Wenn ich mir Kinder leisten könnte… Zu Boomerzeiten hat das Gehalt vom Mann alleine für eine Familie ausgereicht, heute muss entweder ein Elternteil krass verdienen oder beide reguläre Jobs haben, damit man gut durch kommt.
Abgesehen davon will ich meinen Nachwuchs nicht in diese Welt voller Krisen setzen.
(Vielleicht hab ich auch das /s bei dir nicht rausgelesen)
Abgesehen davon will ich meinen Nachwuchs nicht in diese Welt voller Krisen setzen.
Nenn mir einen Zeitpunkt in der Menschheitsgeschichte, in der es keine Krise gab.
Wenn ich mir Kinder leisten könnte… Zu Boomerzeiten hat das Gehalt vom Mann alleine für eine Familie ausgereicht, heute muss entweder ein Elternteil krass verdienen oder beide reguläre Jobs haben, damit man gut durch kommt.
In welchem Land kommt man gut durch ohne sich anzustrengen? Sag‘s mir bitte, ich will da hin.
Krisen gibt’s vermutlich immer, aber ich muss heute für mich entscheiden, Kinder ja oder nein? Hilft mir ja nichts zu sagen “ja im Jahr X gab’s auch Krisen und die Leute haben Kinder gemacht”. Davon wird die Lage meiner potentiellen Kinder ja nicht besser. Ich finde es gut, wenn jemand für sich sagen kann, das er Kinder will, ich kann es nicht.
Das war das Land, in dem meine Großeltern lebten. Opa war arbeiten, Oma daheim und hat meine Mama aufgezogen.
Heute? Gibt’s nicht mehr, wenn man nicht mit goldenem Löffel im Hintern auf die Welt kam.
Heute leben wir in einer anderen Welt. Einer besseren, wenn du mich fragst.
Klar hört sich das alles romantisch und einfach bei deinen Großeltern an. Aber hast du dich bzw deine Großeltern mal gefragt, ob deine Oma vielleicht sich was anderes für ihr Leben vorstellen konnte, als Kinder groß zu ziehen. Ich vermute du bist ein Mann, deshalb stellst du dir diese Frage gar nicht erst. Das Modell früher war: Eine Person ordnet sich der anderen unter und verzichtet auf berufliche und persönliche Erfüllung. Diesen Zeiten kann man nachtrauern. Vermutlich aber nur, wenn auf der Gewinnerseite (Mann) gewesen wäre.
Ich kenne Familien, die das Modell Alleinversorger durchziehen. So, wie früher. Die können sich nicht viel leisten und haben auch keinen großen Konsumrausch. So, wie früher. Auf Konsum verzichten will aber keiner mehr heute. Alle wollen online shoppen, coffee to go und Ultrafast Fashion. Bei so einem Konsum-Lifestyle braucht man zwei Jobs, das ist sicher.
Wir lieben in einer anderen Welt, welche insgesamt besser ist kann ich nicht sagen. Vergangenheitsverklärung ist ja auch ein Problem, dass es immer gibt.
Meine Oma hat nebenher, quasi als Hobby, Nachhilfe gegeben, weil sie eigentlich Lehrerin werden wollte (was ihre Eltern ihr verboten haben). Klar hat sie was dabei verdient, aber es war tatsächlich eine Art ihren Traum zu erfüllen und das zusätzliche Geld hätten sie nicht gebraucht. Ja ich bin ein Mann, aber hätte gerne die Verhältnisse meiner Großeltern. Eine® arbeitet und der/die Partner(in) erfüllt sich seine Hobbys. Nach paar Jahren tauscht man die Rollen. Macht natürlich kein Unternehmen mit, aber das wäre ein Traum. Klar kann das “Hobby” auch Kinder aufziehen sein, zum Glück sind meine Frau und ich uns beim Thema Familienplanung einig (das wir keine wollen).
