle möglichen Kunden hinweg Migrationen hin zu MS365 machen müssen und viele kleine PC-Buden kennengelernt, die das zu einem core Businessmodell gemacht haben.
Es klingt ja auf dem Papier auch alles so schön angenehm: E-Mails, Kalender, Kraftpunkt, Wort und Überbietung + ein Chattool und mit etwas mehr Geld sogar noch Projektmanagement und sowas wie Vizio mit drin. Dass die Microsoft-Software jahrzehntelang abgehangen und voller Bugs ist und bessere Einzellösungen für jeden dieser Anwendungsfälle existieren, ist da erstmal irrelevant für diese Unternehmen.
Microsoft nutzt diese Marktmacht auch, um die Abhängigkeit zu ihnen zu verstärken. Man kann z.B. mit Emojis auf E-Mails reagieren, wenn der Empfänger Outlook hat - falls er noch ein “klassisches” Mailkonto benutzt, bekommt er für jede Reaction eine nervige E-Mail. Termineinladungen an extern kann man im MS365-Universum auch sehr einfach machen über den Kalender - hat der Empfänger allerdings seine Mails nicht bei MS365, kommen die Einladungsaktualisierungen nicht an und landen in einem internen Postfach bei Microsoft.
Man kann die zwar weiterleiten, aber dazu muss man es erstmal schaffen, eine Bridge einzurichten, die nicht mit einer kryptischen Fehlermeldung abbricht. In meinem Fall hat sich Microsoft an meinem Mailserver angemeldet und direkt danach einen QUIT gemacht. Dieses Verhalten ist nirgends dokumentiert und nur durch viel Rumprobieren und den einen Ehrenmann im Microsoft-Forum hab ich rausgefunden, dass ich TLSA aktivieren muss.
Solche Maßnahmen sorgen natürlich dafür, dass immer mehr Unternehmen lieber wechseln als sich den ganzen Stress einer eigenen Infra anzutun.
Das freut mich extrem, da ich diesen Desktop einfach liebe. ❤️
Allerdings bezweifle ich, dass die trägen Riesenunternehmen in unserem Land sich so einfach von ihrem geliebten Windows, Outlook und MS365 lösen werden. Ich arbeite so halb in der IT (eigentlich bin ich Webentwickler), aber trotzdem hab ich in den letzten Jahren durch alle möglichen Kunden hinweg Migrationen hin zu MS365 machen müssen und viele kleine PC-Buden kennengelernt, die das zu einem core Businessmodell gemacht haben.
Es klingt ja auf dem Papier auch alles so schön angenehm: E-Mails, Kalender, Kraftpunkt, Wort und Überbietung + ein Chattool und mit etwas mehr Geld sogar noch Projektmanagement und sowas wie Vizio mit drin. Dass die Microsoft-Software jahrzehntelang abgehangen und voller Bugs ist und bessere Einzellösungen für jeden dieser Anwendungsfälle existieren, ist da erstmal irrelevant für diese Unternehmen.
Microsoft nutzt diese Marktmacht auch, um die Abhängigkeit zu ihnen zu verstärken. Man kann z.B. mit Emojis auf E-Mails reagieren, wenn der Empfänger Outlook hat - falls er noch ein “klassisches” Mailkonto benutzt, bekommt er für jede Reaction eine nervige E-Mail. Termineinladungen an extern kann man im MS365-Universum auch sehr einfach machen über den Kalender - hat der Empfänger allerdings seine Mails nicht bei MS365, kommen die Einladungsaktualisierungen nicht an und landen in einem internen Postfach bei Microsoft.
Man kann die zwar weiterleiten, aber dazu muss man es erstmal schaffen, eine Bridge einzurichten, die nicht mit einer kryptischen Fehlermeldung abbricht. In meinem Fall hat sich Microsoft an meinem Mailserver angemeldet und direkt danach einen QUIT gemacht. Dieses Verhalten ist nirgends dokumentiert und nur durch viel Rumprobieren und den einen Ehrenmann im Microsoft-Forum hab ich rausgefunden, dass ich TLSA aktivieren muss.
Solche Maßnahmen sorgen natürlich dafür, dass immer mehr Unternehmen lieber wechseln als sich den ganzen Stress einer eigenen Infra anzutun.