Den Hardcore Konsum Lifestyle versuchen wir zu vermeiden, weil wir eine Welt hinterlassen wollen, die hoffentlich noch lebenswert ist. Zumindest wollen wir sie nicht aktiv schlechter machen.
Wenn ich mir Kinder leisten könnte… Zu Boomerzeiten hat das Gehalt vom Mann alleine für eine Familie ausgereicht, heute muss entweder ein Elternteil krass verdienen oder beide reguläre Jobs haben, damit man gut durch kommt.
Abgesehen davon will ich meinen Nachwuchs nicht in diese Welt voller Krisen setzen.
(Vielleicht hab ich auch das /s bei dir nicht rausgelesen)
Nenn mir einen Zeitpunkt in der Menschheitsgeschichte, in der es keine Krise gab.
In welchem Land kommt man gut durch ohne sich anzustrengen? Sag‘s mir bitte, ich will da hin.
Krisen gibt’s vermutlich immer, aber ich muss heute für mich entscheiden, Kinder ja oder nein? Hilft mir ja nichts zu sagen “ja im Jahr X gab’s auch Krisen und die Leute haben Kinder gemacht”. Davon wird die Lage meiner potentiellen Kinder ja nicht besser. Ich finde es gut, wenn jemand für sich sagen kann, das er Kinder will, ich kann es nicht.
Das war das Land, in dem meine Großeltern lebten. Opa war arbeiten, Oma daheim und hat meine Mama aufgezogen.
Heute? Gibt’s nicht mehr, wenn man nicht mit goldenem Löffel im Hintern auf die Welt kam.
Heute leben wir in einer anderen Welt. Einer besseren, wenn du mich fragst.
Klar hört sich das alles romantisch und einfach bei deinen Großeltern an. Aber hast du dich bzw deine Großeltern mal gefragt, ob deine Oma vielleicht sich was anderes für ihr Leben vorstellen konnte, als Kinder groß zu ziehen. Ich vermute du bist ein Mann, deshalb stellst du dir diese Frage gar nicht erst. Das Modell früher war: Eine Person ordnet sich der anderen unter und verzichtet auf berufliche und persönliche Erfüllung. Diesen Zeiten kann man nachtrauern. Vermutlich aber nur, wenn auf der Gewinnerseite (Mann) gewesen wäre.
Ich kenne Familien, die das Modell Alleinversorger durchziehen. So, wie früher. Die können sich nicht viel leisten und haben auch keinen großen Konsumrausch. So, wie früher. Auf Konsum verzichten will aber keiner mehr heute. Alle wollen online shoppen, coffee to go und Ultrafast Fashion. Bei so einem Konsum-Lifestyle braucht man zwei Jobs, das ist sicher.
Wir lieben in einer anderen Welt, welche insgesamt besser ist kann ich nicht sagen. Vergangenheitsverklärung ist ja auch ein Problem, dass es immer gibt.
Meine Oma hat nebenher, quasi als Hobby, Nachhilfe gegeben, weil sie eigentlich Lehrerin werden wollte (was ihre Eltern ihr verboten haben). Klar hat sie was dabei verdient, aber es war tatsächlich eine Art ihren Traum zu erfüllen und das zusätzliche Geld hätten sie nicht gebraucht. Ja ich bin ein Mann, aber hätte gerne die Verhältnisse meiner Großeltern. Eine® arbeitet und der/die Partner(in) erfüllt sich seine Hobbys. Nach paar Jahren tauscht man die Rollen. Macht natürlich kein Unternehmen mit, aber das wäre ein Traum. Klar kann das “Hobby” auch Kinder aufziehen sein, zum Glück sind meine Frau und ich uns beim Thema Familienplanung einig (das wir keine wollen).
Den Hardcore Konsum Lifestyle versuchen wir zu vermeiden, weil wir eine Welt hinterlassen wollen, die hoffentlich noch lebenswert ist. Zumindest wollen wir sie nicht aktiv schlechter machen.